Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen

Ohne einen Gedanken an die Zukunft zu verschwenden, an die Überlebensfähigkeit nach der Pandemie, sägen die Regierungen vieler Länder, allen voran die deutsche, an dem Ast, auf dem sie sitzen. Denn wo die Fließbänder stillstehen, die Wirtschaft im Halbschlaf vor sich hindämmern muss, ist auch kein Gewinn zu erzielen, von dem der Staat seinen Zehnt einstreichen könnte./ mehr

6 comments

  1. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Vielleicht noch einige Gedankensplitter.

    Ein jeder einzelne Tote ist “zuviel”, allerdings ist dies NICHT den europäischen Regierungen zur Last zu legen, sondern diese Toten sind der VR China vor die Füße zu legen, die diesen verdammten Virus überhaupt erst in die Welt gesetzt hat indem man sich überhaupt einmal mit so etwas herumspielt und den Virus dann in einer Mischung aus Unterschleif einerseits und Vorsatz andererseits in die Welt verbreitet hat.

    Daher finde ich diese billigen “ich-hab-weniger-Tote-als-du”-Spielchen der europäischen Regierungen untereinander absolut mies.

    Was soll das? Ist das der Ersatz für das Medaillenzählen bei den ausgefallenen Olympischen Spielen in Japan?

    Und es ist auch lächerlich bei 0,01%irgendwas und 0,05%irgendwas einen, pardon, Schwanzvergleich anstellen zu wollen da es absolut gesehen auf einem extrem niedrigen Stand liegt.

    “Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen”

    Also den einzigen Ast den ich sehe und der durch die idiotischen Reaktionen auf den Virus abgesägt wird ist der auf dem die produktiven Bürger sitzen.

    Aber nicht der Ast auf dem Politiker, Apparatschicks und Beamten sitzen.

    Ich wüsste nicht wo sich in Europa irgendeine Regierung sich selber und ihren Beamten eine 50% Einkommenssenkung für die Dauer zumindest der Lockdowns auferlegt hätte um mit der Bevölkerung Solidarität zu zeigen und das Staatsbudget zu schonen.

    Süffisant meine ich mal wäre ein Lockdown mit einem Einkommensverlust für die Politker und Beamten verbunden gewesen dann hätte es auch keine Lockdowns gegeben.

  2. sokrates9

    Corona Todesfälle (schon manipulativ gezählt)…9.405, respektive 0,0113285 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland gegen 5.837 oder 0,0570576 Prozent in Schweden….
    Sinnlos diese Zahlen zu kommunizieren Corona hat sich schon fest in den Hirnen der EU-bewohner eingenistet und den Verstand außer Kraft gesetzt! Die Wirtschaft ist auch noch nicht völlig ruiniert, jetzt kommt die Grippesaison mit tausenden “Coronatoten” da sind noch einige lockdowns fällig.Warum versteht die Bevölkerung nicht was uns derzeit an Lebensqualität gestohlen wird?

  3. Johannes

    Jeder der glaubt man hätte weitermachen können wie bisher und das Virus hätte keine Rolle gespielt sollte sich die Fleischverarbeitenden Betriebe in Deutschland betrachten. Dort waren in null Komma nichts zwei Drittel der Belegschaft infiziert. Wäre es in allen Bereichen wo Menschen in großer Zahl zusammenkommen, sei es im Arbeitsleben wie auch im Privatleben, ähnlich gelaufen so hätte es eine Pandemie gegeben welche weit über 65 Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen hätte.

    Nun kann man der Meinung sein, ja das wäre es uns Wert gewesen oder man kann sagen nein es hätte zu viele Tote verursacht.

    Was man aber nicht sagen kann, so wie im Artikel, dass ja eh nicht viel passiert wäre wenn man es laufen gelassen hätte.

    Das Beispiel Schweden ist nach meiner Meinung im Artikel nicht korrekt wiedergegeben, als dort der Hut brannte hat man sehr wohl Maßnahmen ergriffen, ich weiß nicht warum man das immer so gerne unter den Tisch fallen lässt.

  4. Kluftinger

    @ Selbstdenker
    Wie kommen sie darauf, dass die NZZ “mittlerweile durchschnittlich”ist?
    Wenn der eine oder andere Beitrag nicht ihren Erwartungen entspricht ist das ihr Problem. Die Gesamtlinie in der sachlich fundierten Berichterstattung ist nach wie vor ausgezeichnet.
    (Bitte nennen sie eine Alternative)

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