SPÖ-Kampagne: Dadaistischer Linkspopulismus

(C.O.) Dass Wahlslogans politischer Parteien aller Couleurs im Normalfall weder literarisch hochwertig noch intellektuell besonders anspruchsvoll sind und gelegentlich sogar dem Adressaten unterstellen, geistig minderbemittelt zu sein, gehört zur Normalität der Parteiendemokratie. Doch der SPÖ ist es nunmehr gelungen, selbst dieses gemeinhin übliche bescheidene Niveau noch einmal kräftig zu unterbieten, auch wenn das eigentlich denkunmöglich erscheint. Aber sie schaffte das: “Mensch statt Konzern” lautet der Slogan, mit dem die Sozialdemokratie dieser Tage in den EU-Wahlkampf startete. weiter hier

9 comments

  1. Kluftinger

    Siemens als “Gut Aiderbichl” für die SPÖ ist nicht mehr zu überbieten?
    Bravo. Alle anderen Slogans sind ebenso sinnbefreit.
    Aber man wird diese Sprüche ohnehin kaum beachten, denn es ist gelungen (durch einen Rechtsbruch) das Feindbild Identitäre derartig hochzustilisieren, dass man glaubt ein bewaffneter Staatsstreich steht bevor.
    60-70 legale Waffenbesitzer innerhalb der IB werden als Staatsgefahr (SN) geboten, die anderen 3000 Waffenbesitzer werden aber nicht nach ihrer politischen Gesinnung gefragt. Ob man da noch fündig werden könnte?

  2. sokrates9

    Wieder ein eindeutiger Beweis dass die SPÖ keine Ideologie mehr hat und entweder den Silberstein mit seinem Schmutzkübel braucht oder einfache Nonsenssprüche plakatiert die intellektuell niemand versteht aber so richtig in den emotionalen Zeitgeist passen! – Beispiel: Was ist eigentlich den Identitären vorzuwerfen?- Eine Spende??

  3. GeBa

    Gut Aiderbichl der SPÖ – KÖSTLICH und leider so wahr!

    Ich habe auch bis heute nichts gefunden, dass die Identitären verbrochen hätten, außer dass der junge, unreife Sellner ein Hakenkreuz wo hingeschmiert hat. Das allerdings wird im mangels andere Alternativen von den linken Kurier Kommentatoren sehr angekreidet. Wenn hingegen gleichaltrige Asylanten ihre Umgebung tyrannisieren spricht man von traumatisierten Flüchtlingen.

  4. Falke

    @GeBa
    Überdies ist es verboten, jemandem eine verbüßte und getilge Strafe vorzuwerfen. Soviel ich weiß, hat Sellner auch bereits Strafanzeige gegen die betreffenden Journalisten erstattet.

  5. astuga

    @GeBa
    Aufkleber mit Hakenkreuz sind fraglos inakzeptabler Blödsinn, aber dann müsste man auch die Roten Falken verbieten.
    Mitglieder dort haben im gleichen Alter als Minderjährige viel schlimmeres angestellt.
    Google: “Ebensee Störaktion Rote Falken”

    Wobei ich ja entlarvend finde, dass die heimischen Medien damals unisono verharmlosend von einer “Störaktion” sprachen, was letztlich ein tätlicher Angriff auf Naziopfer war.
    Aber gut, über alte und vielfältige neue Faschisten und die SPÖ könnte man so einiges sagen.
    Ein roter Faden der sich durch die gesamte Geschichte der roten Partei zieht.

  6. astuga

    Mensch statt Konzern

    Abkassierer statt Leistungsträger
    Partei statt Allgemeinwohl
    Sich holen was einem zusteht,
    auch wenn es einem nicht zusteht
    Versorgungsposten im freien Markt,
    für Politversager aus dem Staat
    Es menschelt beim mauscheln

  7. aneagle

    Dass die SPÖ mit untauglichen Mitteln versucht den Wählern vorzumachen , sie schütze irgendjemanden vor “den Konzernen “, entspricht voll ihrem sonstigen Denk- und Leistungsspektrum.
    Wesentlicher jedoch ist die Frage: Wer schützt den Bürger vor dieser SPÖ?

  8. Falke

    @aneagle
    Fast häte ich gesagt, dass sich die Bürger selber schützen können, indem sie die SPÖ abwählen. Aber nur “fast”: Angesichts der von Zensur-Minister Blümel verkündeten Pläne der Regierung Kurz, die Meinungsfreiheit der Bürger radikal einzuschränken sowie das Internet zu zensurieren, wüsste ich nicht, wen sie statt der SPÖ wählen sollen, umso mehr, als die sich vor der Wahl als “Freiheitspartei” gebärdende FPÖ offenbar bereit ist, freudig (oder zumindest schweigend) alles mitzumachen.

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