So wird das nichts mit dem palästinensischen Staat….

” Wenn die Palästinenser ihren von den Vereinten Nationen, Großbritannien oder Schweden anerkannten „Staat“ schon bekommen, ohne dass sie Kompromisse eingehen oder auch nur verhandeln müssen, welchen Anreiz haben sie dann, Frieden zu schließen? Eine Anerkennung eines Palästinenserstaates ohne Verhandlungen und einseitige palästinensische Schritte in der internationalen Arena werden den Konflikt mit Israel nicht beenden; sie werden die Bühne für seine Fortführung und sogar Eskalation bereiten. Anstelle der Schaffung eines palästinensischen Staates führt diese Taktik zu weiteren theatralischen und inhaltsleeren Gesten, die das palästinensische Volk einem echten Staat kein Stück näher bringen.” (von Gilad Erdan, israelischer Minister für Kommunikation und Heimatschutz, hier)

7 comments

  1. Thomas Holzer

    Keinen palästinensischen Staat, sondern, frei nach Andrew Klavan: “Gebt Israel den Mittleren und Nahen Osten”
    Nur dies böte eine langfristige, friedliche Lösung für diese Region 🙂

  2. Christian Weiss

    Andrew Klavans Vorschlag würde wahrscheinlich sogar die Israelis überfordern, aber im Grundsatz ist er richtig: Wo ist die rechtliche und ökonomische Situation im Nahen Osten für den gewöhnlichen Araber besser als in Israel?

  3. caruso

    Wenn sich jemand ausschließlich als Opfer betrachtet, der bleibt auch Opfer. Um aus diesem
    Status herauszukommen bedarf es Anstrengung, u.a. daß man erkennt, man ist entscheidungs-und handelnsfähig ist aus dem Opferrolle herauszukommen und daß man fähig ist Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Zu erkennen, daß man kein Lackmus-Test ist, das nur reagiert. Andernfalls bleibt man immer nur Opfer. Diese psychologische Weisheit die auf Erfahrung beruht, bezieht sich sowohl auf Individuen als auch auf Völker, Nationen, Ethnien – nenne man es wie man will. Und der Westen tut alles, daß die PalAraber in dieser Rolle bleiben. Das ist in meinen Augen menschenverachtendes Verhalten, um nicht das Wort ‘Rassismus’ zu gebrauchen. Der Westen betreibt nicht nur in diesem Fall Verantwortungslosigkeit auf höchster Stufe, o h n e Opfer zu sein und/oder sich als solches zu empfinden. Warum?
    lg
    aruso

  4. Thomas Holzer

    @Caruso
    Da haben Sie vollkommen recht; diese “Opferhaltung” versuchen die westlichen Politikerdarsteller und deren Vorfeldorganisationen auch der “autochthonen” Bevölkerung zu vermitteln; es gibt keine Eigenverantwortung, sondern jeder wird nur mehr von anderen geformt, beeinflusst -außer durch die Politik natürlich ;)- zum Opfer. Der Dieb wird zum Opfer, weil das “Opfer” des Diebes z.B. sein i-phone zu provokant zur Schau stellt, der IS-Mörder Anhänger ist ein Opfer, weil er vom ach so bösen Internet indoktriniert wird, der Migrant ist ein Opfer, weil es keine Willkommenskultur gibt, der Bootsflüchtling ist ein Opfer, weil er 3.000, 4.000 und mehr Euro lieber einem Schlepper zahlt, als in seiner Heimat zu investieren, die Arbeitnehmer sind Opfer, weil die bösen Märkte nicht gerecht und sozial sind; bis auf die bösen Reichen, Kapitalisten und Spekulanten gibt es im Westen nur noch Opfer

  5. aneagle

    Solange europäische Linksintellektuelle Enthauptungen, Steinigungen, und Apartheid gegenüber Frauen als “Bitte um Aufmerksamkeit + Schrei nach Liebe” definieren und damit zum Erstaunen der Mehrheit medial durchkommen, ist von Europa nichts, aber auch gar nichts Konstruktives zu erwarten .
    Aber das wird auch von niemandem erwartet. Wichtig ist lediglich das vereinbarte Taschengeld von ca..€ 400 Mill jährlich, vergleichbar mit der Mindestsicherung und genauso bedingungslos.

  6. Mona Rieboldt

    Es existiert gar kein Staat Palästina, den man anerkennen könnte. Und die Pal/Araber werden alles tun, auch keinen eigenen Staat zu bekommen. Denn dann wären sie für sich selbst verantwortlich und könnten sich nicht mehr der Welt als “Opfer” darstellen. Als Opfer-Darsteller bekommen sie aber viel mehr Geld, speziell auch von der EU, als würden sie Arbeitsstellen schaffen müssen, damit sie Steuereinnahmen haben, um ihren Staat zu finanzieren.

  7. Thomas Holzer

    “Denn dann wären sie für sich selbst verantwortlich und könnten…..”

    Aber nicht doch; ob Staat oder nicht, das ist doch kein Kriterium für die Politikerdarsteller auf nationaler- und EU-Ebene, fremdes, sprich Steuergeld, an alle (un)möglichen Gruppen in und außerhalb Europas zu verschenken

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