Service: So schützen Sie Ihr Smartphone vor Gaunern

“….Trojaner können auf Smartphones fette Beute machen: Hier lassen sich Passwörter kopieren, SMS an teure Nummern versenden oder Online-Banking-TANs abfangen. Muss man zum Schutz Antivirenprogramme installieren?….” Hier wird Ihnen geholfen.

8 comments

  1. fts

    Beim ‘Zerr’-Spiegel wird schon lange niemandem mehr geholfen.
    Während man dort bei Themen wie Politik und Geschichte mangelndes
    Sachwissen noch mit Ideologie halbwegs übertünchen kann,
    ist dies im Bereich Technik nicht möglich.

    Und nun zu Smartphones:
    Jedes Gerät mit einer 3G / LTE Einheit verfügt über einen zusätzlichen Baseband – Prozessor
    (meist Qualqomm, Infineon).
    Jeder dieser Baseband-Prozessoren läuft mit einem Realtime OS
    deren Ürsprüngen in den 70’gern liegen.
    Sicherheitsaspekte bei der Programmierung?
    Totale Fehlanzeige.

    Der eigentliche Knackpunkt aber:
    Praktisch immer ist der Baseband der Master, der Prozessor
    (meist ARM Design) der Slave.
    Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hat der Master via DMA
    in aller Regel vollen Zugriff auf den Hautpspeicher des Mainprozessors.

    So lassen sich diesem Remote beliebige Codesequenzen unterschieben.
    Broken by Design.

    Viel Spaß bei der Absicherung.

  2. Joerg Windbichler

    Warum wird immer von “Smartphones” geredet und das Übel nicht beim Namen genannt? Weder iPhones, noch Blackberries, noch Windows Phones sind bedroht – es geht im Spiegel-Artikel um Android-Phones und deren Unsicherheit. Also: nicht Smartphones müssen geschützt werden, sondern Googles Android Phones!

  3. fts

    Noch einen kurzen Nachtrag, da hier bereits wieder offensichtlich
    Verständnißprobleme auftreten:

    Meine zuvor gemachten Ausführungen betreffen alle Geräte mit 3G/LTE Einheit:
    Tablets, Smartphones etc. und zwar unabhängig vom verwendeten OS des Geräts.

    Es macht also keinerlei Unterschied ob auf dem Hauptprozessor
    gerade iOS, Android, Series 40, Windows Phone oder sonst etwas läuft.

    Ach ja, einen Tipp noch:
    Achten Sie auf jeden Fall auf einen herausnehmbaren Akku.

  4. Christian Peter

    Für Online – Banking idealerweise ein altes (nicht internettaugliches) Zweithandy und (für besonders hohen Schutz) eine eigene Sim-Karte verwenden.

  5. Rennziege

    @fts
    “Achten Sie auf jeden Fall auf einen herausnehmbaren Akku.”
    Genau! Das ist meines Wissens nur bei den ach sooo gerühmten iPhones unmöglich. Die aber bei den meisten Facedowners als das Statussymbol gelten, obwohl die meisten Konkurrenten denselben oder schmackhafteren Käse fürs halbe Geld bieten.

  6. DNJ

    Kleine Korrektur: auch einige Modelle von HTC Androids sind seit einiger Zeit mit fest verbautem Akku ausgestattet, ich meine auch bei anderen Firmen (ZTE?) schon davon gelesen zu haben. Abhilfe bei Akkutod schafft in den meisten Fällen der berühmte Handytürke für im allgemeinen vertretbare Kosten. Aber natürlich ist es eine Unsitte, diese fest zu verbauen, weil es in 90% der Fälleheißt, dass das Ablaufdatum eingebaut ist. Wenn man unterwegs ist, kann man mit einem Wechselakku schnell Abhilfe schaffen, während man mit dem Apfel aufgeschmissen ist.

  7. DNJ

    Die neuen Sony Smartphones haben offensichtlich auch fest verbaute Akkus, wie ich gerade einer Beschreibung entnehme. Offensichtlich ein Trend der eher im Zunehmen ist. Andererseits tauschen in technikvernarrten Ländern wie Südkorea oder japan die Nutzer auch alle 6-12 Monate ihr Smartphone, was die Akkufrage sekundär macht. Ist leider so, ich nutze die Dinger auch lieber mindestens 3 oder 4 Jahre.

  8. de Voltaire

    @fts
    Wie ist das bei Geräten, die es mit und ohne 3G/LTE gibt? Sind da die Architekturen so unterschiedlich? Schließlich würde ja ohne dieses Modul der Master wegfallen?
    Mfg

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