“Slimfit in die Donau springen, Herr Bundeskanzler”

Von | 9. Oktober 2017

“…..Silberstein empfahl auch, den Kanzler “auf die Ebene der kleinen Leute runterzuholen”, weil Kern in den Slimfit-Anzügen hauptsächlich obere Mittelständler ansprach. Ein Ausfluss dieser Empfehlung war das Pizzaboten-Video. Eine andere Idee lief unter dem Codenamen “Slimfit in die Donau”. Das Videodrehbuch sah vor: Der Kanzler spaziert an einem Donaubad vorbei. Dort springen Buben ins Wasser. Sagt der eine Bub: “Ich habe einen Köpfler gemacht.” Sagt der zweite: “Ich bin eine Bombe gesprungen.” Sagt der dritte zum Kanzler: “Und was machst du?” Sagt der Kanzler: “Ich mache einen Slimfit” – und springt im Anzug in die Donau….” (Kurier, hier)

18 Gedanken zu „“Slimfit in die Donau springen, Herr Bundeskanzler”

  1. Rado

    Hat Kern das als ÖBB Chef auch schon gemacht? Das mit der Pizza verstehe ich ja noch. Einmal serviern dürfen im Railjet. Der heimliche Traum jedes ÖBB Generaldirektors. Der Typ war sicher sein Geld wert.

  2. mariuslupus

    Kern ist ein IQ Test für die Wähler. So tief in die Lächerlichkeit ist noch kein SPöler als Möchtegern Irgendwas gesunken. Wer Kern wählt, nicht die SPÖ, sondern Kern ? Na, ja !

  3. Rado

    Möche ihm ein gewisses Talent gar nicht absorechen. Bei der ÖBB war Kern bestimmt der Brüller bei Betriebsfeiern.

  4. Thomas Holzer

    Warum ist er nicht gesprungen?
    Vielleicht doch zu eitel und zu viel Glaskinn? 😉

  5. KTMTreiber

    … ich denke Herr Kern verspürte in den letzten Tagen sicherlich ab und an den Wunsch in die Donau zu springen, – am liebsten “oldstyle”, – mit “Wasserzement-Patscherl” … 😉

  6. Gerald Steinbach

    Schade das es die Dildo Expertin knapp nicht in das rote Team geschafft hat, das hätte doch noch etwas Schwung in die rote parteizentrale gebracht

  7. aneagle

    Österreichs Politik sinkt auf das Niveau Deutschlands ab. Nirgends, in sich zivilisiert wähnenden Demokratien, war bisher das Wohl des Landes, der Wille der Bevölkerung, die Qualität der Demokratie, derart nebensächlich, nirgends, die irren politischen Ideen, die gesetzlose Energie, der skrupellose Machtrausch, so gefährlich. Solide, zielführende Regierungsarbeit findet nicht (mehr) statt.

    Wahlen und ihre Ergebnisse, sind in Österreich seit der Einführung der Briefwahl zunehmend fragwürdig. Österreich, früher noch liebevoll Bananenrepublik benannt, kannte für seine Entscheidungen noch drei mögliche Ergebnisse: gut, schlecht, wurscht.
    Die Bundespräsidentenwahl “alle gegen einen” war eine Zäsur. Wie Mehltau legte sich “wurscht” über das Land. Seither werden Wahlentscheidung schwierig. Alle politischen angebotenen Ideologien muten unattraktiv, weltfremd oder schädlich an. Die mächtigen Interessensgruppen, die sich Parteien nennen, haben allesamt versprochen, den Wähler abzuholen. Hoffentlich nicht morgens um halb 4 Uhr früh !

    Letztlich führen, überspitzt gesagt, die politischen Angebote nur mehr zu Weichenstellungen zwischen den Richtungen Nordkorea und Saudiarabien . Das Vertrauen ist futsch, der Wähler wendet sich ratlos ab In dieser populistisch kriminellen Form hat Demokratie keine Chance mehr. Schade eigentlich.

  8. Fragolin

    @aneagle
    Es liegt aber schon an den Wählern, die lieber plumpe Anpatzerei und liebevoll vorgelogene Kuschelwarmparolen hören wollen und sich mit Grausen abwenden, wenn jemand rationell, intellektuell oder – Gott behüte! – gar neoliberal argumentiert. Lieber die soziale Wärme des Scheiterhaufens spüren als in der Kälte der Vernunft für sein eigenes Schicksal verantwortlich sein.

  9. TomM0880

    @Fragolin
    “Lieber die soziale Wärme des Scheiterhaufens spüren als in der Kälte der Vernunft für sein eigenes Schicksal verantwortlich sein.”

    Dieses Statement rettet meinen Tag. Das kommt ins Büchlein für kluge und wahrhaftige Sätze.

  10. KTMTreiber

    @Fragolin:

    „Lieber die soziale Wärme des Scheiterhaufens spüren als in der Kälte der Vernunft für sein eigenes Schicksal verantwortlich sein.“

    Dem Kommentar von TomM0880, kann ich mir nur anschließen ! Haben Sie vielen Dank.

  11. aneagle

    @ Fragolin
    Da kann man Ihnen gar nicht genug zustimmen. Auch bei den Schwächen der österreichisch- politischen Zivilisation sind diese österreichischen Parteien leider mehr Abbild denn Vorbild. Die Hoffnung Anstand, Redlichkeit und Tüchtigkeit auch im politischen Handwerk verortet zu sehen ist noch weniger realistisch, als es die Klimareligion ist.

  12. Christian Peter

    Wenigstens hat sich Kern als Ex – Manager seine Slim Fit Anzüge in der Vergangenheit mit anständiger Arbeit verdient, während ein Berufspolitiker wie S. Kurz zeit seines Lebens auf Kosten der Steuerzahler eingekleidet wird.

  13. Rennziege

    9. Oktober 2017 – 14:49 — Christian Peter
    Wie schön, dass bezahlte SPÖ-Poster nicht am Hungertuch nagen müssen! Ich hoffe für Sie, dass Ihre hoffnungslos redundanten Sprechblasen Sie in die Lage versetzen, sich beim Knize am Graben gebührlich einkleiden zu lassen.

  14. Fragolin

    @Christian Peter
    Jetzt wo die FB-Seiten vom Netz sind haben Sie wieder viel Zeit für Ortner, gelle?

  15. Rennziege

    9. Oktober 2017 – 16:55 — Fragolin
    @Christian Peter
    Christian Peter, der unermüdliche SPÖ-Lohnhilfsschreiber, erinnert mich an meine zwei einzigen Gastspiele beim Münchener Oktoberfest: Überall stinkt’s nach Schweiß, Urin und frisch Erbrochenem. Herr Peter schafft das ganz ohne Wiesn.

  16. Johannes

    Ein wenig müssen die Medien schon auch aufpassen, vor allem die seriösen, das sie nicht dem Klatsch und Tratsch aufliegen.
    Ein Werbespot der nicht gedreht wurde ist keine Zeile wert, das ist lächerlich so etwas als Schlagzeile zu verwenden.
    Die SPÖ hat was man so hört und mitbekommt eine Kampagne geführt die zum Rückschlag-Rohrkrepierer wurde, soweit so schlecht für die SPÖ und das politische Klima und Ansehen in diesem Land aber hören wir doch auf über nicht gedrehte Spots und über wer hat was gesagt in der internen SPÖ Besprechung zu mutmaßen.
    Dort wo eindeutige Beweise vorhanden sind gehören sie berichtet, dort wo Mutmaßungen vorhanden sind gehört geschwiegen, tun wir dies nicht wird es im Gefolge dieser Nationalratswahl zu einem unermesslichen Schaden für den gesamten Parlamentarismus kommen.
    Wenn sie der Rauch des Wahlkampfgetöses lichtet wird schwerer Schaden für das Ansehen der Politik zurückbleiben. Politikverdrossenheit und stumpfe Einheitsmeinung über die da oben ist nicht gut für eine lebendige Demokratie.

  17. Christian Peter

    @Rennziege
    @Fragolin

    Bei einem Maturanten und einem Zahntechniker als politische Mitbewerber fällt es einem nicht besonders schwer, Sympathien für den Ex – Manager Christian Kern zu entwickeln.

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