So finden Sie raus, ob Ihre Mailadresse missbraucht wird!

Sie können  ganz einfach überprüfen, ob ihre E-Mail-Adresse für Cybercrime-Aktivitäten missbraucht wird. Das deutsche Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (HPI) stellt dafür seinen sogenannten “Identity Leak Checker” zur Verfügung. (hier)

5 comments

  1. LePenseur

    Ja, genau: so finden DIE raus, wem welche Mailadresse gehört (wenn sie es nicht schon durch andere Kanäle wissen)

    Das deutsche Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (HPI) »… ist ein An-Institut der Universität Potsdam und ist in Potsdam-Babelsberg angesiedelt. Gründer und Namensgeber des Instituts ist der SAP-Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende Hasso Plattner. Einziger Gesellschafter ist die gemeinnützige Brandenburger Stiftung bürgerlichen Rechts „Hasso-Plattner Stiftung für Softwaresystemtechnik“.« (siehe de.wikipedia.org).

    Und was weiß man über SAP & Co. denn so alles …?
    Na unter anderem das hier:
    »im Bundesministerium des Inneren: Projektarbeit im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung und Verwaltungsorganisation (“EU-Dienstleistungsrichtlinie”, “Einheitliche Behördennummer 115”)« (lt. Lobbypedia)

    Ja, genau: der Bundesinnenminister ist genau der, den ich in Fragen über die Sicherheit meines Mailaccounts eingebunden sehen möchte …

  2. Rennziege

    12. Juni 2014 – 10:16 LePenseur
    Sie tun Hasso Plattner unrecht, der dieses angesehene Uni-Institut aus seinem privaten Börsel finanziert. Und SAP lebt nicht von Spionage und Datenklau, sondern von weltweit erfolgreicher Unternehmenssoftware, die auch von Ministerien verwendet wird — die den von der EU oktroyierten Schwachsinn nur mit Hilfe guter Software implementieren können.

    Übrigens: Der Grund, warum sich niemand wirklich über die Geheimdienstschnüffelei aufregt, könnte in Folgendem liegen: Edward Snowden hat uns eine leere Mülltüte geliefert — es ist nichts drin.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/whistleblower-edward-snowden-der-hat-doch-gar-nichts-enthuellt-12982298.html
    So manche Hysterie erweist sich halt als Ego-Trip von geltungssüchtigen Komplexlern.

  3. LePenseur

    Chère Rennziege,

    1. wer (wie ich) beruflich leider öfter als ihm lieb ist mit der »weltweit erfolgreichen Unternehmenssoftware« von SAP zu tun hat, weiß, daß es sich dabei um den größten Sch*** auf Gottes Erdboden handelt. Der Erfolg dieser Software ist mir schlicht und einfach rätselhaft und wohl nur durch korruptive Vorgänge im staatsnahen Großkonzernbereich irgendwie erklärbar.

    2. die Finanzierung aus dem privaten Börsel von Herrn Plattner in Ehren — aber was so ein x-fach mit staatlichen Stellen verflochtener Netzwerker finanziert, wird wohl nichts sein, was einen Freiheitsfreund freuen dürfte. Alles andere wäre in die Kategorie »Wunder« einzuordnen, und an diese glaube ich — prima facie wenigstens — eher nicht.

    3. halte ich gerade eine FAZ — deren aktuelle Journaillisten*) von mir gern als FAZkes bezeichnet werden — für alles mögliche, nur nicht für eine halbwegs objektive Quelle in Sachen Snowden. zumindest halte ich ihre Auslassungen zu diesem Thema für nicht merklich objektiver als ihre Auslassungen zur aktuellen Situation in der Ukraine. Und die halte ich für … ähm … mäßig objektiv.

    *) eine Reihe früherer Journalisten wie z.B. ein K.-P. Krause sind von solchen Verdikten natürlich ausgenommen. Aber es gibt ja auch einen Unterschied zwischen einer »Presse« zur Zeiten von Thomas Chorherr, und einer zu denen Fleischhackers …

  4. Rennziege

    12. Juni 2014 – 16:22 LePenseur
    Chèr LePenseur,
    sicher ist an den Produkten von Microsoft und SAP nicht alles perfekt, möglicherweise wird auch vieles davon gekauft, um mit dem Rest der Welt und den meisten Handelspartnern kompatibel zu sein … Und ziemlich sicher kennen Sie sich besser mit Algorithmen aus als ich, die aber keineswegs unbeleckt ist, weil oft im Kontakt mit SAP-Funkenzupfern stehend.
    Marktführer wird man aber nicht durch Chuzpe und Machelojkes, sondern durch Qualität, Usability und Service; freilich spielt auch die Marktpenetration eine Rolle.
    Microsoft ist diesbezüglich nach wie vor konkurrenzlos, SAP auch. Die vor Jahren bewundernd publizierten Linux- und Open-Source-Experimente diverser Großstädte und Unternehmen waren allesamt sündteure Fehlschläge. SAP konkurriert nur mit Oracle, aber auf verschiedenen Rugby-Feldern. 🙂

  5. LePenseur

    Chère Rennziege,

    Marktführer wird man aber nicht durch Chuzpe und Machelojkes, sondern durch Qualität, Usability und Service …

    Ihr Wort in Gottes Gehörgang! Ich mußte leider im Verlauf meines Berufslebens feststellen, daß nur zu oft »Chuzpe und Machelojkes«, insbesondere im Verein mit anderen »Schmiermitteln« weitaus mehr zu bewirken im Stande sind, als »Qualität, Usability und Service«. Leider.

    »Dreck schwimmt oben«, lautet ein wahres Sprichwort. Sicher nicht auf Dauer — aber so lang gibt’s SAP halt noch nicht. Reden wir darüber in fünfzig oder hundert Jahren …

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