5 Gedanken zu „So lesen Sie ein 300-Seiten-Buch in 90 Minuten!

  1. Mourawetz

    Macht keinen Spaß, so abgehackt zu lesen, kommt mir vor wie eine Roboterstimme zu hören.
    Aber man kann davon lernen, wie man schneller liest.

  2. cmh

    Die Dinge, die zu lesen es sich lohnt, lohnt es auch, langsam zu lesen.

  3. AT

    Ich glaube auch, dass diese Methode sich nicht für jeden Text gleichermaßen eignet. Dennoch könnte es gelegentlich durchaus hilfreich sein. Wenn ich etwa an die dicken Wälzer denke, die ich während des Studiums lesen musste, wäre ich wohl für jede Option dankbar gewesen, die eine Zeitersparnis versprochen hätte!

  4. Reinhard

    Für Fach- und Pflichtliteratur mag das praktisch sein, aber für die wohlformulierten Sätze der Belletristik, die man liest um sie zu genießen, absolut unbrauchbar. Beethoven hört man auch nicht im Schnelldurchlauf.
    Schnell eintippen, schnell durchwischen, schnell ablesen, schnell, schnell, schnell…
    Es ist nicht unsere Umwelt, die uns hektisch macht, wir sind es selbst.

  5. Rennziege

    Gähn! Offenbar kommt wird diese Masche alle ~15 Jahre neu gestrickt. Als ich anfing zu studieren, gab es an den Unis heftig beworbene Kurse und Arbeitsgruppen für “Power Reading”, vulgo “die Revolution im Lesen und Lernen”. Versprochen wurde, gern auch von aus den USA eingeflogenen Dozenten, die Fähigkeit, fünf Seiten in derselben Zeit “bleibend zu rezipieren”, die altmodische Lesegewohnheit für eine Seite braucht.
    Das frischgfangte Diandle aus der Kärntner Povinz, grün hinter den Ohren, ging natürlich hin, wenn’s auch kostenpflichtig war.
    Fazit: Außer Kopfweh und Spesen nixx gewesen.
    Und @Reinhard hat wieder einmal recht: Für Belletristik und Lyrik braucht’s Muße und Musen. Wie für gute Musik.

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