So gelingt Integration sicher

Von | 4. November 2015

“Der Integrationsrat der Stadt Duisburg hat beschlossen, dass die Stadt prüfen soll, ob es getrennte Schwimmzeiten für Muslime und Nicht-Muslime in öffentlichen Bädern geben soll. Das berichtet “derwesten.de”. Eingebracht hatte den Vorschlag das islamische Wählerbündnis Ummah, das im Integrationsrat vertreten ist.” (hier)

32 Gedanken zu „So gelingt Integration sicher

  1. Fragolin

    Die Ghettobildung geht nicht von den Gastgebern aus sondern wird in den Köpfen der vornehmlich muslimischen Migrationstouristen und Missionare importiert. Und die Unterwanderung der Institutionen wird an solchen Beispielen bereits sichtbar.
    Die Ablehnung muslimischer Landnahme wird als “Rassismus” bezeichnet, aber die Ablehnnung durch Muslime als “Religionsfreiheit”. Das Wort “Freiheit” in Verbindung mit “Religion” ist bereits mutig gewählt, in Verbindung mit einer Religion, die die “Unterwerfung” des Menschen fordert und alle anderen ablehnt und diskriminiert, klingt es wie Hohn.
    Sie wollen nicht zu uns. Sie wollen unsere Häuser, unser Geld, unsere Autos und für ihre Söhne unsere Töchter. Aber ansonsten wollen sie nichts mit uns zu tun haben und dürfen das auch ganz offen kommunizieren. Ganz im Gegenteil, ihre Chefideologen propagieren ganz offen vor laufenden Kameras das Bestreben der Missionierung und Unterwerfung unserer Gesellschaft.
    Aber wehe, wir formulieren einmal, dass wir mit ihnen auch nichts zu tun haben wollen und nicht bereit sind, unsere Häuser, Vermögen und Töchter mit ihnen zu teilen.
    Wer im Namen der Demokratie und Freiheit den NS-Faschisten keinen Millimeter Raum im Rechtsstaat zugestehen will, der darf den Islam-Faschisten ebenso keinen Millimeter Raum zugestehen. Nur weil die Einen ganz offen als unterwerfende und gewaltverherrlichende antidemokratische Ideologie daherkommen und die anderen ihre ebenso unterwerfende und gewaltverherrlichende antidemokratische Ideologie in eine Religion verpackt haben, darf es keine Unterschiede geben!

  2. Reini

    Integration ist eine Veränderung der Völker, des Menschen, der Anschauungen, der Anpassung, usw… wer macht dies wenn es nicht nötig ist?!

  3. Enpi

    Keine Ahnung warum diese Eingabe des islamischen Wählerbündnisses so negativ gesehen wird. Ich finde die Trennung zwischen Moslems und Nicht-Moslems grundvernünftig. Ist schon schlimm genug wenn man ihnen auf der Straße nicht wirklich ausweichen kann. Umso mehr wäre es zu begrüßen, ihnen in Zukunft wenigstens nicht mehr im Schwimmbad zu begegnen.

  4. Lisa

    „Genau: Wer bestimmt die Werte des aufnehmenden Gastlandes, wo unter der Flagge “Freiheit” alles gedacht und getan werden darf, was nicht explizit verboten ist? Es gibt auch unter Europäern Bürger, die gegen Homosexuelle und für Keuschheit vor der Ehe sind und Männer wichtiger nehmen als Frauen. Eine “Leitkultur” beschränkt die individuelle Freiheit – und das will niemand. Die Bürger nicht und die Migranten schon gar nicht!

  5. Thomas Holzer

    Bezeichnend an diesem “Vorfall” finde ich nicht die Forderung dieses Muslimverbandes, sondern vielmehr die Enthaltung der SPD; so fängt nämlich Unterwerfung an

  6. Lisa

    @Enpi: Apartheid, Ghettos und Parallelgesellschaften? Das ist doch wohl kaum ein Weg, eine Nation zusammenzuhalten, oder? Wenn man die – aus welchen Gründen immer – abgelehnten Mitbürger nicht sieht, sind sie ja nicht verschwunden!

  7. Fragolin

    @Lisa
    Nochmal, das Abgrenzungsbestreben geht nicht von den hiesigen Einwohnern aus. Es sind die Muslime, die immer häufiger kommunizieren, mit unreinem ungläubigem Schmutz wie uns nichts zu tun haben zu wollen. Allein der Blick eines ungläubigen Schweinefressers auf eine Tochter im Burkini bringt diese Leute in den mentalen Ausnahmezustand; anderen reicht bereits die Berührung des Essens durch einen Schweinefresser, um dieses nicht einmal geschenkt zu nehmen.
    Apartheid? Geht’s noch?? Dieses dümmliche Geschwurbel von der Diskriminierung der armen Muslime nimmt doch keiner mehr ernst!

  8. astuga

    Es ist beispielhaft für ein Phänomen das tatsächlich moderne oder säkulare Muslime beklagen.
    Die westliche Politik sucht sich beständig gerade die größten Fundamentalisten als Diskussionspartner aus, und wertet sie durch ihre Anerkennung auf.

  9. astuga

    Ich bekomme ja leider vom Chlorwasser immer trockene und rissige Haut.
    Da ich aber als passionierter Schwimmer regelmäßig Hallenbäder besuche, schütze ich mich vorher mit Ringeblumensalbe (hausgemachte Salbe aus Schweineschmalz, Bienenwachs und Ringelbumenauszug).

  10. Lisa

    @Fragolin: Segregation bringt jedenfalls beiden Seiten nichts: sie schafft Spannungen, spaltet die Gemeinschaft, führt zu Polarisierungen. Die Frage wäre: Warum schotten sich “Einwanderer” ab? Antwort: Angst, allein im fremden Land zu sein. Angst, die eigenen, so lange hochgehaltenen Werte würden plötzlich nicht mehr gelten. Angst, bei “Anbiederung” bei den Einheimischen von den eigenen Landleuten verstossen zu werden. Wer sich zugehörig fühlt, braucht diese öffentliche Auffälligkeit und Absonderung nicht, braucht weder mit seiner Kultur noch mit seinen Glauben zu hausieren. Wer sich angenommen fühlt, braucht kein Kreuz um den Hals, damit er bei jedem andern Kreuzträger ein sympathisches Lächeln hervorrufe: “Grüss Gott, Bruder im rechten Glauben”. Wo eine Monokultur herrscht, braucht es keine Verbündeleien, weil alles selbstverständlich ist und nicht hinterfragt wird. Sobald etwas “Andersartiges” dazu kommt, etwa ein Lutheraner in ein katholisches Dorf, gibt s Zoff und das Bedürfnis nach Abgrenzung.

  11. astuga

    @Lisa
    Also ich habe speziell bei Muslimen nicht den Eindruck, dass sie sich abschotten (wie etwa orthodoxe Juden oder Chinesen).

    Sicher kommt es da und dort zu dem was man als Ghettobildung bezeichnet (siehe die Banlieus in Frankreich oder Rosengarden in Malmö).
    Aber auf die Gesellschaft als ganzes bezogen treten Muslime eher als Gruppe auf die mit Nachdruck Forderungen stellt und die Gesellschaft verändern will.

  12. Lisa

    @astuga: Für Grenzen braucht es immer zwei: die protestantischen Neuzuzüger auf der einen Seite, auf der andern den katholische Dorfverband. Diese distanzieren sich aus Hass (Ketzer!!!), jene aus Angst vor dem Hass. Ein Kopftuch, in einer gewissen Art getragen, zeigtdie Abgrenzung gegen A und Zugehörigkeit zu B. Und für den A ist klar, der will sich abgrenzen, der will gar nicht zu uns gehören, sonst würde er sein Anderssein nicht so betonen. Asiaten und orthodoxe Juden grenzen sich genauso ab, nur eben nicht so laut und frech wie die arabischen und afrikanischen jungen Leute.

  13. Nietzsche

    Die Abschottung gilt nach muslimischer Rechtsauffassung als Pflicht, sozusagen als niedrigste Stufe des Jihad, die auch von Frauen und Kinders durchgeführt werden kann. Nachzulesen bei Stephen Coughlin, “Catastrophic Failure”. Der Mann war für die Schulung von Militär und FBI bezüglich Isalm zuständig, wurde jedoch von Hussein Obama seines Amtes enthoben (warum wohl?).

  14. astuga

    Es gibt eine Form der Abgrenzung weil man unter sich bleiben möchte (bei den Orthodoxen etwa weil man einfacher die religiösen Vorschriften einhalten kann).
    Das ist dann mehr ein nebeneinander Leben (siehe sog. China Town in manchen Großstädten).
    Das trifft auf aktive muslimische Communities nicht zu, dort dient eine Abgrenzung eben auch dazu der Mehrheitsgesellschaft vereint gegenüberzutreten, eben als Gegenpol mit Anspruch auf gesamtgesellschaftliche Deutungshoheit.

    Von islamischen Vordenkern wird eine solche Verhaltensweise sogar seit Jahrzehnten von den Muslimen im Westen gefordert.
    Siehe Prof. Ali Kettani, “Muslim Communities in Non-Muslim States“, London, Islamic Council of Europe, 1980
    In diesem Essay fordert er im Kapitel The Problems of Muslim Minorities and their Solutions die Muslime auf sich zu organisieren, zuerst räumliche Abgrenzung und Durchsetzung ihrer Anliegen (vor allem eine schrittweise Anerkennung der Sharia) und später die gesellschaftliche Dominanz anzustreben.

  15. Mona Rieboldt

    @fragolin
    Laut Lisa haben Moslems Angst *lach* Und mahnt indirekt eine Willkommenskultur von uns an. Das läuft darauf hinaus, dass wir Schuld sind, wenn Moslems sich nicht integrieren wollen. Dass Moslems ihre Lebensweise allen aufdrängen wollen, zeigen ihre dreisten Forderungen nach Schwimmzeiten nur für Moslems und das sind nicht die einzigen Forderungen.
    Eine Integration ist nur möglich über die jungen moslemischen Frauen, die frei sein wollen von der Bevormundung ihrer Sippe. Aber diese laufen Gefahr von ihrer eigenen Familie ermordet zu werden, sogenannter “Ehrenmord”.
    Türken leben schon teils Jahrzehnte in Deutschland, bilden Parallelgesellschaften, no-go-areas, in denen sich die Polizei nur mit großem Aufgebot hin wagt.
    Die Mißachtung von Polizistinnen besonders durch junge männliche Moslems ist bekannt.

  16. astuga

    Muslime haben sicher keine Angst im Westen.
    Wenn schon dann fühlen sie sich als kulturelle und gesellschaftliche Avantgarde.
    Mit dem klaren Auftrag “Dawa” zu betreiben (einerseits Mitmuslime an ihre Pflicht zu erinnern, und andererseits die Nichtmuslime zu islamisieren).
    Natürlich wird das in der Realität nicht immer stringent umgesetzt, aber die Richtung ist durch den Islam vorgegeben.

  17. Christian Peter

    Kern des Asylrechts ist es, politisch verfolgten Menschen vorübergehend Schutz anzubieten, nicht eine neue Heimat anzubieten und zu integrieren. Integrationsdebatten gehen daher an der Sache vorbei.

  18. astuga

    Das ist korrekt.
    Aber hier geht es ja um Muslime die bereits hier sind, auch solche mit Staatsbürgerschaft.
    Und realistischer Weise werden von den jetzt noch kommenden Hundertausenden (oder Millionen?) auch nicht alle wieder ausreisen.
    Leider!

  19. Reini

    bei der ersten und zweiten Türkenbelagerung wurden viele Türken gefangen genommen,… sie wurden getauft mit neue Namen, bekamen “Arbeit”, usw,… “sie wurden auf schnellsten weg bestens integriert”. …. war zwar eine Zwangsmaßnahme, hat aber funktioniert. 😉

  20. sokrates9

    Christian Peter@Völlig richtiger Ansatz! Wir sollen Schutz als Gäste bieten aber gar nicht eine Diskussion aufkommen lassen dass diese sich hier auf unsere Kosten” integrieren”. Wenn man wo eingeladen ist, geht man ja auch nicht her und bestimmt beim Gastgeber was zu geschehen hat und was ihm weggenommen wird!

  21. wbeier

    Christian Peter bringt es auf den Punkt: Diese dauernde Vermengung von Asylrecht sowie Migrations und Integrationsdebatte ist unerträglich. Aber was soll man erwarten, wenn nicht einmal der Qualitätsjournalismus oder gar die Politik die nötige Präzision in der Differenzierung leistet?

  22. Christian Peter

    @sokrates9
    @wbeier

    ganz abgesehen von der rechtlichen Situation : Armutsforscher und Migrationsexperten empfehlen, Asyl nur zeitlich befristet zu gewähren, einerseits um auch in Zukunft noch Platz für (tatsächlich) politische Verfolgte zu schaffen, andererseits um Entwicklungshilfe zu leisten, denn mit den im Westen erworbenen Kenntnissen können Flüchtlinge in ihrer Heimat nach Wegfall des Schutzgrundes wertvollste Aufbauarbeit leisten..

  23. Fragolin

    @Lisa
    Die Muslime verschanzen sich also aus Angst vor unserem Hass? Sind Sie Kabarettistin??
    Bei aller Blauäugigkeit, in Deutschland und Österreich wird seit Jahrzehnten der Rote Teppich ausgerollt und den Angehörigen dieser Glaubensgemeinschaft eine Freiheit der Entfaltung eingeräumt, von denen z.B. Christen in deren Ländern nicht einmal träumen dürfen.
    Wenn hier jemand verachtet und hasst, dann sind das die Spitzen des muslimischen Eisberges, die getragen von der breiten Masse ihrer Glaubensbrüder (siehe Wahlergebnis der Deutschtürken für Erdogans AKP) den demokratischen Rechtsstaat, auf dessen Kosten sehr viele von ihnen leben, bespucken und das Volk, dem sie ihre Wohlversorgung verdanken, aus seinen eigenen Städten zu vertreiben suchen.
    Antisemitismus, Rassismus, Hetze und Gewaltaufrufe kommen eben nicht mehrheitlich von “rechts”, sondern aus der seit Jahrzehnten mit Integrationsprojekten umschmeichelten Kolonisten-Community, deren Überheblichkeit es gar nicht erst zulässt, sich mit den unreinen Kriechern abzugeben, die wir für sie darstellen.
    Wann begreifen Menschen wie Sie eigentlich, dass wir hier eine Schlange am Busen nähren, die, erstmal stark genug, erbarmungslos zubeißen wird? Wenn Ihnen ein freundlicher Scharia-Wächter an der Wohnungstür den gutgemeinten Tipp gibt, ohne Niqab und männliche Begleitung besser nicht mehr auf die Straße zu gehen? Oder wohnen Sie schon jetzt in den Reservaten der Geschützten, den Nobelvillenvierteln, in denen auch hohe Beamte und Parteifunktionäre auf Steuerkosten residieren und wo die Nähe von Kolonistenhorden gemieden wird?

  24. Christian Weiss

    “Warum schotten sich „Einwanderer“ ab? Antwort: Angst, allein im fremden Land zu sein. Angst, die eigenen, so lange hochgehaltenen Werte würden plötzlich nicht mehr gelten. Angst, bei „Anbiederung“ bei den Einheimischen von den eigenen Landleuten verstossen zu werden. Wer sich zugehörig fühlt, braucht diese öffentliche Auffälligkeit und Absonderung nicht, braucht weder mit seiner Kultur noch mit seinen Glauben zu hausieren.”

    Wenn ich Angst davor habe, fremd in einem fremden Land zu sein, warum wandere ich dann überhaupt in ein fremdes Land? Wenn ich Angst davor habe, dass die von mir hochgehaltenen Werte nicht mehr gelten, warum bleibe ich dann nicht in dem Land, in dem sie gelten und akzeptiere, dass genau wegen dieser ach so tollen Werte dieses Land am Boden ist und die Leute sich deswegen gegenseitig die Schädel einschlagen?
    Und was soll denn das Zugehörigkeitsgefühl bei den Einwanderer befördern? Muss ich als Einheimischer in Zukunft einmal wöchentlich einen Immigranten zu mir nachhause zum Essen einladen? Diejenigen, die immer ständig die “Willkommenskultur” propagieren, sollten mal daran denken, dass Hotels für ihre Gastfreundschaft Geld bekommen und nicht welches bezahlen. Und wenn die Gäste das Inventar zertrümmern, schmeissen sie diese wieder raus.

    In der Schweiz sind wir einigermassen erfolgreich bei der Integration von Zuwanderern. Wieso? Wir sind weder abweisend noch umarmend. Einwanderer sind akzeptiert, wenn sie sich an die Regeln halten. Nicht mehr, nicht weniger.
    Und so bescheuerter Unsinn wie separate Badezeiten für Muslime oder Schweinefleisch befreite Kantinen scheitern zum Glück am Widerstand der Bürger.

    Mit der Politik, die Deutschland gerade betreibt, lässt man zum einen mehr Rassisten ins Land, als man unter der einheimischen Bevölkerung bereits hatte. Zum anderen befeuert man die Abscheu und den Rassismus bei der ansässigen Bevölkerung. Da wird es irgendwann ganz schön knallen. Angefangen hat es ja bereits. Flüchtlinge prügeln auf die Flüchtlinge mit dem falschen Glauben ein. Asylheime brennen. Echt grosse Leistung!

  25. Lisa

    @Christian Weiss: Warum wandere ich in das mir so fremde Land ein? Weils das kleinere Übel ist, dorum. Was sie aber zumindest lernen sollten, ist, Danke zu sagen, die Regeln zu respektieren und sich zufrieden geben mit dem, was ihnen angeboten wird. Die Schweiz ist im übrigen kein -zig-Millionenland wie andere EU-Staaten, sondern überschau- und kontrollierbar, zudem gewöhnt, einen gemeinsamen Nenner für verschiedene Sprachen und Kulturen zu finden. Ich war nur auf den Vorschlag mit der Trennung in muslimische und nicht-muslimische Schwimmgelegenheiten eingegangen, den ich nicht gut finde, weil es bei der Integration nicht hilft. Sehen Sie sich doch mal Jugendliche an, mit ihren zerfetzten Jeans und den Tattoos und Piercings: so aggressiv-flegelhaft sie sich auch aufführen mögen – sie sondern sich von den Erwachsenen ab und finden Zusammengehörigkeit und Akzeptanz unter Ihresgleichen, bis sie in die Erwachsenengesellschaft integriert sind. Dann benehmen sie sich meist angepasst.

  26. Lisa

    @Fragolin: Der Hass, den Sie da zu sehen glauben, kann auch Projektion sein. Hass, Aggression entstehen aus Angst -auf beiden Seiten. Und da Menschen nun mal in Gottes Namen nicht gleich sind (ausser vor dem Gesetz in Rechtsstaaten), wird es immer Gruppierungen geben, die sich besser, wertvoller, schöner, intelligenter, vitaler usw. fühlen. Ein Österreicher ist kein Piefke, ein Deutscher kein Ösi, ein Goi kein Jude, ein Preusse kein Bayer , ein Moslem kein Kafir – aber jeder hat das Gefühl, er sei in der richtigen Gruppe und bekommt Ängste, wenn das jemand in Zweifel zieht.

  27. Rennziege

    4. November 2015 – 21:03 Lisa
    Könnten Sie gütigst erklären, worin sich echter, immanenter (oder anderweitig manifester) Hass von Ihrem “projizierten” Hass unterscheiden? Und wer ist der Projektor, wer die Leinwand?
    Ebenso rätselhaft ist Ihr Satz “Und da Menschen nun mal in Gottes Namen nicht gleich sind …”
    Denn vor Gott, sofern Sie den christlichen meinen, sind alle Menschen wirklich gleich — weitaus gleicher als vor allen rechtsstaatlichen Gerichten der Welt.
    Ihre (angeblich Angst erzeugenden) Grenzziehungen zwischen Ösies und Piefkes, Gojim und Juden, Preußen und Bayern sind nachweislich absurd; die bestehen maximal in harmlosen Witzeleien, abgesehen vom kaum verhehlten Antisemitismus in primär linken und grünen Kreisen.
    Welchen Grund sollte muslimischer Migrant haben, sich vor seinen großzügigen Gastgebern zu fürchten, auch wenn er sie kaffirs nennt? Die füttern und hätscheln ihn doch!
    Wie gesagt: Ihre Argumentation hinkt. Aber vielleich können Sie für Erhellung sorgen, Lisa.

  28. Enpi

    @Lisa “Apartheid, Ghettos und Parallelgesellschaften? Das ist doch wohl kaum ein Weg, eine Nation zusammenzuhalten, oder? Wenn man die – aus welchen Gründen immer – abgelehnten Mitbürger nicht sieht, sind sie ja nicht verschwunden!”

    Üblicherweise kann ich mit fast jedem, aber ich gebs zu in diesem Falle bin ich für Apartheid. Ich kann Moslems nicht leiden und sie mögen mich nicht. Ich will mit diesen Praktizierern einer gewalttätigen Religion, die den ganzen Erdball zu einer einzigen Umma, unter der Ägide eines halbgöttlichen Massenmörders und Kinderschänders, machen will, nichts zu tun haben.

    Sie sehen daraus, daß ich vollkommen antiislamisch eingestellt bin. Darüber hinaus verachte jeden Moslem der sich mit dem Leben Mohammeds auseinandergesetzt hat, und trotzdem nicht dem Islam abschwört. (siehe Abdel Samads aufschlußreiches neues Buch “Mohamed – eine Abrechnung”, sehr zu empfehlen)

    Deshalb ist jede Trennung zwischen mir und denen eine von mir gewünschte. Und was die Nation angeht, so geht diese durch eine nie dagewesene Masseneinwanderungen des Volkes der Umma soeben vor die Hunde, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen sein sollte. Ich wünsch Ihnen viel Glück beim “Zusammenhalten”.

  29. Lisa

    @Rennziege: nachzulesen bei Freud “Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten”
    @Enpi: Schon mal gut, dass Ihnen der Hass und die Angst bewusst sind. Ihre Lösung wäre Trennung. Das kann man machen, wenn jede Nation ihre Grenzen verteidigt und nur hereinlässt, wer bestimmte Bedingungen erfüllt. ein historisches Beispiel: die mittelalterlichen Stadttorwächter liessen nach Schliessung nicht einfach jeden herein, um erst, wenn sie in der Stadt waren, nachzufragen, ob sie Brandstifter, Spione oder nur besoffen seien. Wenn Sie geografisch auf dem gleichen Raum leben müssen, muss ein Minimum an Gemeinsinn vorhanden sein. Die Grenzöffnung finde ich übrigens auch schlecht durchdacht, liess sich aber vermutlich wegen “personeller Engpässe” nicht vermeiden.

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