SPÖ-Funktionärin: “Vorbild Venezuela”

“Ginge es nach (der neuen Chefin der “Sozialistischen Jugend/SJ”), Julia Herr, müssten sämtliche Banken verstaatlicht werden. Ebenso wie die Schlüsselindustrie, damit man die Gewinne gerecht verteilen könne. Als Vorbild sollte man Südamerika nehmen. Genauer: Venezuela…..” (aufschlussreich, hier)

10 comments

  1. FDominicus

    Oh, das überrascht mich schon ein bisschen. In Venezuela gibt es gerade einen Wachstumsmarkt ohne Vergleich, den der Armut und den des Gelddruckens. Das Ganze möchte man auch in Österreich haben?

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    für diese Frau scheint zu gelten: “Wozu brauche ich Fakten wenn ich meine Vorurteile habe”?
    Jetzt ist die Frau Rudas weg, wächst schon ein weiteres, zartes dunkelrotes Pflänzlein nach?
    Aber dieses (Pflänzlein) schein die Frau R. im Niveau des IQ noch zu übertreffen?
    🙂

  3. Thomas Holzer

    “(das ihre Organisation pro Jahr mit 365.000 Euro fördert)”

    Und die SJ ist nicht die einzige Organisation, welche gefördert wird!
    Abschaffung aller Förderungen; Schwachsinn hat sich gefälligst selbst zu finanzieren.

    Man könnte dieser Frau auf Grund ihres Alters derlei dummes, naives Gedankengut durchaus zugestehen; das Problem ist nur, dieses manifestiert sich leider, und wird als unumstößliche Wahrheit von einem immer größeren Teil der Bevölkerung dieses Landes wahrgenommen…

  4. Heinrich Elsigan

    @Thomas Holzer Vollkommen richtig. Ich würde auch gern die ganzen Förderungen für die Vereine abschaffen.
    Sobald Vereine sich privat finanzieren und unter wirtschaftlichen Bedingungen überleben müssen, entsteht plötzlich eine ungemeine Kreativität durch den realwirtschaftlichen Druck (wie beim aparat, selbst wenn das Linke sind). Aber das führt meistens dann auch zur Abnabelung vom Staat und zu einer kritischeren Betrachtungsweise.
    Deswegen hat frau lieber die SJ oder die Wulz, weil über diese am Tropf hängenden hat man die Kontrolle und kann jeden Abnabelungsversuch oder unerwünschte Kritik so gut unterbinden.

  5. Christian Weiss

    “politische Bildung als Pflichtfach”. Wichtige und dringend nötige Forderung. Ohne Indoktrinierung wird der Normalbürger wohl kaum glauben, dass Venezuela ein gutes Vorbild ist.

  6. Thomas Holzer

    “politische Bildung als Pflichtfach”
    Nachdem nicht alle Parteigänger im Parlament einen wohldotierten Versorgungsjob erhalten können, müssen für die Heerscharen von Tschänderasten, Gemeinwohlökonomen etc. eben andere wohlbestallte Posten geschaffen werden

  7. Christian Peter

    Banken verstaatlichen, zerschlagen und später wieder privatisieren ist eine mehr als vernünftige Idee. Das fordern nicht nur Linke. Jede Lösung ist besser, als die von den korrupten Parteien betriebene Sozialisierung und Europäisierung der Bankschulden über EFSF, ESM, Eurobonds, u.a. Auch in Schweden hat man dieses Modell erfolgreich angewandt.

  8. Thomas Holzer

    Daß Linke Privatisierungen fordern, ist mir neu; aber man lernt ja nie aus 😉

  9. Rennziege

    Holladarüüüthiii! (Um mit Amadeus Gabalier zu sprechen, dem steirischen Mozart.) Das Fräulein Herr will also die SPÖ “noch linker, noch marxistischer” machen. Weiß sie denn nicht, dass sich in diesem retrokommunistischen Schrebergarten schon ÖVP, Grüne, FPÖ und die Neos tummeln und sich gegenseitig auf die Hühneraugen steigen?
    Es wird eine ziemlich ratlose, aber auch ausweglose Räterepublik werden, auf die Österreich zusteuert.

  10. Reinhard

    @Christian Peter

    “Banken verstaatlichen, zerschlagen und später wieder privatisieren…”

    Sie sind wirklich ein putziges Kerlchen, ganz ehrlich! Marode Banken sollen also erst “verstaatlicht” werden, damit der Steuerzahler doch wieder alle Verbindlichkeiten frisst? Banken einfach pleite gehen lassen, der Markt regelt den Rest. Auch wenn das Sozialistenherz gefriert bei der Vorstellung, dass kleine Sparer ihr Konto verlieren könnten.
    Wissen Sie, was an Ihrer seltsamen Reihung “…verstaatlichen, zerschlagen und privatisieren…” klemmt? Wer will eine staatlich “zerschlagene” Bank noch kaufen?
    “mehr als vernünftig”? Nein, mehr als blöd, diese Idee!
    Weder verstaatlichen noch retten noch subventionieren noch sonstwas.

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