Sozialismus @Work halt…

Von | 19. Juli 2016

“….Die sozialistische Regierung Venezuelas hat die Besetzung einer Fabrik für Hygieneartikel des US-Konzerns Kimberly Clark angeordnet. Die Fabrik in der Stadt Maracay, 120 Kilometer westlich von Caracas, hatte wegen des Mangels an Grundstoffen die Produktion eingestellt. Arbeitsminister Oswaldo Vera teilte mit: “Ab heute öffnet die Fabrik wieder ihre Tore, wir schützen die Arbeiter.” (Hier)

4 Gedanken zu „Sozialismus @Work halt…

  1. Thomas Holzer

    Zuerst bevormunden, dann unterdrücken, wegsperren, besetzen und enteignen.
    Realer Sozialismus, seit bald Jahrhunderten immer wieder vor aller Welt offensichtlich gescheitert, Millionen Tote verursacht und noch immer verursachend, und die Journalisten des ORF erdreisten sich wider besseres Wissen noch immer, Venezuela als ein “pseudo-sozialistisches” Projekt zu bezeichnen.

  2. sokrates9

    Schade, Venezuela war ein unglaublich schönes Land mit einer gebildeten Oberschicht!

  3. gms

    “Darum ist es kein Zufall, daß Platon zugleich der Prophet der geistigen Aristokratie und der sozialistischen Wirtschaft war; und zugleich der Vater der idealistischen Weltanschauung. Denn beide, Aristokratie und Sozialismus, sind: praktischer Idealismus. […]
    Die Abschaffung des Privateigentums muß beim heutigen Stande der Ethik an unüberwindlichen psychologischen Widerständen scheitern. Dennoch bleibt der Kommunismus ein Wendepunkt in der wirtschaftlichen Entwicklung vom Unternehmer- zum Arbeiterstaate – und in der politischen Entwicklung vom unfruchtbaren System der plutokratischen Demokratie zu einer neuen sozialen Aristokratie geistiger Menschen.”
    Richard von Coudenhove-Kalergi, Gründer der Pan-Europa-Bewegung, 1925, “Praktischer Idealismus”

    archive.org/details/PraktischerIdealismus1925

  4. chrisamar

    Ist es nicht schade, dass Europa lieber Öl aus den islamischen Länder kauft, statt in Venezuela? Seit den 70er Jahren wird Süd-Amerika von der Deutschen Außenpolitik vollkommen ignoriert. Dabei sind uns die Menschen doch durch ihre Kultur sehr nahe. Gäbe es einen politischen Wandel, dann sollten sich auch die Außenpolitik und Wirtschaftspolitik neu orientieren.

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