7 Gedanken zu „Sie haben uns belogen

  1. Thomas Holzer

    Die Steuern werden weiter erhöht, der Apparat weiter aufgebläht, ein Konjunkturankurbelungsprogramm eingeführt (der Bevölkerung mit dem Slogan verkauft: der Staat investiert einen Euro und wir alle bekommen im Zuge der Umwegsrentabilität mindestens drei Euro retour) und nach 5 Jahren werden wir über 90% Schulden haben; und die “Wirtschaftsforscher/Berater” werden es wieder verschweigen, die Politiker sowieso. Und nach den nächsten Wahlen, das gleiche Spiel (auch genannt: und täglich grüßt das Murmeltier)
    Ulrich Schuh, EcoAustria, sowohl gestern im Mittagsjournal als auch im heutigen Kurier: “Das war im Rahmen dessen, was in der Vergangenheit auch immer wieder passiert ist. Für mich keine große Sünde, eher ein kleines Vergehen. Man konnte ja hoffen, daß die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder drehen”
    Ja, “gut gebrüllt Löwe” 30 Milliarden Fehlbetrag, ein kleines Vergehen!
    Ich ersuche diesem “Unternehmen” EcoAustria keine staatlichen Auftrage mehr zuzuschanzen, dann geht es wahrscheinlich eh inner 12 Monaten pleite

  2. Mourawetz

    Ist eigentlich eine Wahl gültig, wenn die Wähler von den Regierungsparteien hinters Licht geführt wurden?

  3. Rado

    Kann der ewigen Koalition völlig egal sein. Man wird demnächst auf noch mehr Lügen draufkommen. Aber die Wähler haben jetzt erst mal fünf Jahre Sendepause. Eine lange Zeit. Also wen juckts?

  4. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Das entscheiden die noch und zukünftigen Regierungsparteien! 😉

  5. Rennziege

    Josef Urschitz in allen Ehren, er ist einer der wenigen Aufrechten unter den buckelnden Journalisten unserer Zeit. Aufrechter als der einstige Leuchtturm des Liberalismus, “Die Presse”. Was vermutlich starke Nerven erfordert.
    Besäße ich einen Gamsbarthut (besser: einen Girardi), ich lüpfte diesen vor ihm. Aber was nützt es, die glatten Lügen unserer Nomenklatura aufzuzeigen, die von Wahl zu Wahl unverschämter werden? Erstens hört und liest kaum wer mit, und zweitens lieben die Leute es, belogen zu werden. Entsprechend wählen sie auch.
    Traurig, das Ganze.

    Zum dritten Mal versuche ich, von meinem alten Herrn gedrängt, Robert Musils “Mann ohne Eigenschaften” zu Ende zu lesen, naturgemäß im letzten Drittel gelandet. Sein Kakanien, so endzeitlich, morbid (und dennoch liebevoll) er es auch beschreibt, war ein besseres Österreich als das heutige. Die sterbende Monarchie betrieb zwar auch Realitätsverweigerung und duldete Käuflichkeit aller Art, aber das Lächeln gefror ihren Bürgen noch nicht auf den Lippen.
    Heute wird nur noch in Kukident-Werbungen gelächelt. (Herr Ortner hat den 80-jährigen Herrn Blecha hier kürzlich als politisches Nachwuchstalent bezeichnet, satirisch natürlich. So viel zur Zukunft unserer geliebten Alpenrepublik.)

  6. Reinhard

    “Sie haben uns belogen”.
    Hat wirklich, ich meine ganz ehrlich, irgend jemand etwas anderes erwartet? Hat wirklich jemand daran geglaubt, dass sich unsere Politgfraster nach jahrzehntelangem Lug und Trug plötzlich geläutert zur Ehrlichkeit wenden und mit aller Kraft und Stärke dem Volke dienen? Sind die Leute schon so verzweifelt, dass sie immer die gleichen Leute wählen, weil sie glauben, die würden plötzlich alles ganz anders machen? Ich kann’s nicht glauben…

  7. FDominicus

    Reinhard bringt es auf den Punkt. Ich für mich kann sagen ich habe nicht mehr die “gleichen” Leute gewählt – und Sie. Wäre denkbar hier toben sich bestimmte Minderheiten aus… Die Mehrheit hingegen….

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