Spät kommt die SPÖ da auf ein Problem drauf….

Die Kinderarmut stellt für SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner eines der dringendsten Probleme dar. Daher präsentierte sie ein 300 Millionen Euro -Paket, das dafür sorgen soll, dass „Kinderarmut am Ende der kommenden Legislaturperiode kein großes Thema mehr ist“. Bleibt eigentlich nur die Frage, welche Partei eigentlich in den vergangenen 75 Jahren meistens den Sozialminister gestellt hat.

14 comments

  1. TomM0880

    Wo in Österreich gibt es Kinderarmut? Wie wird sie gemessen? Werden Kinder als arm eingestuft, wenn sie kein eigenes Smartphone besitzen? Wann ist in Österreich das letzte Kind verhungert oder im Winter erfrohren?

  2. sokrates9

    Gewisse Kinderarmut wird es sicher geben! Speziell in Familien mit 5 -6 Kindern wo der arbeitslose islamische Familienvater mit einem Nettoeinkommen von 6000.-€ nun vor dem Problem steht dass nicht mehr jedes Kind gleich viel Wert ist!

  3. dna1

    Bei der gängigen Definition von Armut wird es IMMER Armut geben, das geht gar nicht anders. Da kann die Rendi-Wagner von 300 Mio. auf 300 Mrd. aufstocken, wird nichts ändern.

  4. Selbstdenker

    Materielle Kinderarmut ist in Österreich – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur dort möglich, wo deren Eltern verantwortungslos handeln. Leider fördert die sozialpolitische Vision der SPÖ asoziales Verhalten, so dass damit die Kinderarmut eher verstärkt wird.

    Während materielle Kinderarmut in Österreich sehr selten ist und Unterstützungsmassnahmen durch Kürzung der Parteienförderung mit Leichtigkeit finanziert werden könnten, ist die zunehmende Verwahrlosung das wahre Problem.

    Wenn ein Kind ohne ein Frühstück gehabt zu haben und ohne Jause in die Schule kommt, deutet dies in 99% der Fälle nicht auf materielle Armut sondern auf Gleichgültigkeit oder Überforderung der Eltern hin.

    Die Medien und linke Parteien framen diesen Umstand dann so, dass es ein finanzielles Thema wäre bzw. dass sich die Schule auch noch die Jausen der Kinder zu kümmern hätte. Dies natürlich für alle halal, damit sich niemand “ausgegrenzt” fühlt.

  5. Mourawetz

    Wahlgeschenke sind Populismus. Aber der ORF würde niemals sagen, die populistische SPÖ hat rechtzeitig vor der Wahl mehr für die armen Kinderleins gefordert. Nein, Populisten sind immer die anderen.

  6. Selbstdenker

    @Mourawetz:
    Es geht der SPÖ hier nicht eine Sekunde lang um Kinder, sondern darum, ihre politischen Gegner als geizig erscheinen zu lassen, da diese ja nicht einmal für “arme Kinder” Geld locker machen würden.

    David Horrowitz hat im Buch Take no Prisoners genau dieses Beispiel aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf von Bill Clinton analysiert. Da sich vor allem die SPÖ von Politikberatern mit einem Naheverhältnis zu den US “Democrats” teuer beraten lässt, sollte es nicht überraschen, dass sie taktische Methoden und Teil sogar ganze Kampagnen von den US “Democrats” übernehmen.

  7. aneagle

    @Gerald Steinbach
    Dieser Tenor gilt seit Jahrhunderten für Ausbeuter-Regierungen und ihre Kirchen. Im Falle Österreichs für eine erst kürzlich abhanden gekommene Regierung mit dem Motto:” Holen Sie sich, was Ihnen zusteht” und ihren Kirchen, vertreten durch die Caritas und die NGOs der Klimakirche. Wenn sich Frau Dr. Rendi für die armen Kinder stark macht, mutet das an, als ob sich ein Kannibale für die Vertretung der Interessen von Vegetariern bewirbt. Darüber hinaus, versichert dieselbe mir, mit von Steuergeldern finanzierten Plakaten, dass “wir nur gemeinsam die Klimakrise meistern”. Nun, da es weit und breit keine Klimakrise gibt und wir auch nichts gemeinsam haben, was wir meistern müssen, kann die infantile Spitzenkandidatin die Plakate einsparen und das Geld den armen Kindern widmen. Wie im übrigen auch ihr für diese Wahlkampfspitzenleistung hoch überzahltes Gehalt.

  8. Selbstdenker

    Ergänzend zum Video vom Academic Agent noch The Mouse Utopia von TL;DR:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2017/08/28/tldr-what-was-the-mouse-utopia/

    Menschen sind natürlich keine Mäuse; aber dennoch gibt es ein paar Ähnlichkeiten zwischen der Maus-Utopie in der Spätphase mit den aktuellen Entwicklungen in den westlichen Wohlfahrtsstaaten.

    Was passiert, wenn eine Spezies, die sich über Jahrmillionen aus einem Überlebensdrang entwickelt hat, plötzlich alles ohne Anstrengungen zur Verfügung gestellt bekommt, das es zum überleben benötigt?

    Bereits dieser Effekt zeigt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen neben einer finanziellen Katastrophe auch in einer gesellschaftlichen Katastrophe münden würde, in dem die Gesellschaft im Turbomodus degeneriert.

    In jenen Fällen, in denen die Genossen diese Zusammenhänge nicht begreifen, muss man ihnen gemeingefährliche Dummheit attestieren. Vielfach ist aber pure Bösartigkeit, da sie in ihren Machtstreben solche Entwicklungen in Kauf nehmen oder sogar noch fördern.

  9. Der Realist

    Kinderarmut wird wohl prinzipiell auf die Armut der Eltern basieren. Dass Kinder arm sind, muss nicht nur finanzieller Natur sein. Arm sind im Grunde auch jene Kinder von den “Leistungsträgern” die ihre Ein- oder zweijährigen um 6 Uhr in der Früh durch die Gegend schleppen um sie irgendwo abzuliefern um sie abends wieder von dort zu holen.
    Vor der Zeit der sozialistischen Bundeskanzler hat im Normalfall ein Einkommen ausgereicht um eine Familie zu ernähren, es hat auch meist gereicht um sich ein Einfamilienhaus zu bauen.
    Heutzutage reichen oftmals zwei Einkommen pro Familie nicht um halbwegs über die Runden zu kommen.

  10. Seerose

    Kinderarmut mit Geldverteilung zu beseitigen, das kann auch nur der SPÖ einfallen.
    Wer sagt denn, dass das ausgezahlte Geld dem Kind zugute kommt?
    Sachleistungen, wie Gratis-Essen, Gratis-Nachhilfe oder kostenlose Teilnahme an Skikursen und Schullandwochen (dann muss aber tatsächlich gewährleistet sein, dass das Kind auch teilnimmt, da es ja sonst einem anderen Kind den Platz wegnimmt) das ist alles in Ordnung.
    Aber Geld, nein niemals!
    Aber die SPÖ wird auch das tun, wenn sie es kann, weil sie garnicht daran interessiert ist, ob der Geldsegen bei den Kindern auch ankommt. Es ist leich Geld zu geben, das einem nicht gehört, zu überprüfen ob das Geld auch demjengigen zugute kommt, der es benötigt, das ist schwierig, unangehm und mit Arbeit verbunden.

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