Sozialismus ist unmoralisch

Von | 22. Januar 2021

Uneigennützigkeit. Erfüllung der Bedürfnisse der Menschen. Das sind die Eigenschaften, mit denen Sozialisten ihr Wunschsystem beschreiben. Niemand spricht von Produktivität oder der Schaffung von Wohlstand. Es ist ein rein emotionaler Appell an das moralische Empfinden. Es ist unklug, solche Anhänger des Sozialismus einfach als naiv oder ignorant abzutun. Vielmehr lässt die historische Entwicklung der Menschheit darauf schließen, dass der Glaube, der Sozialismus sei das moralische Mittel zur Organisation der Gesellschaft, in unserem Bewusstsein fest verankert sein könnte. mehr hier

4 Gedanken zu „Sozialismus ist unmoralisch

  1. Herbert Manninger

    Danke für diesen so interessanten Artikel. Ich werde ihn an ein paar Strenggläubige weiterleiten, allerdings in der Gewissheit, dass diese sich für fortschrittlich haltenden Linken trotzdem von ihrem rückschrittlichen Glauben keinen Millimeter abweichen. Geistige Beweglichkeit ist nun einmal nicht das Merkmal Ideologisierter.

  2. Cora

    „Diejenigen, die immer noch darauf bestehen, dass der Sozialismus ein moralisch überlegenes System ist, appellieren an angeborene moralische Instinkte, die in urtümlichen Zeiten entwickelt wurden.“
    Der Aufbruch in die moderne Gesellschaft begann vor wenigen hunderten Jahren die Stammesgesellschaft des Sozialismus hingegen besteht schon seit tausenden von Jahren. Gegen die althegebrachte kann diese neue progressive Gesellschaftsform nicht anstinken. Und doch nenne sich die Verteidiger der Stammesgesellschaft die „Progressiven“, die „Modernen“ und diejenigen die den neuen Weg beschritten haben, die „Konservativen“, „Rückständigen“.
    Es wäre an der Zeit die Sozialisten aufzuklären, das es sich umgekehrt verhält, wie rückständig sie in Wirklichkeit sind, und wie progressiv dagegen die „Kapitalisten“.
    Dieser Beitrag kommt gerade zur rechten Zeit: angesichts der politischen Entwicklung in den USA habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass man immer wieder auf den Sozialismus hereinfällt. Es liegt den vielen Menschen im Blut, vielleicht ist es ja auch so eine Art Blutgruppen-Sache: manche haben noch die alte Blutgruppe der Stammesgesellschaft in en Adern, andere wiederum tragen schon das neue Blut mit dem modernen kapitalistischen Ansatz in sich.
    Die mit der alten Blutgruppe haben die Weiterentwicklung der Menschheit von kleinen Stämmen hin zu einer hoch entwickelten Zivilisation erfolgreich verschlafen. Für sie bedarf es einiger Anstrengung, das alte Stammesdenken zu überwinden. Angesichts der großzügig großherzigen Alimentierung durch den Sozialstaat liegt eine Änderung der Gewohnheiten in weiter Ferne. Das alte Blut vermehrt sich weiterhin, jedoch auf Kosten der neuen Menschen. Darin liegt die Ungerechtigkeit begraben.

  3. Luftinger

    Ein Kommentar zur Basis: ein Nachbar hat zwei Handwerksberufe erlernt, dann über den zweiten Bildungsweg die Matura abgelegt. Später dann an einer Uni (in-und Ausland) sein Doktorat gemacht und später eine erfolgreiche Berufslaufbahn absolviert.
    WARUM sollte dieser Mann in eine egalitäre Gesellschaft eingegliedert werden? Warum sollte Leistung nicht als Erfolgsfaktor anerkannt werden?
    Warum sind alle „Arbeiter/Angestelle“ Sklaven von Unternehmen anstatt dass sie davon ihre Existenz bestreiten ?
    Eine krude Ideologie namens Sozialismus aus dem 19. Jahrhundert möchte unsere heutige Arbeit- und Lebenswelt bestimmen? Nein Danke!
    Wehrt euch gegen den Salonsozialismus, und zwar intelligent und effizient !!!!

  4. GeBa

    Sozialismus bedeutet nicht Sozial sein, das sollte endlich in die Köpfchen eindringen.

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