So läßt man die Wirtschaft aufblühen!

Enorme Kosten: Mittelstand muss internationale Geschäfte offenlegen. Ende Mai ist die Begutachtungsfrist für das neue Gesetz zur Verhinderung von Steuerhinterziehung abgelaufen. Nun muss der Gesetzesentwurf dem Nationalrat zur Abstimmung übergeben werden. Eine Zustimmung ist wahrscheinlich. Obwohl es hauptsächlich für große, internationale Unternehmen geplant war, sind auch große Teile des Mittelstands von dem Gesetz betroffen, sagte Gabriele Holzinger von Deloitte Österreich den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Es drohen hohe Kosten. (weiter hier)

4 comments

  1. sokrates9

    Und natürlich hat wieder die EU ihre Drecksfinger drinnen! Wo ist der Nutzen von dem Ganzen? Ruinierung der europäischen Wirtschaft! Ob die USA auch so was hat??(Rhetorische Frage)

  2. Christian Peter

    Konzerne zu zwingen, ihre Bücher offenzulegen, ist völlig richtig, da sich diese in der Regel jeder Besteuerung entziehen, sogar die Abfuhr der Umsatzsteuer lässt sich in der Regel umgehen. Dass dies vereinzelt auch mittelständische Unternehmen trifft (Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro ist nicht wenig), tut nichts zur Sache. Tatsächlich würde die mittelständische Wirtschaft ganz im Gegenteil enorm davon profitieren, wenn multinationale Konzerne endlich gezwungen werden, Steuern zu entrichten, da letztere aufgrund zahlreicher Privilegien gegenüber kleinen und mittlerwen Unternehmen enorme Wettbewerbsvorteile genießen.

  3. gms

    Trompeter,

    “Konzerne zu zwingen, ihre Bücher offenzulegen, ist völlig richtig, da sich diese in der Regel jeder Besteuerung entziehen”

    Braune Propaganda.

    ” .. sogar die Abfuhr der Umsatzsteuer lässt sich in der Regel umgehen.”

    Infame und faktenwidrige Unterstellung.

    “Dass dies vereinzelt auch mittelständische Unternehmen trifft (Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro ist nicht wenig), tut nichts zur Sache.”

    Intellektuell schmerzbefreites Gequatsche üblicher Provenienz.

    Zum langsamen Nachtanzen: Steuertechnisch besteht zwischen Betrieben mit 499 Mitarbeitern und solchen mit 500 keinerlei Unterschied, abgesehen davon, daß Erstgenannte bei entsprechend kleinen Absatzvolumina in Deutschland um eine sogenannte Mittelstandsförderung ansuchen können.
    Allein die Jahresbruttogehaltssummen dieser Unternehmen gehen bei Hightec-Betrieben in Richtung besagter 50 Millionen, bei Kapitaleinsatz und einer angenommenen Produktivität der Mitarbeiter von 10 bis 20% sind daher mehrere hundert Millionen an Einnahmen zur Begleichung der Gehälter und Produktionsmittel zu generieren.

    Wer wie du als eine von Nullen geblendete Null trötet, es tue nichts zur Sache, eine Mickey-Mouse-Schwelle als Grenzwert für zusätzliche bürokratische Drangsalierung vorzugeben, die in Österreich etwa 800 Firmen betrifft, versteht von Wirtschaft soviel wie Bakterien von Medizin. Dein hier perpetuiertes ‘Konzääaaan’-Geplärre in Unkenntnis der Steuergesetze und der damit einhergehenden bereits bestehenden Testierungspflicht von Bilanzen sogenannter “großer Kapitalgesellschaften” unterhalb aller bereits genannten Schwellwerte, paßt dazu wie der Hintern auf die handelsübliche Kloschüssel.

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