Sind Islam und Demokratie vereinbar?

Von | 19. Juli 2016

(Ingrid Carlqvist/Gatestone Institut) Bei Schwedens letzter Volkszählung, in der die Bürger nach ihren religiösen Überzeugungen gefragt wurden – 1930 – sagten 15 Personen, sie seien Muslime. Seit 1975, als Schweden seine Verwandlung aus einem homogenen, schwedischen Land in ein multikulturelles und multireligiöses begann, ist die Zahl der Muslime explodiert. Heute lebt hier etwa eine Million – Sunniten, Schiiten und Ahmadiyyas aus aller Welt – und überall im Land werden Moscheen gebaut oder geplant.

Niemand scheint jedoch die entscheidende Frage gestellt zu haben, von der Schwedens Zukunft abhängt: Ist der Islam mit Demokratie vereinbar?

Das schwedische Establishment hat nicht begriffen, dass der Islam mehr ist als eine private Religion; daher blendet es alle Fragen zum Islam mit dem Argument aus, dass in Schweden Religionsfreiheit herrscht.

Zwei Fakten deuten darauf hin, dass der Islam nicht mit Demokratie vereinbar ist. Erstens gibt es kein Land, in dem der Islam die dominante Religion ist, das als Demokratie mit freier Meinungsäußerung und gleichen juristischen Rechten für alle angesehen werden kann. Manche deuten auf Malaysia und Indonesien – zwei Länder in denen Auspeitschen und andere körperliche Strafen verhängt werden, z.B. wenn Frauen zu viel Haar oder Haut zeigen, sowie gegen jeden, der sich über den Islam lustig macht ihn infrage stellt oder kritisiert. Andere deuten auf die Türkei als Beispiel einer “islamischen Demokratie” – ein Land, das regelmäßig Journalisten, politische Dissidenten und wahllos Menschen inhaftiert, von denen angenommen wird, dass sie Präsident Erdogan, “den Islam” oder “die Nation” “beleidigt” haben.

Zweitens wählen Muslime in Europa kollektiv. 2012 stimmten in Frankreich 93% der Muslime für den aktuellen Präsidenten François Hollande. In Schweden berichteten die Sozialdemokraten, dass 75% der schwedischen Muslime 2006 bei den allgemeinen Wahlen für sie stimmten; und Studien zeigen, das der “rot-grüne Block” 80-90% der muslimischen Stimmen bekommt.

Es ist kein Geheimnis, dass Demokratie genutzt werden kann, um Demokratie abzuschaffen – doch dieses entscheidende Thema ist in Schweden völlig tabu. Politiker, Obrigkeit und Journalisten betrachten den Islam allesamt als nur eine weitere Religion wie alle anderen. Sie scheinen keine Ahnung zu haben, dass er auch eine politische Ideologie ist, ein Rechtssystem (Scharia) und eine bestimmte Kultur, die Regeln für praktisch alles im Leben eines Menschen hat: wie man sich kleidet, wen man zum Freund hat, welcher Fuß zuerst ins Badezimmer gesetzt werden soll. Zugegeben, nicht alle Muslime folgen all diesen Regeln, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Islam anstrebt jeden Aspekt des menschlichen Lebens zu kontrollieren – exakt die Definition einer totalitären Ideologie.

Während das Establishment vor den Problemen die Augen verschließt, die eine rapide anwachsende muslimische Bevölkerung in Schweden mit sich bringt, scheinen die gewöhnlichen Schweden zunehmend aufgebracht zu sein. Premierminister Stefan Löfven erscheint jedoch anscheinend völlig ahnungslos, warum das so ist. Vor kurzem sagte er der britischen Zeitung Financial Times:

“Es ist surreal, dass all die Zahlen in die richtige Richtung laufen, aber die Öffentlichkeit das Bild hat, das Land bewege sich in die falsche Richtung. Das ist nicht nur eine Frage dazu, ob sie Angst vor der Flüchtlingskrise hat; es ist so, als würde alles in die falsche Richtung laufen.”

Dieser Kommentar sagt alles darüber, wie losgelöst von der Realität Premierminister Löfven ist, der sich die gewöhnlichen Schweden gegenüber sehen. Die Mainstream-Medien halten zu der meisten stattfindenden Gewalt in und um die Asylantenunterkünfte im Land Informationen zurück und es ist nicht sonderlich wahrscheinlich, dass Stefan Löfven die alternativen Medienseiten liest; er und andere an der Macht haben diese einmütig als “Hass-Seiten” tituliert. Er hat offenbar keine Ahnung von der Wut und Verzweiflung, die viele Schweden heute empfinden. Es mag ihnen endlich angefangen haben zu dämmern, dass das schwedische Schweden bald für immer verloren sein und in vielen Bereichen von einem Nahost-Zustand ersetzt werden wird, in dem unterschiedliche Immigrantengruppen (hauptsächlich Muslime) einander bekriegen sowie Krieg gegen die Schweden führen.
Während das Establishment den Problemen gegenüber, die eine rapide zunehmende muslimische Bevölkerung in Schweden mit sich bringt, die Augen verschließt, scheinen die gewöhnlichen Schweden zunehmend aufgebracht zu werden. Premierminister Stefan Löfven (rechts) erscheint jedoch völlig unwissend, warum das so ist. Im Bild links: Das Ergebnis von Krawallen in einem Stockholmer Vorort, Dezember 2014.
Die Menschen, die am grausamsten unter dem “neuen Schweden” leiden, sind die Alten. Die Kosten der Immigration werden vom Sozialstaat getragen und haben dazu geführt, dass eine Viertelmillion Rentner unter der von der EU festgelegten Armutsgrenze lebt. Derweil stellte die Regierung gerade weitere 30 Milliarden Kronen (rund 3,2 Milliarden Euro) dem Migrationshaushalt zur Verfügung. Die 70 Milliarden Kronen (7,4 Milliarden Euro), die Schweden 2016 für Asylbewerber ausgeben will, sind mehr als das gesamte Polizei- und Justizsystem kosten, mehr als der nationale Verteidigungshaushalt und das Doppelte des Kindergelds.

Schwedens 9,5 Millionen Einwohner werden damit gezwungen 70 Milliarden Kronen dafür auszugeben, dass Bürger anderer Länder ins Land gelassen werden. Im Vergleich dazu gaben die Vereinigten Staaten mit ihren 320 Millionen Einwohnern im Jahr 2015 $1,56 Milliarden für Flüchtlinge aus. Der Redaktionskolumnist PM Nilsson kommentierte in der Wirtschaftszeitung Dagens Industri:

“Um das Ausmaß der Zunahme an Ausgaben zu begreifen, kann ein Blick zurück in die Geschichte lohnen. Als 2006 der rechte Block an die Macht kam, lagen die Kosten bei 8 Milliarden Kronen im Jahr. 2014 waren sie auf 24 Milliarden gestiegen. In diesem Sommer sprach der damalige Finanzminister Anders Borg davon, dass die Erhöhung die dramatischste Verschiebung sei, die der Staatshaushalt je gesehen hatte. Im Jahr darauf, 2015, stiegen die Kosten auf 35 Milliarden; und 2016 sollen sie auf 70 Milliarden ansteigen.”

Viele Jahre lang schafften es die Politiker das schwedische Volk glauben zu lassen, selbst dann, wenn die Immigration Anfangskosten verursacht, würden die Immigraten bald in der Lage sein dem Land einen Gewinn zu bringen. Heute deutet mehr und mehr Recherche darauf hin, dass die Asyl suchenden Immigranten selten oder nie Arbeit finden. Zum Beispiel berichtete die Tageszeitung Sydsvenskan im Februar, dass 64% der Immigranten in Malmö, nachdem sie seit zehn Jahren in Schweden leben, immer noch arbeitslos sind. Die Regierung rechnet in ihrem Haushalt offen ein, dass in vier Jahren 980.000 Menschen entweder von Krankengeld, Erwerbsunfähigkeitsrente, Arbeitslosengeld, “Eingliederungshilfen” oder Sozialhilfe leben werden.

Schweden, die viele Jahre lang ohne zu jammern die höchsten Steuern der Welt gezahlt haben, geben jetzt in den sozialen Medien ihrer Wut darüber Ausdruck, dass ihr Geld an Bürger anderer Länder geht. Immer mehr Schweden entscheiden sich aus Schweden auszuwandern, hauptsächlich in die nordischen Länder, aber auch nach Spanien, Portugal und Großbritannien, wo die Steuern auf Renten beträchtlich niedriger liegen.

Es gibt aber noch schlimmere Probleme als den wirtschaftlichen Aspekt. Ein Gefühl der Unsicherheit und Angst hat die vielen Schweden ergriffen, die in der Nähe von Asylbewerber-Unterkünften leben. In gewisser Weise scheint die Regierung diese Gefahr begriffen zu haben: Zu einer kürzlich getroffenen Entscheidung die Grenzkontrollen beizubehalten schrieb Innenminister Anders Ygeman:

“Die schwedische Agentur für zivile Rücklagen, MSB (Myndigheten för samhällsskydd och beredskap), schätzt, dass der Zustrom der Migranten immer noch Herausforderungen dafür mit sich bringt die Sicherheit in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, unter anderem wenn es um die Möglichkeit geht gewisse wichtige öffentliche Funktionen beizubehalten. Von mehreren dieser Herausforderungen wird erwartet, dass sie im Verlauf der Zeit bestehen bleiben. Die Polizei bewertet es so, dass es immer noch eine ernste Bedrohung der öffentlichen Ordnung und der inneren Sicherheit gibt. Die Immigrationsbehörde tritt weiter für Grenzkontrollen ein.”

Trotz dieser ominösen Worte scheinen die Politiker immer noch nicht zu begreifen, dass viele Schweden bereits “eine ernste Bedrohung der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit” erleben. Neue Asylanten-Unterkünfte werden in alarmierender Geschwindigkeit eröffnet, gegen den Willen der in der Nähe lebenden Menschen. Im Stockholmer Vorort Spånga-Tensta veranstalteten die örtlichen Behörden am 15. April ein öffentliches Treffen, dessen Zweck darin bestand den lokalen Einwohnern Gelegenheit zu geben Politikern und Beamten Fragen zur geplanten Unterbringung von 600 Migranten zu stellen. Das Treffen wurde gefilmt und zeigte eine aufgebrachte Stimmung bei den Versammelten, von denen viele riefen, dass sie “bis zum letzten Atemzug” darum kämpfen würden, dass die Pläne nicht verwirklicht werden.

Einige der Kommentare und Fragen lauteten:

“Wir haben gesehen, wie viele Probleme es bei anderen Asylanten-Unterkünften gibt – Messerstechereien, Vergewaltigungen und Belästigungen. Wie können Sie die Sicherheit von uns Bürgern garantieren? Das wird ein Gefühl des ‘die gegen uns’ schaffen, das wird Hass schaffen! Warum diese großen Häuser, warum nicht kleine, in denen jeweils 10 Menschen leben? Warum haben Sie uns nicht gefragt, die Menschen, die hier leben, ob wir das wollen? Wie werden Sie das für uns sicher machen?”
“Wir haben bereits Probleme mit bestehenden Asylanten-Unterkünften. Es ist unverantwortlich von Ihnen, eine Situation zu schaffen, in der wir unsere Gesundheit und die unserer Kinder in Gefahr bringen, durch Leute, die sich nicht wohl fühlen und die sich im falschen Umfeld befinden. Warum ist das Haus direkt neben einer Schule? Wie sieht Ihre Analyse aus?”
“Wird Schweden erlaubt sein in diesen Häusern zu wohnen? Unsere jungen Leute haben nichts, wo sie leben können. Ihr Politiker solltet die Wohnungsfrage für Menschen lösen, die bereits hier leben, nicht für alle Menschen der Welt.”
Als der Leiter des Treffens, Awah Hersi, Abgeordneter der Grünen Partei – er ist somalischer Herkunft – dem Publikum für die Fragen dankte, ohne irgendeine Antwort zu geben, erreichte die Stimmung die eines Lynchmobs. Menschen schrien: “Antworte! Beantworte unsere Fragen! Wir verlangen Antworten!”

Alles deutet darauf hin, dass die bisher fügsamen Schweden von der unverantwortlichen Immigrationspolitik, die seit so vielen Jahren von sozialistischen wie konservativen Regierungen gleichermaßen betrieben wird, jetzt die Nase voll haben.

Die Menschen sind wegen der Welle der Vergewaltigungen wütend, die Schweden die zweithöchste Vergewaltigungsrate der Welt einbrachte; nur Lesotho steht noch schlechter da. Durch sie war vor kurzem die Polizei von Östersund gezwungen an Frauen und Mädchen eine Warnung auszugeben, sie sollten nach Einbruch der Dunkelheit nicht aus dem Haus zu gehen. Die Menschen haben Angst: Die Zahl der Morde und Todschlagsdelikte ist in die Höhe geschnellt. Allein während der ersten drei Monate dieses Jahres hat es 40 Morde und 57 Mordversuche gegeben, steht in den von der Journalistin Elisabeth Höglund dazu zusammengestellten Statistiken.

Die Behörden haben lange behauptet, tödliche Gewalt in Schweden sei rückläufig, aber das gilt im Vergleich zum Rekordjahr 1989, als die Masseneinwanderung nach Schweden bereits voll im Gang war. Vergleicht man stattdessen die Gegenwart zu den 1950-er und 1960-er Jahren, als Schweden noch ein homogenes Land war, dann hat sich die Zahl der Morde und Totschläge verdoppelt. Vor kurzem musste der schwedische Nationale Rat zur Verhinderung von Verbrechen (Brottsförebyggande rådet, BRÅ) eingestehen, dass die Zahl tödlicher Delikte 2015 in der Tat gestiegen sind; es wurden 112 Menschen getötet – 25 mehr als im Jahr davor. Außerdem wurde aufgedeckt, dass die Art der tödlichen Gewalt, die zurückgegangen war, Allerwelts-Trunkenheits-Tötungsdelikte durch Schweden waren, während die Zahl der von Migranten im Gangster-Stil verübten Morde dramatisch angestiegen ist. Verbesserte Trauma-Behandlung verletzter Opfer hilft ebenfalls die Zahl der Morde und Totschläge niedrig zu halten.

Eine vor kurzem durchgeführt Meinungsumfrage ergab, dass 53% der Schweden heute glauben die Immigration sei das wichtigste Problem, dem das Land sich gegenüber sieht. Die Veränderung gegenüber 2015 ist dramatisch – letztes Jahr sagten nur 27%, die Immigration sei am wichtigsten. Eine weitere Umfrage zeigte, dass 70% der Schweden das Gefühl haben, das Quantum der Immigration nach Schweden sei zu hoch. Dies ist das vierte Jahr in Folge, dass Skepsis zum Ausmaß der Immigration zugenommen hat.

Immer mehr Menschen scheinen sich mit der zunehmenden Zahl an Muslimen – die sowohl wegen der fortgesetzten Immigration steigt, als auch weil muslimische Frauen beträchtlich mehr Kinder haben als Schwedinnen – zudem um die Zukunft Schwedens als Demokratie zu sorgen.

Da Statistiken zu religiösen Überzeugungen nicht mehr geführt werden, weiß niemand genau, wie viele Muslime es in Schweden gibt. Letztes Jahr zeigte eine Umfrage, dass Schweden glauben 17% der Bevölkerung seien muslimisch, während die tatsächliche Zahl nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Ipsos Moris eher bei 5% liegen soll. Die Firma weist nicht nach, wie sie zu dieser Zahl kam und sie liegt aller Wahrscheinlichkeit nach zu niedrig. Ipsos Mori zählte vermutlich, wie viele Mitglieder muslimische Gemeinden und Organisationen haben; der Islam ist aber auch eine Kultur und das Land ist besonders beeinflusst von Muslimen, die ihren Glauben nicht aktiv praktizieren, aber entsprechend der islamischen Kultur leben.

2012 berechnete die schwedische alternative Zeitung Dispatch International, wie viele Muslime damals als Einwohner in Schweden gemeldet waren; Grundlage war das schwedische Namensregister. Die Zeitung kam zu der Zahl 574.000 (plus/minus 20.000). Aus offensichtlichen Gründen gehörten Illegale und Asylsuchende nicht dazu. Die tatsächliche Zahl dürfte daher viel höher gewesen sein.

Seitdem haben fast 300.000 Menschen in Schweden um Asyl nachgesucht. Nicht allen davon ist ihr Antrag bewilligt worden, aber trotzdem haben sehr wenige Schweden tatsächlich wieder verlassen. Die Immigrationsbehörde sagte gegenüber dem Gatestone Institute, dass im letzten Jahr nur 9.700 Personen abgeschoben wurden. Die meisten Asylsuchenden sind Muslime, was bedeutet, dass die Zahl der Muslime in Schweden sich rasch einer Million nähert – 10% der Bevölkerung.

In seinem 2005 veröffentlichten Buch Slavery, Terrorism and Islam: The Historical Roots and Contemporary Threat,[1] beschreibt Dr. Peter Hammond, was im Verlauf der Geschichte immer geschah, wenn die Zahl der Muslime in einem Land zunimmt. Hammond gibt zu, dass es sich um Verallgemeinerungen handelt, wenn er schreibt:

Solange die Muslime etwa 1% stellen, werden sie allgemein als friedliebende Minderheit angesehen, die niemanden belästigt.
Bei 2 – 3 % beginnen einige von ihnen andere Minderheiten und Unzufriedene zu missionieren, besonders in Gefängnissen und bei Straßenbanden.
Bei 5% haben Muslime einen im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil unangemessen starken Einfluss. Viele verlangen halal geschlachtetes Fleisch und drängen die Lebensmittelindustrie es zu produzieren und zu verkaufen. Sie haben außerdem angefangen die Regierung zu bearbeiten ihnen Autonomie unter dem Scharia-Recht zu geben. Hammond schreibt, dass das Ziel des Islam nicht darin besteht die ganze Welt zu bekehren, sondern vielmehr das Scharia-Recht überall auf der Welt durchzusetzen.
Wenn Muslime einen Bevölkerungsanteil von 10% erreichen, nimmt die Gesetzlosigkeit zu. Manche beginnen sich über ihre Lage zu beschweren, beginnen Unruhen, zünden Autos an und bedrohen Menschen, von denen sie das Gefühl haben, dass sie den Islam beleidigen.
Bei 20% brechen Aufstände aus, jihadistische Milizgruppen werden gebildet, Menschen ermordet und Kirchen und Synagogen in Brand gesetzt.
Wenn die Muslime einen Anteil von 40% erreichen gibt es weit verbreitet Massaker, ständige Terroranschläge und Kriege durch Milizen.
Bei 60% gibt es die Möglichkeit hemmungsloser Verfolgung von Nichtmuslimen, sporadische ethnische Säuberungen, möglicherweise Völkermord, Durchsetzung des Scharia-Rechts und der Jizya (die Kopfsteuer für den “Schutz”, die Ungläubige zahlen müssen).
Wenn es 80% im Land gibt, haben sie die Kontrolle über den Regierungsapparat übernommen und begehen – wie z.B. in Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak – Gewalt im Namen des Islam oder der politischen Macht.
Wenn 100% Muslime sind, soll im Haus des Islam der Frieden kommen – daher die Behauptung, dass der Islam die “Religion des Friedens” ist.
Hammond schreibt zudem, dass die muslimische Bevölkerung in vielen Ländern wie Frankreich, Belgien, Großbritannien und Schweden in islamischen Enklaven lebt – und es offenbar vorzieht sich nicht an eine westliche Gesellschaft anzupassen. Diese Trennung stärkt die Gruppe intern, erlaubt ihnen größere Macht auszuüben, als ihr Anteil an der Bevölkerung andeuten dürfte.

Hammonds Beschreibung der 10%-Grenze beschreibt Schweden sehr genau. In den sogenannten Exklusiv-Zonen werden jeden Tag Autos abgebrannt und in den Städten gibt es Krawalle. (Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Es gab schwere Unruhen 2008 in Malmö, 2009 in Göteborg, 2013 in Stockholm und 2015 in Norrköping und Växjö.) Manchmal beginnen die Unruhen, nachdem ein örtlicher Muslim festgenommen oder von der Polizei angeschossen wurde. Muslimische Führer sagen dann sofort, sie hätten Verständnis für die Reaktion ihrer Leute. Während der Krawalle in Husba 2013 schrieb Rami Al-Khamisi von der Jugendorganisation “Megaforen”: “Wir können sehen warum die Leute auf diese Weise reagieren.”

Der Künstler Lars Vilks, der den Propheten Mohammed als Rondellhund zeichnete, ist Ziel mehrerer Mordversuche gewesen und lebt heute rund um die Uhr unter Polizeischutz.

Dennoch ist in Schweden niemand bereit über diese Probleme und wie das alles zusammenpasst zu reden. Monate lang hat das Gatestone Institute Politiker, Regierungsbeamte, Organisationen und verschiedene Minderheitengruppen angerufen, um zu fragen, was sie in Sachen Islam in Schweden fühlen. Glauben sie, dass der Islam mit Demokratie, freier Meinungsäußerung und Gleichheit vor dem Gesetz vereinbar ist – und wenn ja, auf welche Weise? Oder auf welche Weise nicht?

Die Fragen schienen Wut, aber auch Angst zu provozieren. Manche der von uns angerufenen Menschen sagten, sie seien wegen der Fragen schon wütend, versicherten den Anrufern aber, der Islam stelle für die Schweden überhaupt kein Problem dar. Andere schienen verängstigt und lehnten es rundheraus hab zu antworten. In der Hoffnung wenigstens ein paar ehrliche Antworten zu bekommen, präsentierten wir uns als gewöhnliche, besorgte Schweden. Zahllose Menschen legten auf und im Allgemeinen deuteten viele Antworten eine bodenlose Ignoranz dessen an, was der Islam ist, welche Konsequenzen die Islamisierung Schwedens als Land haben könnte oder in wie viel Schwierigkeiten Schweden steckt. Auf das, war vor ihm liegt, scheint das Land völlig unvorbereitet zu sein.

(Ingrid Carlqvist ist in Schweden lebende Journalistin und Autorin, und Distinguished Senior Fellow des Gatestone Institute.)

17 Gedanken zu „Sind Islam und Demokratie vereinbar?

  1. Bösmensch

    Spätestens im 20 Jahren, wenn das alte Schweden nicht mehr existiert und zum Somalia des hohen Nordens, Schwedistan, geworden ist, werden die schwedischen Gutmenschen erkennen, was sie mit ihren naiven Toleranz angerichtet haben.
    Die nächsten fallenden Länder werden Belgien, Deutschland und Frankreich sein. Nur die Reihenfolge ist noch nicht ganz klar.

  2. Christian Weiss

    Schweden hat sich offenbar in seiner Einwanderungspolitik als selbsternannte “humanitäre Grossmacht” völlig verrannt. Dabei haben sie noch nicht mal darüber nachgedacht, dass Einwanderung zwar schon bewältigbar ist, aber doch nicht, wenn 1. die Zuwanderer hauptsächlich aus völlig kulturfremden Weltgegenden kommen, 2. die Zuwanderer keinem Integrationsdruck unterliegen, sondern auch noch gehätschelt und getätschelt werden und 3. die Zahl durch die Konzentration an wenigen Orten dort viel zu gross wird.

    In der Schweiz ist der Migrationsanteil der Einwohner weit höher als in Schweden. 25% Ausländeranteil, rund 38% mit unmittelbarem Migrationshintergrund. Trotzdem funktioniert die Integration der Ausländer augenscheinlich besser, weil die Zuwanderung einerseits zu einem guten Teil aus Süd- und Westeuropäern besteht und die übrigen Zuwanderer relativ heterogen zusammengesetzt sind.
    Aber auch in der Schweiz wird es dort problematisch, wo die Zahl der Muslime überhand nimmt. Da man in der Schweiz noch einigermassen bereit ist, der Anspruchshaltung gewisser Kreise entgegenzutreten und auch schon mal ein Minarettverbot erlässt, sind die Probleme vor allem wirtschaftlicher Natur. Die Muslime sind häufiger arbeitslos, weit häufiger Sozialhilfebezüger und Invalidenrentner.
    Chancen, die Muslime zu integrieren, in einem Masse, dass sie die in einer liberalen Gesellschaft möglichen sozialen Aufstiegschancen nutzen, sind nur da, wenn die Religion keine Bedeutung hat. Die best integrierten Muslime sind die Nachkommen der Kemalisten. Aber auch dort bröckelt es leider und bei manchen Jungen gewinnt die Religion wieder an Bedeutung. Wenn das passiert ist, sind sie für gewöhnlich sozial, ökonomisch und kulturell weg vom Fenster.

  3. sokrates9

    …dennoch ist in Schweden niemand bereit über diese Probleme und wie das alles zusammenpasst zu reden..
    selbe Situation ist doch in Österreich! Von den Medien und Politikern wird doch jede ehrliche Diskussion unter den Tisch gekehrt!!!

  4. Gerald Steinbach

    Es gibt keine Alternative zu den zahlreichen toten bei Terrorangriffen ,….

  5. Selbstdenker

    Der Islam ist nicht mit der Demokratie vereinbar; siehe Türkei:

  6. astuga

    Wäre der Islam das was in offizieller Sprachregelung ständig behauptet wird, dann müsste zumindest ein einziges islamisches Land durch eigene Leistung entweder…

    Wissenschaftlich und technologisch an der Spitze stehen.
    Frauen gleichberechtigt behandeln.
    Unter keinen inneren oder äußeren Konflikten und Kriegen leiden.
    Führend in der Umsetzung der Menschenrechte sein.
    Keinen Radikalismus, Intoleranz gegenüber Minderheiten und Fundamentalismus kennen.
    Etc. pp.
    Aber alles was es gibt sind eine Handvoll islamischer Länder die dank ihrer Bodenschätze reich sind, und die mit dem Reichtum nicht nur Konsumgüter, Know How und Dienstleistungen importieren, sondern auch den Fundamentalismus überall anderswo fördern.

  7. Johannes

    Nicht nur in Schweden nein, bei uns sind unglaubliche Veränderungen zu bemerken. hätten sie es für möglich gehalten das in Wien im Jahr 2016 eine junge Muslimin mit Kopftuch ein Schild mit türkischer Schrift vor sich her trägt auf dem steht “Der, der den Kopf erhebt dessen Kopf schneidet ab“(Presse 19.07.2016 16:27).

    Wie kann das sein, wie ist so etwas entsetzliches möglich?
    Ich frage euch die ihr in Wien politisch verantwortlich seid wie konntet ihr es so weit kommen lassen?
    Was gedenkt ihr dagegen zu tun?
    Ich frage den Grünen Öllinger, haben sie schon Anzeige wegen übelster, gemeingefährlicher Hetze eingebracht ?

    Leute das ist etwas im Gang das wird gefährlich! Wir haben es mit gewaltbereiten Fanatikern zu tun, wenn sie sahen wie sie auf Angestellte des Lokals losgingen, wie der gesamte Protestmob mit lauten Buhrufen und akustischen Lauten die Gäste und Angestellten des Lokales einzuschüchtern versuchten, da ist etwas passiert das an die Umzüge und Gewalttaten der braunen Recken erinnerte. Sind wir schon wieder so weit?
    Müssen sich bestimmte Ethnien in Wien und Österreich vor einem wilden Mob fürchten, gehen schon wieder Fensterscheiben zu Bruch, sind die Türken die neuen Nazis?
    Für mich hat es den Anschein, es ist höchste Zeit das alle die den Nationalsozialismus als Gefahr sehen aufstehen und protestieren.
    Ich fordere euch auf ihr Kämpfer gegen Rechts in Kunst Kultur und Medien steht auf und protestiert, leistet Widerstand sonst haben wir in kurzer Zeit einen türkischen Faschismus der viele Menschen terrorisiert.

  8. waldsee

    muslime und hitler mochten sich sehr, hat der islam doch auch eine sozialist. ader,eine kräftige
    sogar.das individuum ist nur teil eines systems,das dem einzelnen wenig platz gibt. unterwerfung gefällt dem islam und dem sozialismus.
    nur,die sozialisten haben nicht soviel jungfrauen in ihrem paradies.

  9. Dr.Fischer

    muß wieder einmal an eine schon länger zurückliegende Korrektur eines Users erinnern: es handelt sich im Originaltext um e i n e 72jährige Jungfrau, alles Anderslautende ist ein Übersetzungsfehler.Sollte man, da so viele Muslims Analphabeten sind, mittels Piktogrammes klarstellen.Könnte viele Leben retten…..

  10. astuga

    @Dr. Fischer
    Da bin ich ja noch lieber Muslima – die bekommen 72 Paar Schuhe. 😉

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