Sozialstaat als Neidmaschine

Der Wohlfahrtsstaat von heute ist nicht ein bloßer Ausbau der alten Einrichtungen des Sozialversicherung und Sozialfürsorge, wie sie z.B. in Deutschland durch Bismarck geschaffen worden waren. Er ist inzwischen in immer mehr Ländern zu einem Instrument der sozialen Revolution geworden, deren Ziel die möglichst vollkommene Gleichheit der Einkommen und Vermögen ist, und damit [ist] an die Stelle des Mitgefühls der Neid als das beherrschende Motiv getreten. (Wilhelm Röpke)

2 comments

  1. Lisa

    Neid, Gier, Missgunst – das wirds auch bei einem Ausgliech aller Einkommen und Vermögen geben. Es gibt Menschn, die den Hals nicht voll genug kreigen können und andere, diemit wenigem zufreiden sind – es gibt welche, die hauslich mit ihren Mitteln ungehen und es gibt Verschwender. Wer glaubt, alle Menschn seien gleich, sollte mal in die Gebärabteilung eeiner Klinik gehen und die Winzlinge auf ihre Gleichheit hin ansehen… Da hat “die Gesellschaft” noch gar keinen Einfluss und trotzdem gibts zufriedene und unzufrieden, Schreihälse und Schlafmützen, Gierige und Trinkfaule – und auch beim Aussehen unterscheiden sie sich von Geburt an. Nur Klone wären gleich.

  2. Falke

    Bei der (von den Links-Grünen) immer heftiger geforderten Vermögenssteuer ist ja auch der Neid der Besitzlosen oder Zu-Kurz-Gekommenen, auf deren weitgehende Zustimmung sich die Forderer verlassen können, die treibende Kraft. Schieder hat ja einmal gesagt, die Merhheit der Bevölkerung sei für die Vermögenssteuer; klar, was einen – scheinbar – nicht betrifft, da ist man leicht dafür. Ganz abgesehen davon, dass es keinesfalls demokratisch ist, wenn eine Mehrheit über eine Minderheit abstimmt. Aber Demokratie ist ja für die Linken und Grünen nur dann wichtig, wenn sie ihnen nützt.

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