“Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen…”

“Ein Nationalstaat darf sich nicht überfordern. Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen.” (Joachim Gauck, deutscher Ex-Bundespräsident, hier)

10 comments

  1. Namor

    Als paranoid veranlagter Mensch springt mir das “zu schnell” quasi entgegen. Also jetzt wieder mal ein paar Jahre langsamer. Zuerst die Gastarbeiteranwerbung, Yougoslawienkriege, Flüchtlingswelle 2015, dazwischen ein stetiges Rinnsal. Jetzt mal langsamer um den Frosch im Kochtopf “Zeit” für die Veränderung zu geben.

    Was für ein Alptraum!

  2. Herbert Manninger

    Mein Gott, der Gauck! Erstaunlich, was ,,Intellektuelle” so an Erkenntnissen gewinnen, wenn sie x-mal in das selbe Loch gefallen sind, das selbst rechte Dumpfbacken ,,Dunkeldeutschlands” schon aus der Entfernung wahr genommen haben….

  3. sokrates9

    …wir brauchen Mehr Dialog. Mehr Streit. Mehr Bereitschaft, im jeweils Anderen unseren eigenen Ängsten, aber auch neuen Chancen zu begegnen..
    Dazu braucht man aber 2: Nicht nur die braven Deutschen sondern auch die Moslems die das wolle. Das ist aber nicht der Fall! Es lebt sich doch bequem in Germoney, warum soll man sich da anpassen? Wenn dann die Mehrheit islamisch ist, dann erübrigt sich das Thema! Visionäre gab es in der DDR offensichtlich nicht!

  4. Gerald Steinbach

    Wahrscheinlich schreibt die Merkel in 10 Jahren in ihrer Islambefreiten südamerikanischen Hacienda ein Buch über die “Gefährliche Zuwanderung aus muslimischen Ländern und deren schrecklichen Folgen”

    Nach der Karriere scheinen viele zum “Nazi” konvertieren und vergessen dabei ihre Selfies mit Anhang

  5. Walter Busch

    @Gerald Steinbach
    Man denkt bei Döbling offenbar nur an die Villenviertel, vergisst aber, dass auch der Karl-Marx-Hof in Döbling ist!

  6. Johannes

    Es beginnt schon ein leichtes Zwicken und Zwacken bei ehemalige Würdenträger welche durchaus Verfechter einer großzügigen Zuwanderung waren.

    Wie Zauberlehrlinge sehen sie was da angerichtet wurde. Herr Gauck beschreibt sehr gut die ein- und festgefahrene Situation vor der er besser in seiner aktiven Zeit als Bundespräsident eindringlich warnen hätte sollen.

    Damals hatte sein Wort noch mehr Gewicht, aber damals hat er diese Rede nicht gehalten.
    Der verschwenderische Umgang mit dem wertvollen Gut der Einwanderungserlaubnis hat eine unkontrollierbare Massenimmigration, ob nun wie 2015 als sichtbarer Zug oder die Jahre davor und danach als weniger sichtbarer aber beständiger Strom, verursacht.

    Und eines ist vollkommen klar in sehr vielen Fällen verhalten sich die Zuwanderer nicht so wie es die deutsche Gesellschaft der Autochthonen gerne hätte.
    Viele der Zuwanderer haben ihre Weltsicht mitgebracht und weil jeder in Deutschland sofort als “Hashtagnaziraus“ Lump öffentlich an den Pranger gestellt wird wenn er das kritisiert, wächst dieses Biotop der archaischen Clanherrschaft und wuchert in viele Bereiche deutscher Städte und Bezirke zu einer dominierenden souveränen, autonomen Macht heran.

    Die No-Go-Areas werden größer, sichtbarer und unbeherrschbarer werden. Solange Platz im Land ist werden die Anhänger des Buntdeutschland diese Stadtviertel halt meiden und verleugnen.

    Wir alle wissen wie es der Redaktion von Charlie Hebdo ergangen ist, wir wissen wie es dem dänischen Karikaturisten Kurt Westergard ergangen ist (ich empfehle seine Verfolgung und Bedrohung zu lesen) wir wissen was Theo van Gogh erleiden musste (mit acht Schüssen niedergestreckt und dann wurde ihm die Kehle durchgeschnitten) Wir wissen über die inzwischen scheinbar unzähligen Opfer, das letzte Opfer gerade heute in Dornbirn ein Mann der noch in der Früh sich von seinen Lieben verabschiedet hat und nun nicht mehr nach Hause zurückkommt weil ein erst seit wenigen Wochen hier lebender, bereits der Polizei bekannter “mutmaßlicher“Täter ihn brutal aus dem Leben riss.
    Diese Tat reiht sich ein in ein immer schneller sich wiederholendes Schema sinnloser Gewalt, die Geister die gerufen wurden werden weiterhin unter den Schutz einer Konvention gestellt der das Leid der autochthonen Bevölkerung scheinbar egal ist.

    Das sind keine Ausnahmen die die Regel einer guten Entwicklung bestätigen, wie ein Herr K. selbstgerecht feststellte. Nach meiner Meinung geschieht eine Veränderung und sie ist in der Tat, wie es Herr Gauck bemerkt, beängstigend.

  7. jaguar

    Hat unser Her Bundespräsident sich schon zum Mord in Vorarlberg geäußert? Er ist ja auch ein Migrantenfreund. Und äußert sich sonst gerne besorgt. Aber auch nicht, wenn ein linker Wiener Kommunalpolitiker den Rechtsstaat in Frage stellt.

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