Spanien: Abschottung statt “Welcome Refugees”

Von | 11. Oktober 2015

“Was die Deutschen derzeit mit den Flüchtlingen erleben, hat Spanien schon seit Jahren hinter sich. Die Strategie: Abschottungspolitik statt Willkommenskultur.” (FAZ, Interessant)

4 Gedanken zu „Spanien: Abschottung statt “Welcome Refugees”

  1. Marianne

    Bemerkenswert an dem Artikel ist die fehlende oder sehr gut versteckte Kommentarfunktion (ähnlich auch in Die Presse). Die Angst der Zeitungsleute vor ihren Lesern relativiert die Glaubwürdigkeit ihrer Ergüsse.

  2. Christian Peter

    Als Nachbarn der Franzosen wissen die Spanier, was es bedeutet, schlecht gebildete Nordafrikaner in Massen aufzunehmen. Das spanische Modell ließe sich problemlos auf Europa übertragen, wenn bloß der politische Wille vorhanden. Man bräuchte bloß Verträge mit afrikanischen Staaten zur Unterbringung/Zurücknahme von Flüchtlingen schließen (übrigens verfolgt auch Australien dieses Konzept). Würde man diesen Staaten nur einen Bruchteil der Kosten erstatten, die illegale Einwanderer in der EU erzeugen, könnte man sich vor aufnahmewilligen Länder kaum erwehren.

  3. Wolf

    Bemerkenswert (eher wohl kabarettreif) auch die Kritik von Rajoy an den Zäunen in Ungarn.

  4. Christian Peter

    Dass sich Spanier ‘abschotten’ ist ein Gerücht. Spanien ist ein Einwanderungsland wie Australien, Kanada oder die USA – lediglich dem Zustrom von Millionen Wirtschaftsflüchtlingen wird in Spanien (erfreulicherweise) Einhalt geboten. Ausländer, die in Spanien Immobilien im Wert von mehr als 500.000 Euro erwerben, erlangen übrigens ein Aufenthaltsrecht in der gesamten EU.

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