SPÖ: Die Rache des Werner Faymann

“Für die SPÖ steht in den nächsten Wochen also viel mehr auf dem Spiel als nur der Kanzlerposten. Der Lagerkampf innerhalb der Partei zwischen Kern-Unterstützern und Faymann-Vertrauten, die verschiedenen Denkschulen, ob die SPÖ mitregieren oder in Opposition gehen soll, der Kampf um Wien und damit um die künftige Macht in der SPÖ – all das schlägt auch negativ auf den Wahlkampf durch. Manche SPÖ-Funktionäre beschäftigen sich gedanklich bereits mehr mit dem 16. als mit dem 15 Oktober….” (hier)

10 comments

  1. Selbstdenker

    Typisch SPÖ: wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, die österreichischen Leistungsträger zwecks Finanzierung ihrer Baddeibonzen auszusackeln oder gegen mehrheitlich nicht-SPÖ-wählende Berufsgruppen zu hetzen, kümmern sie sich um ihre dritte Lieblingsbeschäftigung: interne Flügelkämpfe und Obmanndiskussionen.

    Ein echter Sauhaufen ist die SPÖ. Und wenn die Umfragewerte zu weit absinken, können die Genossen ja wieder über Bestechungsinserate das Blaue vom Himmel versprechen und “Wahlkampfzuckerln” austeilen. Die nächste Gebühren-“Anpassung” bzw. Steuererhöhung durch die Hintertür kommt bestimmt.

    Hätte dieser Skandal um den langjährigen SPÖ-Berater Silberstein nicht eine internationale Dimension, so wären die Ermittlungen vermutlich von einer weisungsgebundenen österreichischen Staatsanwaltschaft eingestellt und vom ORF unter einen Mantel des Schweigens verdeckt worden.

    Was Österreich braucht, ist eine bürgerliche Revolution gegen die organisierten Polit-Gangster, die sich nicht an das Recht halten sondern einfach das holen, von dem sie glauben, das es ihnen “zustehen” würde.

  2. Falke

    @Selbstdenker
    “Interne Flügelkämpfe und Obmanndiskussionen” waren ja bisher jahrzehntelang die Spezialität der ÖVP. Dass sich die SPÖ dieses erfolglose Modell abgeschaut hat, zeugt nicht von besonderer Intelligenz. Aber letzteres kann man ja von der Kern-SPÖ auch nicht erwarten. Da war ja Faymann fast besser, zumindest geschickter.

  3. Thomas Holzer

    Aus dem Interview mit Kern in der heutigen Krone: “………sondern darum, daß die Österreicher ihre Träume verwirklichen können”

    Wenn dem so wäre, dann würde der Herr Kern die Österreicher mit seiner Politik “in Frieden lassen” und ihnen nicht dauernd immer mehr vorschreiben.

  4. waldsee

    @Selbstdenker
    Text:”” oder gegen mehrheitlich nicht-SPÖ-wählende Berufsgruppen zu hetzen,””
    Hetzen und schlecht machen beherrscht die SPÖ (und ihre hochbezahlten Berater) seit Jahrzehnten .
    Wo sind die Streetworker geblieben ,die SPÖ -Meinung unters Volk streuen sollen.Kommen die noch?

  5. mariuslupus

    Genossen, die nie gearbeitet haben, hatten genug Zeit sich in Wadlbeiserei und Hacklinskreuz Übungenzu perfektionieren, um in ihren Biotop, den Intrigantenstadl zu überleben.
    Solle ein Grosser Magier einen Politiker dazu bringen, einmal die Wahrheit zu sagen, würden wundersame Inhalte zu hören sein. Zuerst würde der Politiker gestehen, dass er den ganzen Pöbel, das Gesindel, das Stimmvieh, zutiefst verachtet. Weil er aber den Untertanen vormachen muss, dass er als Poltiker und die Untertanen als “Bürger”, in einer Demokratie leben, ist er gezwungen, gewisse Spiele und Rituale für das Publikum zu inszenieren. Weil er behauptet, dass er ein Demokrat ist, ist er gezwungen zu behaupten dass er eine Überzeugung hat, dass es sogar Werte gibt für die er einsteht.
    Am liebsten, könnte er entscheiden, würde er sich von dem Zwang befreien. etwas vorzuspielen. Die Wähler sollten ohne wen und aber, das befolgen, was er ihnen befiehlt. Ansonsten sollen sie ihn in Ruhe lassen, hat genug damit zu tun, seine Spesen zu verbrauchen, und dann soll er noch, für seine Nichte und Neffen, beide arbeitsscheu, in irgendeiner Kammer, einen Posten organisieren.

  6. Reini

    SPÖ und ÖVP haben sich jahrzehntelang Österreich politisch aufgeteilt. Sie haben es in ihrer Blindheit geschafft, sogar dieses Privileg in den Sand zu setzen. Im Reichtum schaltet aus Gier das Hirn aus, als erstes in der Politik, dann die Herde hinterher.

  7. KTMTreiber

    Die Rache des Werner Faymann:

    Honeckers Rache: —> Angela M.
    Faymanns Rache: —> Christian K.

    😉

  8. Thomas F.

    Leute, die meinen Insider-Information zu haben, erzählen mir, dass die Koalition in Wien auch bereits am Ende ist und Neuwahlen im Herbst so gut wie abgemachte Sache sind. Wäre zu schön um wahr zu sein.

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