“Sie werden euch finden und töten…”

Von | 30. März 2016

“Die Terroranschläge am Flughafen und in der Metrostation in Brüssel haben bisher mindestens 35 Tote und 300 Verletzte gekostet.
Schockierend, Ekel erregend und entsetzlich – aber überraschend? Nein.
Wie schwer ist es zu verstehen, dass radikale Islamisten dem Westen den Krieg erklärt haben? In einfachem Deutsch heißt das: Sie werden euch finden und euch töten, wo immer und wann immer sie das können.
Warum? Weil die Islamisten den Westen als “Dar al-Harb” (Haus des Krieges) festgelegt haben, ein Konzept, das es ihnen erlaubt jedermann in diesem Land zu töten. Dich, mich und jeden sonst – von den USA über Kanada und Großbritannien bis Europa….” (hier)

7 Gedanken zu „“Sie werden euch finden und töten…”

  1. astuga

    An sich ein guter Text, noch dazu von einem Muslim.
    Allerdings fällt er dann doch wieder ins alte Muster zurück und trennt Islam von Islamismus.

    “Weil die Islamisten den Westen als “Dar al-Harb” (Haus des Krieges) festgelegt haben”
    Das waren eben nicht irgendwelche radikalen Islamisten, das ist die Sichtweise und Sprachregelung des ganz normalen Islam seit über 1.000 Jahren.
    Auch die genannte OIC bekennt sich immer noch zur Trennung der Welt in ein dar al-Islam und ein dar al-Harb.

    Nur ist die OIC (Organisation der Konferenz der Islamischen Staaten) nicht irgendein dubioser, randständiger Islamistenverein, sondern eine Vereinigung aller Länder mit islamischer Mehrheit bzw Islam als Staatsreligion.
    Siehe Wikipedia: OIC
    Die OIC zu kritisieren heißt dann eben den Islam zu kritisieren, und nicht irgendeinen Islamismus oder gewaltbereiten Fundamentalismus.

  2. aneagle

    Muss richtig heißen:
    Weil der Islam den Westen als „Dar al-Harb“ (Haus des Krieges) festgelegt hat.
    Und zwar einseitig.
    Im Westen aber finden sich tatsächlich viele Anhänger der Theorie, man müsse einer zielgerichtet gewalttätigen, religiös verbrämten, Mörder-Ideologie mit totalitärem Machtanspruch über den gesamten Planeten nur mit genügend Liebe entgegentreten.
    Man höre sich nur den Papst zu diesem existenzbedrohlichen Thema an und frage dann etwa die arabische Liga, was sie von dieser Auffassung des Westens (aus ihrer Sicht, der Schwäche des Westens ), hält. Sie halten sie für eine Bestätigung von Allahs Willen, dem Islam erst Europa, dann die USA zu schenken und diese westliche “gemäßigte” Ansicht insgesamt, für total verrückt .Und womit ? Mit Recht !

  3. Gerald Steinbach

    Zumindest in Europa, mitten in der EU sind diese Worte wirklich bemerkenswert
    Die EU besonders Deutschland hat es mehr als übertrieben mit ihren kontinuierlichen Zeigefinger nach fehlender Empathie, mit einzubringender Toleranz, mit ihrer andauernden Warnung vor der kategorischen Abwertung von muslimischen Mitbürger, auch islamophobie genannt, Sachen die eigentlich gar nicht stattfinden und nur den Sinn haben “”diffuse Ängste” zu mildern!
    Eine deutsche Talkshow mit den Thema Flüchtlinge kann man sich eigentlich nicht mehr anschauen, ohne den Defibrillator in der Nähe zu haben

  4. Fragolin

    Es funktioniert einfach nicht, einen Pitbull zu Tode streicheln zu wollen.

  5. Wanderer

    @Falke
    Danke für den Tipp. Eine Spitzenrede, so nahe an der Realität ist niemand im ganzen Abendland.

  6. Hanna

    Heute beim Auer-Welsbach-Park: Spaziergängerin sieht Mann, arabisch aussehend, Bart, dunkelhäutig, mit Rucksack, der sich beim Gehen (Richtung Schönbrunn) die Arme vor der Brust verschränkt und sich dauernd umschaut. Als er die Arme einmal löst, wird sichtbar, dass er einen Handschuh an der linken Hand trägt. Schwarzen Handschuh. Mann geht nach Schönbrunn – durch den Haupteingang. Spaziergängerin eilt zum Torwächter von Schönbrunn, erklärt die Beobachtung, beschreibt den Mann genau (Kleidung, alles). Wächter druckst herum “Naja, i waß scho, wos Sie maanen, oba wird wohrscheinli’ a normaler Tourist gewesen sein.” Spaziergängerin fragt, ob es denn ich Schönbrunn nicht Wachen oder sowas gäbe. Wächter verneint, erklärt aber, sich unbehaglich windend, er werde das mit dem Kollegen besprechen, der auf Pause sei. Spaziergängerin wird von unangenehm berührtem Wächter abgewimmelt … “Na, was sollma denn der Polizei sagen, der ist eh schon weg”.
    So schaut’s aus, Leute. Ist eh nix passiert, gell. War halt einer, der sich “wichtig machen” oder “provozieren” wollte. So ÖsterreicherInnen, die in der Nähe waren und befragt wurden, was man machen sollte. Wegschieben, ignorieren. Das ist die Devise. (Spaziergängerin verließ sich darauf, das Wächter die Info weitergeben würde, Polizei etc. Allerdings wurde sie nicht nach ihrer Telefonnummer gefragt. Also hätte sie die Polizei selber anrufen sollen? “Wenn’s ka Notfall ist, warum den Notruf anrufen?” Morgen geht Spaziergängerin in eine Wachstube und bespricht die Sache, damit klar ist, wie man sich in einem solchen Fall verhält. Denn: Niemand hat Lust, von der Polizei ausgequetscht zu werden, nur, wegen einer solchen läppischen Beobachtung: Arabisch Ausschauender, mit Rucksack, schwarzem Handschuh und vor der ausgebeulten Brust verschränkten Armen.)

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