Sozialismus – die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

Von | 4. März 2021

Im Mai 2018 jährte sich der 200. Geburtstag von Karl Marx. In allen Medien fand ein großer Trubel um diesen Tag statt. Die FAZ brachte im Feuilleton unter der großlettrigen Überschrift „Der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt“ über zwei ganze Seiten Marx-Zitate, die belegen sollten, wie inspirierend und aktuell er als Denker sei. Wichtig sei es, so hieß es in dem Artikel, dass man „Marx mit dem Kopf von heute liest und in seinem Werk weniger Begründung für ein System sucht und mehr für die Anregung für neue Gedanken“. Neue Gedanken? Ja, es ist natürlich schöner und aufbauender, sich mit über 170 Jahre alten Marx-Zitaten zu beschäftigen und sich “neue Gedanken” auszudenken als damit, was seitdem im Namen der marxistischen Ideologie angerichtet wurde, der mehr als 100 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Warum entfalten sozialistische Ideen wieder eine so große Attraktivität, obwohl alle sozialistischen Experimente in den vergangenen 100 Jahren gescheitert sind? mehr hier

3 Gedanken zu „Sozialismus – die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

  1. Cora

    Solche Bücher kaufen sich immer die falschen Leute. Nämlich, die die das eh schon wissen.
    Aber wenn das mal eine Grüne
    sich zu Gemüte
    führen würde.

  2. Franz Meier

    @Cora. Einverstanden. Aber ich frage mich manchmal – ist es bei denen die ganz oben die Fäden ziehen in diesem Spiel wirklich blinder Eifer, wirklich blinder, naiver Idealismus? Bei den Mitläufern, den Wasserträgern, den Schmarotzern mag es sein. Wann sind im Kommunismus je die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen worden, wann wurden Versagen und Katastrophen je aufgearbeitet: Die diversen Desaster um Tschernobyl, die Kursk, der Aralsee, Kyschtym Unfall, Karatschai See, die Hungersnöte und Toten in der Ukraine und in China und der nie erreichte, ständig versprochene Lebensstandard, das Desaster in Venezuela. Ist es aber bei denjenigen die wirklich die Fäden ziehen in diesen Spielchen nicht eher so, dass sie genau Bescheid wissen um die Tatsachen, die Fakten, das Versagen des von ihnen propagierten und durchgesetzten Systems? Dass es ihnen aber vollkommen egal ist, denn sie wollen vor allem eines: Sie wollen ganz nach ganz oben, sie wollen die Macht, sie wollen den Jet, die Limousine mit Chauffeur, das öffentliche Ansehen und all das was dazugehört und vor allem wollen sie möglichst lange oben bleiben. Da muss man halt irgendein Dogma, irgendeine Lehre, irgendeine Religion als Vorwand gebrauchen. Die Tante in Berlin erhält doch jeden Morgen ein Briefing. Die weiss doch genau Bescheid über die Kriminalität der Migranten, die Anzahl ihrer Opfer, die enormen Kosten der Migration und der ständigen Zahlungen im Rahmen der EU, die Gefahren die bei der Abschaltung der Kraftwerke entstehen. Sorgen bereiten so einer Person eher die „inside“ Konkurrenten im Machtzirkel, die freie Presse. Sie hat aber jetzt in der Corona-Krise ein Problem gegenüber Mr. Xi: Er kann einen Schiessbefehlt geben, er kann unliebesame Leute die Kritik üben „verschwinden“ lassen, die dann nach einigen Monaten im Knast weichgekocht im TV zu Kreuze kriechen müssen. In der Corona-Krise nützt ihr Spinnennetzwerk aus von ihr eingesetzten Parteigängern nichts mehr (Verfassungsschutz, Verfassungsgericht, diverse Ministerposten/Staatssekretäre, Parteisekretäre, Journalisten und Medien, wissenschaftliche Berater). Dieses von ihr ausgetüftelte Macht-Konzept („wie heble ich die Demokratie aus“) funktioniert hier nicht. Bei den diversen Problemen um das Handling der Corona-Krise können ihre Schergen die AfD nicht anpatzen – die hat damit nichts zu tun. Ihre Agenten tun sich schwer damit, das Versagen der von ihr eingesetzten Versager zu kaschieren und zu verschleiern. Ja, ich weiss die haben die AfD im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen schon mal auf die „Beobachtungsliste“ genommen, das ist aber eine andere Baustelle. Im Fall Corona geht es um handfeste Resultate, um Erfolge, um den Schutz der Bevölkerung, um die wirtschaftliche Zukunft von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Hier wollen die Wählerinnen und Wähler konkrete Antworten. Da taucht sie ab wie Kommunisten das immer tun. Wäre interessant zu erfahren wie die Reise von Herrn Kurz und Frau Frederiksen nach Israel zustande gekommen ist, was da im Hintergrund ablief. Brandt, Schmid, Kohl und Schröder hatten auch ihre Ideologie, aber sie haben nie solchen Schaden angerichtet wie diese Person die heute im Kanzleramt sitzt. Sie haben sich trotz allem immer auf dem Boden einer westlichen Demokratie und im Rahmen des westlichen Bündnissen bewegt. Das ist heute nicht mehr der Fall. Corona legt die Schwächen der Kommunistin in Berlin und des Bürokratenmonsters in Brüssel schonungslos offen. Die können es einfach nicht. Die intrigante Spinne in Berlin versteht von kompetenter Führung und Wirtschaft absolut Null (verbringt auch zu viel Zeit mit Macht- und Ideologieerhaltung) und Brüssel ist mittlerweile ein reines Funktionärs- und Bürokratengebilde.

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