Sozialismus @Work…

Von | 5. Oktober 2016

“….Die französische Regierung hat den Kauf von 15 TGV-Hochgeschwindigkeitszügen im Wert von rund 500 Millionen Euro beschlossen, um die vom Hersteller Alstom geplante Schließung eines Werkes in Belfort (Ostfrankreich) zu verhindern. Damit soll der drohende Verlust von 400 Arbeitsplätzen im 1879 gegründeten Lokomotivenwerk verhindert werden, hieß es am Dienstag laut der Nachrichtenagentur AFP in Regierungskreisen am Rande von Verhandlungen in Belfort. Die Entscheidung sieben Monate vor der nächsten Präsidentschaftswahl ist die erste, mit der der französische Staat selbst Züge anschafft, um Arbeitsplätze zu retten.” (hier)

7 Gedanken zu „Sozialismus @Work…

  1. Gerald Steinbach

    Hat Wien nicht das gleiche gemacht mit seinen U-Bahnen und den Auftrag Bombardier gegeben um den Standort zu behalten?

  2. Dr.Gerd Eichberger

    Und es ist völlig gleichgültig, ob all diese Züge auch gebraucht werden.Sozialismus bedeutet Geld ausgeben, das man nicht hat – für Dinge die niemand braucht. Bezahlen werden das alles unsere Nachfahren, die sich darüber ärgern werden, dass ihre Vorfahren dermaßen blöd waren, diese Mechanismen nicht zu durchschauen und nichts dagegen zu tun….

  3. Fragolin

    Schon gat, aber mal ein kleines Aber: Das ist wenigstens eine Investition in die Zukunft; man kann alte Garnituren dafür ausmustern oder billig in Entwicklungsländer verchecken. Das Auszahlen von Arbeitslosengeldern und die Finanzierung endloser Sinnloskurse zur Statistikverbesserung dagegen sind einfach rausgeschmissenes Geld.
    Jeder gebohrte Tunnel und jedes gebaute Fahrzeug sind eine hundertmal bessere Investition als die Abermilliarden, die wir pro Jahr für Alimentierung von Leistungsallergikern verschiedenster Nationalitäten verbrennen.

  4. Fragolin

    @Dr. Gerd Eichberger
    Wer weiß, vielleicht wissen die Franzosen mehr als wir? Immerhin gab es voriges Jahr auch schon einen sprunghaften Anstieg des Bedarfs an schienengeleitetem Personentransport. Personenbeförderung großer Mengen über lange Strecken kann in Zeiten einer Völkerwanderung ein lukratives Geschäft sein…

  5. Christian Peter

    In der Planwirtschaft befinden wir in der EU schon seit vielen Jahren durch die EZB, die durch eine einzigartige Geldschwemme den Zerfall der Eurozone zu verhindern trachtet. Neuerdings erwirbt die EZB auch Unternehmensanleihen im großen Stil, im Umfang von etwa 5 – 10 Milliarden Euro pro Monat.

  6. Falke

    Stellt sich die Frage, wieso dieser Auftrag so einfach an Alstom vergeben werden kann. Soviel ich weiß, muss jeder größere Auftrag EU-weit ausgeschrieben werden. Klar, er kann so formuliert werden, dass nur ein bestimmter Anbieter zum Zug kommen kann, aber zumindest der Form halber müsste er ausgeschrieben werden. Das scheint hier erstaunlicherweise nicht zu geschehen. Ist das vielleicht wieder so ein Fall, wo die EU ihre eigenen Reglen nicht einhält?

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