Sex-Affäre um prominenten muslimischen Prediger Tariq Ramadan: Der Harvey Weinstein des Islam?

„Seit 2012 hat Henda Ayari, eine muslimische Mutter in Frankreich, die Identität eines umstrittenen muslimischen Wissenschaftlers geheim gehalten, der sie angeblich während einer Islamkonferenz in Paris in einem Hotelzimmer im Holiday Inn verführt und dann sexuell genötigt haben soll. In einem autobiografischen Text mit dem Titel ‚J’ai choisi d’être libre‘ (‚Ich wählte die Freiheit‘), in dem sie darstellt, wie sie der extremistischen muslimischen Strömung des Salafismus entkam, nannte sie ihren Angreifer…” (hier)

2 comments

  1. astuga

    Wie schön ist es doch in Europa!

    Aus Wikipedia: Tariq Ramadan wurde 1962 in Genf als das jüngste von sechs Kindern geboren.
    Er ist ein Enkel von Hassan al-Banna, dem Begründer der ägyptischen Muslimbrüder, der 1949 nach von ihm verübten islamistischen Anschlägen auf die Obrigkeit von unbekannten Attentätern erschossen wurde.
    Sein Vater Said Ramadan, ein Vertreter der Muslimbrüder, musste 1954 unter dem politischen Druck des ägyptischen Staatschefs Gamal Abdel Nasser seine Heimat verlassen, ging nach Deutschland, promovierte in Köln und liess sich später in Genf nieder.
    Sein Bruder Hani Ramadan ist der Direktor des Islamischen Zentrums Genf.

  2. Falke

    “Verführt” und dann sexuell genötigt??? Entweder falsch übersetzt oder den Leser für blöd verkauft. Eine verführte Frau (ebenso wie einen verführten Mann) muss und kann man keineswegs mehr “sexuell nötigen”. Die (der) tut das gerne und freiwillig.

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