Sex in Gaza – City

Von | 6. Juni 2016

Sex ist in der konservativen palästinensischen Gesellschaft ein Tabuthema. Für viele war es daher eine böse Überraschung, als kürzlich an die Öffentlichkeit gelangte, dass die sexuelle Belästigung in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen um sich greift. Die in Beirut ansässige, der Hisbollah nahestehende Zeitung Al-Akhbar hat darüber einen in starke Worte gefassten Bericht veröffentlicht. Er trägt den Titel: „Gaza: Jobsuchende müssen auf sexuelle Belästigung und Korruption gefasst sein“. Amjad Yaghi, der junge palästinensische Journalist, der die Reportage verfasst hat, hat damit außerordentlichen Mut bewiesen. Denn die Hamas ist, wie sich denken lässt, davon nicht begeistert. Yaghi schreibt: (weiter hier)

2 Gedanken zu „Sex in Gaza – City

  1. carl schurz

    “Wo sind die Frauenrechtsorganisationen jetzt? Und wo die Europäer und Amerikaner, die die internationalen Menschenrechtsorganisationen im Gazastreifen beaufsichtigen? ”
    Grapschen ist nicht strafbar. Wird hier und da als kulturelle Folklore verklärt. #aufschrei wird erst dann statt gegeben, wenn der oder die Deliquenten
    – Weiße,
    – männlich,
    – heterosexuell,
    – weitgehend dem christlichen Glauben zuzuordnen sind,
    – der “falschen” Ideologie angehören (= rechts, Nazi etc.) oder
    – gegen die political correctness (PC) (=rechts, Nazi, Pack etc.) verstoßen haben.

    Alles andere passt nicht in das PC-Schema und fällt durch das Raster.

    Wenn schon die Kairoer Erklärung “islamischer Menschenrechte” keinen #aufschrei hervorruft, wieso sollten “Grapschen”, “Tätscheln” oder andere “karrierfördernden Kontakte” auch nur eine “Zuckung des kleines Zehs” bei der westlichen Elite aus Politik und Mainstreammedien bewirken? Früher dachte ich noch, diese Elite folgt mehr oder weniger starken wirtschaftlichen Interessen ihrer “Förderer”. Ich bin mir heute sicher, dass das nicht mehr ausreicht, sonst wäre das ganze Debakel und die Krise “des Westens” nicht so eklatant. Heute vermute ich schlichtweg grenzdebile Eigenschaften bei den meisten Vertretern der o. g. Eliten. Die merken gar was sie anrichten und welche Folgen das für die Zukunft haben wird.
    Die beste Lösung wäre es, diese Eliten in ihrem Bereich zu belassen, meinetwegen auch auf Lebenszeit, eine Mauer herum (geschlossene Anstalten mit Parkanlagen) zu bauen und wir organisieren uns neu. 😉

  2. Lisa

    Solche “Einzelfälle” gibts doch immer wieder. Da gabs mal einen Kreis von ziemlich gebildeten Türken, die eine kurdische “Putzfrau” , welche keine Arbeitserlaubnis hatte, reihum zum “Putzen” (!) aufboten…

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