6 Gedanken zu „Sie gendern, um zu herrschen

  1. Selbstdenker

    Perfekt beschrieben.

    Den selbsternannten Bessermenschen geht es um die Errichtung eines Kastensystems. Man kann es an ihrer Sprache erkennen, wenn sie verbal auf “Deplorables”, “Dunkeldeutsche”, “Little englanders”, etc. spucken.

    Mit Massenimmigration, dem BGE, dem konstanten Absenken vom schulischen Leistunganiveau, ökonomischen Analphabetismus, Deindustrialisierung, der Förderung von Ehescheidungen und dysfunktionalen Familien sowie dem Mainstreaming harter Drogen wird eine neue Unterschicht geschaffen.

    Dem missratenen Nachwuchs heutiger Eliten geht es nicht um das Wohlergehen anderer, sondern darum, dass ihnen niemand ihren Status streitig machen kann, der fleißiger, intelligenter, kreativer, etc. Ist.

    Sie wissen, dass sie Einäugige sind – daher müssen alle anderen blind gemacht werden.

  2. GeBa

    Je mehr dieser Unsinn der Sprachverhunzung um sich greift, desto lieber vermeide ich genau das und verwende auch ganz bewusst andere “böse” Worte.

  3. Kritikus

    Als “älterer Jahrgang, Mann” wurde ich vor Jahren in den Gemeinderat gewählt. Als die Einladung zur ersten konstituierenden Gemeinderatssitzung eintraf wurden wir – obwohl Männlein+Weiblein – alle mit GemeinderätInnen angesprochen. So nicht, ich brachte vor, dass ich mich mit dieser Gendersprech’ nicht angesprochen fühle und ersuchte um andere Formulierung. Seither lautet die Einladung “Werte Mitglieder des Gemeinderats!” – Beschwerden: KEINE – Geht doch. Wehren darf und soll MAN sich wo es irgendwie möglich ist. Bin ebenso der Meinung, dass dem Verhunzen der deutschen Sprache massiv Einhalt geboten werden muss.

  4. Allahut

    @Kritikus

    Nur wer soll dieser Verhunzung Einhalt gebieten, die Medienlandschaft ist eher links gepolt, daher sehr anfällig für diesen Wahnsinn, Politiker sind auch meist Weicheier und fürchten Kritik, und von den Pseudointellektuellen ist ohnehin nichts zu erwarten. Langsam wird es auch in anderen Bereichen unerträglich, dass eine kleine Minderheit dem Rest der bevölkerung vorschreiben will, wie geredet werden darf, welche Wörter nicht mehr verwendet werden dürfen und was politisch korrekt ist. Höchste Zeit, dass die Mehrheit dagegen aufsteht.

  5. Johannes

    So wie kein Mensch alle selbsternannten Geschlechtstypen vor jeden Satz stellen kann wird auch die- *innen – Sprache gravierende Nachteile in einer immer schneller und effizienter werdenden Sprachwelt erzeugen.

    Es ist und war das Steckenpferd einiger Politikerinnen die in Ermangelung handfester Erfolge, sich mit Liebe und Hingabe diesem Thema widmeten.

    Eine abgehende ÖVP Politikerin hat, wenn ich mich recht erinnere, noch schnell und für ihre eigene Partei überraschend, die Töchter in die Hymne gebracht

    Bei einer Diskussion mit Herrn Gabalier glaubte sie wirklich sie könne damit diesen Mann gesetzlich zwingen die
    Hymne, bei Sporteröffnungen beispielsweise, nur im geändertem Text zu singen.

    Diese Sprache hat keine Zukunft sie hat keine gewachsenen Anteile, ist künstlich aufgeblasen und eine reine Kampfrethorik.

    Diese überkorrekte, schulmeisterliche, humorlose Verbissenheit ist nicht lebensfroh, sie hört nicht zu sondern lauert wie ein Krokodiel auf einen “Fehler” um zuzuschnappen.

    Die ewige verklemmte Sucht der” Sichtbarmachung” wirkt wie eine Neurose aus einem Minderwertigkeitskomplex und ist doch nur kühle Berechnung eines Machtanspruches.

  6. seerose

    @kritikus
    Als älterer Jahrgang, Frau, sag ich Ihnen, dass das Wehren nichts nutzt.
    Ich habe bis vor 4 Wochen in Wien gelebt. Fast niemand dort weiss mehr wie “Deutsch” überhaupt klingt.
    Wir sind nicht mehr die Mehrheit

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