So kann der Euro nicht funktionieren

“Offenbar bringt der Vormarsch rechtspopulistischer Bewegungen, die den Euro für die wirtschaftlichen Probleme ihrer Länder verantwortlich machen, die EZB ordentlich ins Schwitzen: EZB-Präsident Mario Draghi warnte neulich jedenfalls recht eindringlich vor den vor allem in Italien und Frankreich lauter werdenden Forderungen, die Eurozone zu verlassen. Draghi meinte, die Problemen in den betreffenden Ländern hätten nicht unbedingt mit dem Euro zu tun. Wenn ein Land wegen schwerer struktureller Probleme ein geringeres Produktivitätswachstum aufweise, dann sei nicht mangelnde Wechselkursflexibilität wegen der Euroteilnahme schuld, sondern Reformfaulheit…..” (hier)

3 comments

  1. Christian Peter

    Das Hauptproblem ist nicht der Euro, sondern der EU – Binnenmarkt. Es liegt auf der Hand, dass ein gemeinsamer Markt mit höchst unterschiedlich leistungsfähigen Volkswirtschaften nicht funktionieren kann. Da die Einführung des EU – Binnenmarktes (1993) fast zeitgleich mit der Einführung des Euro (1999) erfolgte, werden die wirtschaftlichen Probleme in der Eurozone fälschlicherweise der Gemeinschaftswährung zugeschrieben.

  2. Karl

    Merkwürdigerweise sitzt kein einziger “Rechtspopulist” in der Regierung eines EU-Landes, aber diese sollen an allem Schuld sein und nicht jene, die an der Macht sitzen?

    Wenn es sein muss wird man halt auch Grillo und seine 5-Sterne-Bewegung als Rechtspopulisten bezeichnen, obwohl diese alles andere als rechts sind.
    Der stramme Sozi wird immer einen Schuldigen finden. Gelernt ist gelernt. Geschenkt!

  3. mariuslupus

    Rechtspopulisten sind an dem Aussterben der Dinosaurier, an den letzten Eiszeiten, an der Klimaerwärmung, sowie am nächsten Tsunami schuld. Ausserdem werden sie Jünker/Schulze/Merkel daran hindern, den nächsten Asteroiden von der Erde abzuwenden

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