SPÖ-Bildungssprecherin: Wozu Matura?

Laura Rudas, “Bildungssprecherin” der SPÖ, hat sich wieder mal zu Wort gemeldet: “Man kann durchaus über die Matura an sich diskutieren, also ob man nach acht Jahren Schule dann noch eine Prüfung braucht“. Das dürfte Werner Faymann so ähnlich sehen.

15 comments

  1. Lady Ashton

    Wieso noch Dissertationen?
    10 Silvester auf der Unität stukatieren solle ja reichen für die Frau Dokta, oder nicht????

  2. Thomas Holzer

    Die Frau Rudas hat schon recht!
    Immerhin scheint ja die “neue” Bundesregierung eine “Ausbildungsgarantie” bis zum 18 Lebensjahr abzugeben, respektive scheint sie jeden bis zum 18 Lebensjahr zu einem Schulbesuch verpflichten zu wollen; in diesem Sinne reicht es vollkommen, wenn der “Absolvent” am Ende seiner “Absitzzeit” einfach einen Wisch erhält, welcher ihm bescheinigt, die vom Staat verlangte Zeit in der Schule abgesessen zu haben; da braucht es wirklich kein Abschlußzeugnis mehr 😉

  3. Thomas F.

    Wenn Laura Rudas ein solches Zeugnis besitzt, stellt sich die Frage doch tatsächlich.

  4. Reinhard

    Liebe Dackelschnute Laura, die Idee eines zehnjährigen Kindergartens mit abschließendem Teilnahmezertifikat inklusive Studienberechtigung habe ich schon vor Jahren öffentlich formuliert.
    Laura, Schmollmündchen der Ahnungslosigkeit, ich meinte das sarkastisch!!!
    Wie konnte ich nur annehmen, Du wüsstest, was Sarkasmus ist…?

    Langsam ist es schwer, in diesem Land kabarettistische Einlagen abzuliefern. Die werden von unseren Kompetenznibelungen doch glatt als Ideenschatz gehoben.

  5. Reinhard

    @Lady Ashton

    Aber aber Frau Ashton, es muss dann schon Frau Magistra Doktorin heißen. Der Titel muss gedschändat sein!

    Ich bin dafür, dass statt der Matura ein antifaschistisch-antirassistisch-antisexistisches Gender-Diversity-Schulprojekt aufgestellt werden muss, und jede Schülerin, jeder Schüler und jedes geschlechtlich undefinierte oder kreativ neugestaltete Schulende derdiedaswelches da mitmacht, bekommt ein Gleichheitsfairnesgutmenschzertifikat, einen SPÖ-Luftballon und eine Gratisausgabe des Megafon.
    Nach dem Studium kommt noch ein Faymann-Porträt mit rotem Rahmen dazu und eine Ausgabe des “Kapital”.
    Vorlesungen wird es eh bald nicht mehr geben, weil wer hier in 20 Jahren noch lesen kann, muss sich vor einer Kulturrevolution sorgen…

    Mist, jetzt ist mir schon wieder so eine Idee rausgerutscht.
    LAURA! Das ist nicht ernst gemeint, wirklich nicht, ganz ganz ehrlich!!!

  6. Thomas Holzer

    Nachtrag:
    Frau Rudas hat halt nur das sozialistische “Bildungsideal” laut zu Ende gedacht.
    Bildung und Chancengleichheit für alle, niemand darf diskriminiert werden.
    Diese “hehren” Ziele können nur erreicht werden, in dem niemand mehr bewertet wird;
    weil eine Bewertung impliziert ja Diskriminierung 😉

  7. Reinhard

    @Thomas Holzer

    Noch konsequenter: Es wird gleich gar nicht mehr gebildet. Für was denn, wenn aus Bildungsunterschieden nur wieder neue Diskriminierung erwächst?
    Wenn erst alle gleich ungebildet sind, sind alle gleich!
    Und die in einer gebildeten und aufgeklärten Gesellschaft als Blindnieten auffallenden Wernis und Lauras dieser Welt erheben sich plötzlich zu Geistesgrößen, denn unter den Taubstummblinden ist selbst der Einäugige König, der grauen Star im fortgeschrittenen Stadium hat.

    Qualifikation für einen Job kann aus Sicht der in den geschützten Werkstätten der Feudalhäuser sozialisierten Adelsjugend nichts mit Bildung zu tun haben; man nehme das eigene Beispiel des Fräulein R.: Von Bildung keine Ahnung, von Sprechen noch weniger, aber Bildungssprecherin. Qualifikation: der richtige Nachname, die richtigen Förderer.

    Im linken System kommt es nicht darauf an, was du kannst, sondern nur darauf, wen du kennst.

  8. Ehrenmitglied der ÖBB

    Zitat. “Frau Rudas, was sagen sie als Unbeteiligte zum Thema Bildung?”

  9. Mourawetz

    @Reinhard:
    es kommt noch dicker. Ausgerechnet von den Grünen wird der Biologieunterricht abgeschafft. Und das im Land der Tüftler und Denker! Warum auch nicht. So kann man der nächsten Generation ohne Risiko auf Widerspruch einreden, dass Gentechnologie pfui ist und der Golden Rice nichts als Schimäre. Der Abbau der Bildung entwickelt sich in den Händen der linkslinken Melonen zu einem Abbruchunternehmen, da bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.

    http://www.welt.de/kultur/article124938515/In-Schwaben-sind-jetzt-sogar-die-Gruenen-gegen-Bio.html

  10. Reinhard

    @Mourawetz

    Naja, das ist schon konsequent.
    Würde sich jemand für Biologie interessieren, könnte er unangenehme Fragen stellen.
    Warum ist es schlecht für einen Eisbären, auf einer einsamen Scholle zu stehen, wenn er 300 km am Stück schwimmen kann ohne sich den Bürzel zu verkühlen?
    Warum sollen die Tiger weinen können, wenn man in der Schule lernt, dass Katzen keine Tränendrüsen besitzen?
    Wie können sich Gene gezüchteter Lebensmittel auf meinen Körper auswirken, wenn mein Körper gar keine Fremdgene aufnehmen kann?

    Jede Generation halbwegs gebildeter Menschen flockt aus ihrer Mitte einen Bodensatz an kritischen Geistern und lästigen Fragern aus. Aus einer homogenen Masse gleichbleibender Blödheit kann nichts ausflocken. Dafür kann man sie veräppeln von vorne bis hinten, und sie werden begeistert ihre Geldtaschen zücken für Spenden an die edlen Retter der madegassischen Streifenschwanzbaummarder und angewidert die Finger lassen von allem, was nicht “bio”, “Öko” oder “genfrei” deklariert wird.
    Wobei ich “genfrei” ganz besonders liebe, denn die einzigen Nahrungsmittel, die absolut genfrei sind, sind künstliche Gemische, die niemals mit Biologie in Berührung gekommen sind, also eigentlich das genaue Gegenteil von “bio”.
    Merkt aber bald keiner mehr.
    Man muss ja nicht wissen, was “genfrei” oder “bio” überhaupt heißt.

    Die tumben Konsumidioten der Zukunft werden nicht, wie immer wieder von links fälschlich behauptet, von den bösen gierigen Vertretern einer konsumgeilen Ausbeuterwirtschaft gezüchtet sondern von akademisch angehauchten Kommunisten. Eine Wirtschaft kann auch denkende Kunden bedienen, aber eine Diktatur keine denkenden Menschen beherrschen. Eine Wirtschaft braucht denkende Fachleute, eine Diktatur nur dumpfe Befehlsempfänger.

  11. elisabeth sagmeister

    herr faymann hat ja auch keine matura, auch wenn er dies behauptet….. ich habe ihn persönlich gefragt nach seiner matura und warum er sich dann von herrn unterberger vorhalten läßt, “nie maturiert zu haben”. antwort faymann: “wer ist unterberger und solche lügen stören ihn nicht.” interessant zu wissen wer lügt?????????? antwort bekommen sie weder von der SPÖ(wenig verwunderlich) aber auch nicht von der ÖVP, am besten jeder sucht sich einen titel aus, der ihm gefällt,dann wäre die österr.titelsucht endlich beendet. “küß die hand herr,frau doktor,professor,magister(a)………..ect.

  12. Herr Karl jun.

    @elisabeth sagmeister
    Sie haben die akademischen Titel nicht politisch korrekt geschändet….äh..getschändert!

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