Sozialismus, leicht fasslich erklärt

Persönliches Pech begründet nicht das Privileg, andere auszubeuten. (Ayn Rand)

9 comments

  1. Selbstdenker

    Nicht nur Pech, sondern bereits falsche Lebensentscheidungen.

    Beispiel: zwei Zwillingsbrüder mit BHS-Matura.

    Der eine (der Peppi) geht sofort arbeiten, zahlt Steuern und SV, spart und kann sich nach einigen Jahren zusammen mit seiner Frau ein Haus leisten. Der andere (der Franz) begibt sich auf eine spanische Ferieninsel, feiert mal bis auf weiteres ab und hält sich als Tauchlehrer finanziell “über Wasser” 😉

    Nach 15 Jahren treffen sich beide wieder.

    Der Tauchlehrer findet es ungerecht, dass sein Bruder ein Haus hat und er nur eine in die Jahre gekommene (ehemalige) “Aufreißerkarre” mit getönten Heckscheiben.

    Er ruft aus Empörung beim Rudi von der AK an, der eine Standleitung zum Christian vom Ballhausplatz hat.

    Der Christian hat einen Plan, wie er diese unerträgliche Ungleichheit beseitigen kann: er sagt, dass der Peppi den Franz um die Hälfte vom Haus betrogen hat und verspricht dem Franz die Hälfe vom Haus (selbstverständlich abzüglich von Spesen und anderen “Nebenkosten”), wenn er ihn wählt.

    Damit sind der Peppi und der Franz “endlich” wieder gleich gestellt und die “Ausbeutung” hat ein “Ende”.

    This is “social” “justice” in a nutshell.

  2. elfenzauberin

    Wenn man sich die Bücher ansieht, die unseren Kindern in den Schulen von den Lehrern zum Lesen vorgelegt werden, versteht man, warum der Liberalismus hier in Europa nur ein zartes Pflänzchen ist.

    Ein durchschnittlicher Maturant kennt Adorno, Habermas, Horkheimer, Hegel, Feuerbach und viele Andere, von Ayn Rand hat aber noch keiner etwas gehört. Wir haben es zugelassen, dass die Linke das Bildungssystem für ihre Zwecke gekapert hat – das war ein schwerer Fehler.

  3. stiller Mitleser

    “leicht fasslich”
    Solche A.R. Sager sind intellektuelles Mottenpulver.

  4. Humanist

    sehr gescheites statement. nicht mehrheitsfähig dank fortschreitender volksverdummung durch linke. auch intelligente nichtlinke wählten zb den fleischgewordenen kollektivisten (wirtschaftsprofessor? zeitlebens staatsgepamoert!) vandi. viele, auch solche mit kindern. das aufwachen wird schmerzhaft. je länger verzögert, desto schmerzhafter. bald hoffentlich.

  5. mariuslupus

    Die Rache der Versager an ihren Mitmenschen kann grausam sein. Lenin, ein gescheiterter Student, Stalin, erfolgloser Bankräuber, Hitller, Möchtegern Maler, usw.etc.

  6. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    Richtig, es ist der Auswurf der Evolution, der in regelmässigen Abständen Blitzableiter für das eigene Scheitern sucht. Unterprivilegierte sind dabei nur Mittel zum Zweck.

    Wenn alles in Schutt und Asche gelegt ist und zahlreiche Menschen ihr Leben verloren haben, sind sie zufrieden, da in all dem von ihnen angerichteten Elend, ihre massiven Defizite nicht (mehr) so auffallen.

    Der Aufbau kann dann erfolgen, bis es das nächste mal wieder so weit ist und der Spuk von neuem beginnt.

  7. Thomas Holzer

    @elfenzauberin
    Sie überschätzen den durchschnittlichen, österreichischen Maturanten!
    Der kennt weder Adorno, Habermas, Horkheimer, Hegel dem Namen nach vielleicht, Feuerbach aber sicherlich auch nicht.
    Dafür aber Marx und wahrscheinlich den Herrn Christian Felber 😉

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