So viel Hass bekommt man nicht geschenkt….

(FRANZ SCHELLHORN)  Im Londoner Stadtteil Brixton strömen die Leute in Scharen auf die Straßen, am Nachmittag eines ganz normalen Arbeitstags fliegen Champagnerkorken durch die Luft, wildfremde Menschen liegen einander in den Armen, um einen „großen Tag“ zu feiern. Nein, England hat sich nicht zum Fußball-Europameister geschossen, Großbritannien hat eine ihrer umstrittensten politischen Figuren verloren. Margaret Thatcher ist tot. Während das offizielle Großbritannien den Union Jack auf Halbmast setzt, lassen die Gegner der resoluten Baroness ihren Gefühlen freien Lauf: „Maggie, Maggie, Maggie! Dead, dead, dead!“, wird skandiert, in den Internetforen der Tod der „alten Hexe“ bejubelt.
So viel Hass bekommt man nicht geschenkt. Margaret Thatcher gilt heute als Synonym für einen „neoliberalen“ Irrweg, der die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds gezerrt hat. Sie hat die Finanzmärkte liberalisiert, mit gnadenlosen Privatisierungen der kapitalistischen Raubzugmentalität Tür und Tor geöffnet, den Sozialstaat zerstört, die Industrie ausbluten lassen und den Gewerkschaften das Genick gebrochen. So jedenfalls sehen das all jene, die sich von Thatcher auch nach deren Tod noch bedroht fühlen.

Und diese Menschen sind keineswegs paranoid. Margaret Thatcher ist tatsächlich noch immer hinter all jenen her, die meinen, der Staat müsse eine viel stärkere Rolle einnehmen, um Wohlstand für alle zu schaffen. Hinter all jenen, die noch immer nicht sehen wollen, dass die heute tobende Krise vor allem eines ist: das Ergebnis einer Abfolge gut gemeinter staatlicher Interventionen. Von den Unmengen an künstlich verbilligtem Zentralbankgeld, das zu einer verheerenden Fehlallokation der Mittel führte (Blasenbildung auf allen Märkten), bis hin zu verlotterten Staatshaushalten, die Jahr für Jahr Defizite zulasten Dritter erwirtschafteten, um die Wählerschaft finanziell zu verwöhnen.
Gewerkschaften als Wahlhelfer. Ja, Margaret Thatcher zerschmetterte die Gewerkschaften, was im Nachhinein ein wenig undankbar erscheinen mag. Schließlich wäre sie ohne radikalisierende Arbeiterführer nie an die Macht gekommen. Die „Trade Unions“ tyrannisierten in den 1970ern das ganze Königreich. Sie pochten auf abenteuerliche Lohnerhöhungen von 90 Prozent, legten mit langen Streiks die Wirtschaft lahm. Die Stahlproduktion brach um 50Prozent ein, Stromabschaltungen standen an der Tagesordnung, Brot war knapp, Milch konnte nicht mehr ausgeliefert werden, weil die Flaschen fehlten. 1974 führte die britische Regierung die Dreitagewoche ein, weil nichts mehr ging, die Wirtschaftsleistung des einstigen Weltreiches war bereits fast so niedrig wie jene der DDR (das ist kein Witz).

Großbritannien war am besten Weg, zugesperrt zu werden. Und dann kam sie. Margaret Thatcher begeisterte ihre Landsleute für einen neuen Weg. Freies Unternehmertum sollte das Land zu neuem Wohlstand führen, nicht ein alles lenkender Staat. Untergehenden Industrien sollte nicht länger gutes Geld der Steuerzahler nachgeworfen werden. Was nicht zu retten war, war dem Untergang geweiht. Ihr erbitterter Widerstand galt aber nicht nur den Gewerkschaften, sondern auch den britischen Großkonzernen, die sich ungeniert an den Subventionstöpfen bedienten.

Thatcher erhöhte die Zinsen, um die Inflation zu bekämpfen, senkte den Spitzensteuersatz von 90 auf 40 Prozent und hob die Mehrwertsteuer von sieben auf 15 Prozent an. 600.000 Staatsbedienstete wurden gefeuert, Subventionen gestrichen, Staatsbetriebe privatisiert – darunter Stromversorger, Telekom-Betreiber, Fluggesellschaften und die Eisenbahn. Millionen von Sozialwohnungen wurden unter Marktpreisen an deren Bewohner verkauft, die so zu Immobilienbesitzern wurden.

Sie erinnerte ihre Landsleute daran, dass nicht die Gesellschaft an jedem geplatzten Lebenstraum schuld war: „And, you know, there is no such thing as society. There are individual men and women, and there are families. And no government can do anything except through people, and people must look to themselves first. It’s our duty to look after ourselves and then, also to look after our neighbour. People have got the entitlements too much in mind, without the obligations. There’s no such thing as entitlement, unless someone has first met an obligation“.

Nicht gerade in Mode, das. Hoch im Kurs stehen heute aber wieder jene Heilmittel, zu denen schon Thatchers gescheiterte Vorgänger gegriffen haben. Permanent steigende Staatsausgaben, um Wachstum von kommenden Generationen zu leihen. Immer höhere Steuern, bis auch der letzte Bürger endlich kapiert hat, dass Leistungsbereitschaft ein persönlicher Spleen ist, der vom Staat gnadenlos abgestraft wird. „Niemand würde sich heute an den guten Samariter nur wegen seiner noblen Absichten erinnern. Er hatte auch das nötige Geld“, wie Thatcher meinte. Die Tochter eines Kolonialwarenhändlers war nicht die Anwältin der Eliten, sondern der hart arbeitenden Bürger. Sie senkte nicht nur die Steuern, sie durchtrennte auch jene Leine, an der die öffentliche Hand die Unternehmen spazieren führte. Das wirkt bis heute nach.

Zu ihren unverzeihlichen Fehlern zählt die blinde Loyalität zum chilenischen Diktator Pinochet. Heillos übertrieben war auch ihre Angst vor einem wiedervereinigten Deutschland. Wirtschaftspolitisch machte sie aber vieles richtig. Und das, obwohl die führenden britischen Ökonomen zu Beginn der 1980er-Jahre nahezu geschlossen Petitionen unterzeichneten, um Thatcher zur Umkehr zu bewegen (was sie heute wieder tun würden). Keine zehn Jahre später war der Staatshaushalt saniert und die britische Wirtschaftsleistung deutlich näher an der BRD als an der DDR. Diesen Erfolg haben ihr die Linken nie verziehen. Noch heute kritisieren sie, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weit geöffnet habe. Wie absurd, war die Kaufkraft aller Briten zu Ende ihrer Amtszeit höher denn je.
Feindin des Kompromisses. Persönliche Anfeindungen störten Thatcher nie. „Wenn es Ihnen nur darum geht, beliebt zu sein, sind Sie jederzeit zu Kompromissen bereit – um am Ende nichts erreicht zu haben.“ Sie hat sich nicht viele Freunde gemacht, aber jede Menge erreicht. Das ist freilich nicht der einzige markante Unterschied zu den Politikern von heute. Margaret Thatcher war eine bemerkenswerte Frau, der viele Menschen in West und Ost sehr dankbar sind. Auch wenn das nicht ihr Ziel gewesen sein mag. (presse)

138 comments

  1. Lodur

    Ich habe keine Lust mehr, mit geistig degenerierten Oberlehrern zu debattieren.

  2. wollecarlos

    Lodur :
    Ich habe keine Lust mehr, mit geistig degenerierten Oberlehrern zu debattieren.

    Das kann ich gut verstehen, denn schon ein Grundschullehrer wird Sie überfordern.

    Also: Warum lassen Sie es nicht einfach sein, das “debattieren”

    Sie haben es doch nun schon -gefühlte- 99 mal angekündigt!

    Ist Ihr Mitteilungsdrang soooo groß?

    Könnte krankhaft sein, Sie sollten sich mal ärztlich untersuchen lassen!

  3. wollecarlos

    Mercutio :
    Hauptsache Sie fühlen sich gut, passt doch, gratuliere.

    DANKE!
    Sie sind -ganz im Gegensatz zu Ihrem Zwillingsbruder- wenigstens ein höflicher Mensch!
    Das erfreut!
    Und was sagen Sie zu dem ZEIT-Artikel? Haben Sie ihn verstehen können?

  4. Mercutio

    @wollecarlos
    Frankly my dear, I dont give a damn, was kommt, kommt, — egal was Sie (oder ich) begrüßenswert oder schrecklich finden. Que sera, sera …
    Mein Lebenszweck ist es nicht, die Welt vor Kommunismus, Katholizismus oder Kapitalismus zu schützen.

  5. wollecarlos

    @Mercutio
    “…egal was Sie (oder ich) begrüßenswert oder schrecklich finden.”

    “egal was…”

    Aus solchem Material werden Untertanen gemacht…

  6. Mercutio

    @wollecarlos
    Nein, nein, mein Lieber, aus solchem Holz werden jene gemacht, die sich nicht für die Interessen anderer Leute verheizen und ausnutzen lassen. Mir ist es eben schei#egal, ob jemand Kommie, Katholik oder Kapitalist ist, solange er mich in Ruhe lässt. So nicht, wird er es zu spüren bekommen. Das ist wahrer Liberalismus.

  7. wollecarlos

    @Mercutio
    Sie haben sich demaskiert:

    “Mir ist es eben schei#egal, ob jemand Kommie, Katholik oder Kapitalist ist, solange er mich in Ruhe lässt.”

    Ist es Ihnen auch egal, ob jemand Nazi ist, oder Salafist, oder Kinderschänder ist?
    All’ diese Leute “lassen Sie ja doch in Ruhe”.

    Außerdem:

    Ihr erster Satz steht im Gegensatz zum Zweiten.
    Statt “verheizen und ausnutzen lassen” sollte man lieber schreiben: “engagieren”.

    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden ehrenamtlichen Vereinsvorständen?
    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden Mitgliedern von Freiwilligen Feuerwehren?
    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden Mitgliedern des Roten Kreuzes?
    WIe stehen Sie zu den Zehntausenden Helfern der Caritas?

    Ihnen wirklich “scheißegal”?

    Dann sind Sie nicht nur ein Egozentriker, sondern ein hundsgemeiner Egoist.

    Sie wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden…

    In Friedhofsruhe?

  8. Mercutio

    @wollecarlos
    Sie machen mich lachen, ich soll also mein Sturmgewehr (für die Nichtwaffenbesitzer: Baseballschläger) nehmen und damit Salafisten, Kinderschänder und Nazis jagen?
    Hat der Staat ein Gewaltmonopol? Bin ich der Batman? Hundsgemeiner Egoist? Sie haben sich geschnitten, wenn Sie mich beleidigen wollten, mit solchem Rentnergelabber bringen Sie mich höchstens zum Lachen. Ihre deutsche Betulichkeit ist mitleidererregend. Ich sehe Sie richtig gehend vor mir, wie Sie mit dem Stock wütend wacheln, wenn angetrunkene Jugendliche an Wände pinklen oder Omas ihren Hunden keine Beißkörbe verpasst haben. Jedes Gespräch mit Ihnen ist verschwendete Lebenszeit.

  9. wollecarlos

    @Mercutio
    Wenn man einem Hund auf den Schwanz tritt, jault er auf… so wie Sie!

    Lassen wir den ersten Absatz mal beiseite, es lohnt mal wieder nicht!

    Aber der erste Satz des zweiten Absatzes hat es in sich:
    “Hat der Staat ein Gewaltmonopol?”

    Natürlich hat der Staat (jedenfalls in unseren westlichen Ländern) nicht nur “ein”, sondern überhaupt “das Gewaltmonopol”.

    Und nun die Frage an intelligente Leute:

    “WER ist der Staat?”
    Was macht ihn aus?

    Darüber sollten Sie mal nach – denken.

    Und dann halten Sie doch mal fest, wie Sie dazu stehen (Sie haben gekniffen, darauf einzugehen):

    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden ehrenamtlichen Vereinsvorständen?
    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden Mitgliedern von Freiwilligen Feuerwehren?
    Wie stehen Sie zu den Zehntausenden Mitgliedern des Roten Kreuzes?
    WIe stehen Sie zu den Zehntausenden Helfern der Caritas?

    Wenn Sie sich darüber im Klaren sind und es auch formulieren können, dann sollten Sie sich mal wieder melden.

    Erst dann!

    (Auf den Rest Ihres Geseires braucht man ja nicht wirklich einzugehen, oder?)

  10. Mercutio

    Sie glauben immer wieder, Ihnen sei jemand Rechenschaft für irgendetwas schuldig, leider völlig zu Unrecht.

  11. wollecarlos

    @Mercutio
    Wieder eine Ihrer zahllosen VERMUTUNGEN !

    Aber mal nachgedacht -auch wenn’s schwerfällt-

    WIE soll eine Diskussion, ein Meinungsaustausch zustande kommen, wenn man nicht etwas “feststellt”, der Partner dazu seine -evtuelle.- Gegenmeinung äußert und Fragen stellt?

    Woraus sich dann die Diskussion weiterentwickelt….

    Auch diese Frage aus #11 ist unbeantwortet, dabei ist sie ja der Schlüssel zu Ihrem sozialen und politischen Verhalten:

    “Ist es Ihnen auch egal, ob jemand Nazi ist, oder Salafist, oder Kinderschänder ist?
    All’ diese Leute “lassen Sie ja doch in Ruhe”.

  12. Mercutio

    @wollecarlos
    Ja stimmt genau, wer mich in Ruhe lässt, wird auch in Ruhe gelassen. Einzige Ausnahme: Verbrechen gegen Leib und Leben anderer, die ich aus eigener Anschauung mitbekomme, werde ich selbstverständlich umgehend zur Anzeige bringen 🙂

  13. wollecarlos

    @Mercutio
    Das hört sich ja schon mal ganz gut an…

    aber:
    Ist -nur so zum Beispiel- die Unterdrückung der Meinungsfreiheit ” Verbrechen gegen Leib und Leben anderer”?
    Wäre Ihnen das egal?

    Die Abschaffung des allgemeinen, geheimer Wahlrechts ist sicherlich kein “Verbrechen gegen Leib und Leben anderer”.
    Wäre Ihnen das egal ?

    Als die braunen Horden die Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte einschlugen, war es ja auf jeden Fall kein ” Verbrechen gegen Leib und Leben”, sondern NUR Sachbeschädigung!
    Wäre Ihnen das egal?

    Ein Fussball – Promi hat sich jetzt als Steuerhinterzieher geoutet.
    Sicherlich auch kein ” Verbrechen gegen Leib und Leben”.
    Wäre Ihnen das egal?

    Reichen diese Fragen zur Präzisierung Ihrer Ansichten erstmal?

  14. Mercutio

    @wollecarlos
    Nicht bös sein, solche Hauptschuldiskussionen langweilen mich sehr. Ebenso Ihre Besorgtheit über meine Seelenverfassung, sehr rührend. Haben Sie keine Nachbarn oder Freunde, die Sie mit derlei Gewissensfragen nerven können?
    “Was würden Sie tun, wenn Nazihorden jüd. Geschäfte plündern, plaplapla ….”

  15. wollecarlos

    @Mercutio
    Diese Antwort passt Hundert-prozentig zu Ihnen!
    Immer schön Watte-weich und ja nicht festlegen…

    Rumschwafeln, Rum-Seiern und kneifen, wenn es darauf ankommt.

    Ich sprach nicht von “Hauptschuld”, sondern von Ihrer möglichen ganz individuellen Mitschuld!

    Welch’ geistige Qualifikation kann einer haben, der auf die Frage, was hätten Sie getan
    “Als die braunen Horden die Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte einschlugen”

    antwortet mit “plaplapla”.

    Irgendwie eine von unter Null !

    Nuckeln Sie weiter an Ihrem Rot-Wein, lassen Sie die Welt an sich vorüberziehen und sagen dann später:

    “Davon habe ich gar nichts gewußt … wer mich in Ruhe lässt, wird auch in Ruhe gelassen.”

    Einfach nur EKELHAFT!

    Brecht schrieb zum nationalsozialistischen Gedankengut in der Bevölkerung (ohne Sie zu kennen)
    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“
    Ein genialer Mensch!

  16. Mercutio

    @wollecarlos
    Hauptschule, nicht Hauptschuld!!! Ich habe keine Schuld und auch keine Neurosen, danke. Oder sagen wir “Kindergarten”-Diskussion, wenn Sie das besser verstehen. Was hätten Sie getan, wenn die bösen Nazis plaplapla, akademisches gefasel wie im Kommie-Studentenclub. So was von unnötig und daneben, sind Sie ebenso wie ein grüner Gutmensch. Und dann Bert Brecht zitieren, den Staatskünstler der stalinistischen DDR, der nie gegen die Verbrechen des Kommunismus aufbegehrt hat, Hauptsache man fängt bloß die bösen Nazis. Wie blöd sind Sie eigentlich wirklich, oder einfach nur sklerotisch??
    mal anders gefragt: wenn Sie im Dunkeln einer Rockerbande begegnen, die gerade einen Menschen verdrischt, dann werden Sie sich sicher einmischen. Ich sicher nicht, so und jetzt brechen Sie den Stab, Sie flennender Bequembürger.

  17. Mercutio

    @wollecarlos
    Sie kommen aus Ihren Scheuklappen einfach nicht raus. Sie werfen mir vor “ekelhaft” zu sein und zitieren selbst den Haus- und Hofpoeten der blutrünstigsten Herrschaft und Ideologie? Ich werfe Ihnen nichts vor, außer dass Sie sich anmaßen ein Urteil über mein Verhalten zu fällen und in Blockwartmentalität mir zu vermitteln versuchen, was denn nun richtiges oder falsches Handeln sei.
    Leider fürchte ich dass der einzige grund dafür Ihre Langweile ist. Stellen Sie sich sonst auch auf die Straße und reden Ihren Mitmenschen ins Gewissen. nein, aber hier im Internet kann man sich bequem über das aufregen, was andere angeblich getan oder nicht mal getan haben. Ohne dass man diese Leute und ihre Motive kennt. *Laut auflach* Darauf kann ich dankend verzichten, das hat nämlich locker Zeit, bis ein Höherer sein Resümee über mein Dasein zieht (was abzuwarten bleibt).

  18. wollecarlos

    @Mercutio
    Sehen Sie, immer wieder beweisen Sie, daß Sie rumschwafeln:

    “… Ich werfe Ihnen nichts vor, außer …”!

    Was denn nun, “nichts” oder doch was ?

    Mal so, mal so. immer watteweich, wie ich schon lange anmerke.

    Sie sind nicht satisfaktionsfähig!

  19. Mercutio

    “nicht satisfaktionsfähig!”

    Ach soooo, Sie wollten ein Duell? Lieber Carlos, Sie sind einfach nur lachhaft in Ihrer aufgesetzten Ernsthaftigkeit. Und einfach hammerhart, während ich watteweich bin, ich zittere und erschaudere … 🙂

    PS. Wann nehmen Sie denn Stellung zu Brecht und dergleichen moralinsaurem Kommunistengeschwätz? Aber immer nur fest einfordern, einfordern, einfordern …

    PPS. Ist das kein deutscher Satz? Ich werfe Ihnen nichts vor außer ein Depp zu sein. Er hatte nichts gestohlen außer einem Apfel. Er hatte nichts gegessen außer ein Stück Brot.
    Was passt Ihnen da sprachlogisch nicht?? Veraten Sie mir nur das? Wenn schon sonst nichts.

  20. wollecarlos

    @Mercutio
    Duell?

    nun, das machen nicht nur wir hier in diesem Blog… die bessere (richtige, richtigere?) Meinung gewinnt.

    Stellung zu Brecht?
    Na, fragen Sie doch, was Sie wissen wollen.

    Sie haben sich nie wirklich für andere Meinungen interessiert, sondern nur Ihre rausgepustet.

    Sprachlogig?
    Na, da müssen Sie noch lernen und zwischen Sprache und Schrift zu unterscheiden.
    Füllwörter sollte man in -überlegten- Schriftsätzen auslassen:

    Statt:
    ” Ich werfe Ihnen nichts vor außer ein Depp zu sein”
    wäre richtig:
    ” Ich werfe Ihnen vor ein Depp zu sein”

    Sie allerdings lieben ja das Verschwurbelte, unklare.

  21. Weninger

    @wollecarlos
    Die “richtige” Meinung! Sehr schön, einen letzten Lacher bekommen Sie noch von mir. Ich strecke die Waffen vor so viel piefkinesischer Verschnarchtheit. Schleichen Sie weiter um den Block und achten Sie auf und ahnden Sie abweichende Meinungen. Es kann nur eine richtige geben, jawoll. Enjoy!!

  22. wollecarlos

    @Weninger
    was meinen Sie Einfaltspinsel denn, warum ich “richtige, richtigere” Meinung gechrieben habe?

    Strecken Sie ruhig Ihre Waffen, intellektuelle sind es ja eh’ nicht, sondern eher welche, mit denen man Menscher so richtig erschießen kann!

  23. wollecarlos

    Hölle (dpo) – Die Hölle soll privatisiert werden. Dies kündigte heute Satan höchstpersönlich an. Den Umbau vom trägen Bürokratieungetüm zum schlanken, profitorientierten Privatunternehmem wird Margaret Thatcher (†) überwachen.

    Der Fürst der Finsternis hat die frühere britische Premierministerin am Montag als CEO an seine Seite geholt, um einen reibungslosen Übergang garantieren zu können. Die infernalen Gewerkschaften indes drohen mit Streik.

    Jahrtausendelang wurde die Hölle weitgehend aus Himmelssubventionen finanziert, nun soll sie auf eigenen Beinen stehen.

    Um Profite erwirtschaften zu können, werden vor allem die Kirchen zur Kasse gebeten. Da es zu deren Geschäftsmodell gehört, ihren Anhängern mit der Hölle zu drohen, müssen sie künftig Tantiemen bezahlen.

    Außerdem sollen private Investoren geworben werden.

    Thatcher erklärt den neuen Geschäftszweig bei einer Pressekonferenz näher:

    “Reiche Geschäftsleute haben ab sofort die Möglichkeit, sich eine Sonderbehandlung zu erkaufen, wenn sie nach ihrem Tode in die Hölle kommen – und glauben Sie mir: In die Hölle kommen sie fast alle.
    Das Angebot reicht von einer Verringerung der vorgesehenen Qualen bis hin zu einem Leben wie Satan in Frankreich.”

    Weiterhin sollen niedrige Steuern dabei helfen, ausländische Großunternehmen wie Waffenhersteller und Banken in der Hölle anzusiedeln, die kein Problem damit haben, einen Pakt mit dem Teufel zu schließen.

    Die Erschließung neuer Geldquellen wird von harten Sparmaßnahmen flankiert: So will die Eiserne Lady jeden einzelnen Arbeitsplatz an den Feuerlöchern und Foltergeräten auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls Subunternehmer und Leiharbeitsfirmen beauftragen.
    Der Kündigungsschutz und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entfallen komplett.

    Kein Wunder, dass die Gewerkschaft der Dämonen, die Koboldunion Zwergi und die Arbeitnehmerverbände der Quälteufel Sturm laufen. Sie befürchten, dass die Hölle bald ein noch schlimmerer Ort ist als Großbritannien.
    ( Margaret Thatcher Foundation, CC BY-SA 3)

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