Sparpolitik? Globaler Schuldenstand :100.000.000.000.000 Dollar

Von | 10. März 2014

“Seit Beginn der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2007 ist die globale Verschuldung dramatisch angestiegen. Mitte 2013 betrug das Volumen aller im Umlauf befindlichen Schuldtitel rund 100 Billionen Dollar (72 Billionen Euro). Diese Schätzung gab die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem am Sonntag veröffentlichten Quartalsbericht bekannt. 2007 lag das Volumen noch bei 70 Billionen Dollar….”(hier)

3 Gedanken zu „Sparpolitik? Globaler Schuldenstand :100.000.000.000.000 Dollar

  1. Lady Ashton

    Es gibt keinen “globalen Schuldenstand”!
    Global gesehen entspricht die Summe der Guthaben der Summe der Schulden. Solange also niemand bei einem ausserirdischen Gläubiger verschuldet ist…………..

    Schulden können isoliert für den Schuldner ein Probleme sein.
    Schulden können isoliert für den Gläubiger ein Problem sein (wenn Schuldner nicht zahlen kann).
    Gemeinsam betrachtet saldiert sich aber alles!

  2. Christian Peter

    @lady ashton

    Sie sagen es. Ohne Schuld kein Geld im ‘Schuldgeldsystem’.

  3. gms

    Christian Peter,

    “Ohne Schuld kein Geld im ‘Schuldgeldsystem’.”

    Das ist einmal mehr eine propandistische Verkürzung. Weder waren die historisch ersten Banknoten Verwahrscheine für identifizierbare Entitäten, noch die später mit Silber gedeckten Dollars, sondern definitiv Schuldscheine, die den Inhaber als rechtmäßigen Bezieher eines fungiblen Gutes (ie. Gewichtsmenge eines Edelmetalles) auswiesen, das wiederum die Emittenten auf Vorlage des Scheins bereitzustellen hatten.

    Nicht die Schuld (der eine hat das Bezugsrecht, der andere das zu beziehende Gut) ist daher das Übel am aktuellen Geldsysten, sondern die Tatsache, daß Zentralbanken den Wert von Schuldscheinen beliebig nach unten manipulieren können, indem sie Leistungen verbriefen, die sie selbst niemals erbringen können oder müssen.

    Während nun also seit Jahren die legitim verbrieften Schuldscheine der Geschäftsbanken weniger werden (die Giralgeldmenge sinkt kontinuierlich), erhöht sich dennoch die Menge der Schuldscheine. Sonderbar, nicht wahr?
    Man muß schon völlig verbohrt oder ideologisch verblendet sein, hierbei die Frage der Schuld (!) anderswo zu verorten, als bei den anmaßenden Irrtumsmonopolisten namens Zentralbanken, die weniger ein unvermeidbares Schuldgeldsystem betreiben, als eines namens “Es werde Schuld und ein anderer steht dafür gerade”.

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