Staatsschulden – Frage des Masses

“….. Aber auch Überbrückungshilfen müssen betriebswirtschaftlich Sinn ergeben. Unternehmen, deren Geschäftsmodell schon vor der Krise wenig überzeugend war, müssen ausscheiden. Eine Vollkaskomentalität kann es nicht geben. Eine Kostenbeteiligung muss bleiben, um den Staat finanziell nicht zu überfordern. Zumutbare Risiken müssen die Unternehmen selbst tragen. Sie müssen vorbeugend das Betriebsrisiko im Blick haben, ausreichend Eigenkapital aufbauen, eine bessere Diversifikation der Lieferketten anstreben und für eine angemessene Lagerhaltung sorgen.” mehr hier

One comment

  1. Johannes

    Sehr guter Artikel, der Autor spricht vom “Staat“. “Wenn die Krise zuschlägt und es rundherum kracht, muss der Staat wie ein massives Bollwerk dem Sturm standhalten.“

    Nun haben wir in Europa die Situation das einige Staaten für andere Staaten Bollwerke finanzieren sollen obwohl sie selbst im Sturm stehen und alle Mittel wohl selber brauchen können.

    Ich kann nicht glauben das die sparsamen Vier und Deutschland wirklich jene Milliarden aufbringen sollen und können um für Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien und Portugal den sogenannten Wiederaufbau mitzufinanzieren.

    Ich glaube das es uns viel Geld kosten würde aber ich glaube nicht das es wirklich der Sinn der Übung ist.
    Vielmehr glaube ich das die EU etwas nach außen signalisieren will.
    Es ist meiner Meinung nach ein verzweifelter Versuch Zeit zu gewinnen und vor allem soll es verhindern das Länder, wenn der unausweichliche Euro-Crash eintritt besser gestellt sind.
    Wenn das Konstrukt zusammenbricht soll es alle gleich treffen, dass, so glaube ich, ist der Sinn der Übung.

    “Staatsschulden – Frage des Masses“ diese kluge Feststellung erübrigt sich wenn große Teile der Staatsschulden mancher Länder längst ausgelagert in Kellern der EZB ihres eruptiven Ausbruchs entgegenschlummern.

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