Standort Österreich stürzt ab

“..100 Topmanager von Töchtern von US-Unternehmen haben in den vergangenen dreieinhalb Jahren den Glauben an Österreich verloren. Die möglichen Folgen: Investitionsstopp und Kapitalabzug…..” (hier)

6 comments

  1. Rennziege

    Auf den ersten Blick hielt ich “stürtzt” für einen Typfäler. Irrtum; der Hausherr will die nicht nur von PwC erfühlte Heimkehr ins wirtschaftliche wie kulturelle Mauerblümchendasein auch phonetisch verdeutlichen.
    Sic transit gloria mundi! Alles, was in der viel zu kurzen Schüssel-Ära für einen beneideten Aufschwung Österreichs sorgte, ist verspielt. Adieu! sagen nicht nur internationale Konzerne, sondern auch einheimische Talente.
    Bleiben tun nur Pensionisten, Beamte und Transferempfänger sowie ein paar unerschrockene Eltern, deren Kinder in der Schule ausgefallene Sexualpraktiken vermittelt kriegen — aber wenig sonst.

    Lasset uns den Migranten, Asylanten, Emiren und Oligarchen dafür danken, dass sie den geliebten Bundeskanzler davor bewahren, dass es schon zu Weihnachten heißt: “Werner allein zu Haus”.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    Treffend!!
    Aber was die Beamten betrifft bitte ich um Differenzierung.
    Beamte sind kein Naturphänomen das sich selbst kreiert, sonder sie werden zumeist von der Politik (Politikerinnen 🙂 ) geschaffen. Wenn man aufmerksam die Entscheidungen der Politker verfolgt kommt einem das Grausen. Beispiel: Übergewichtige Kinder und eine “Expertin” verlangt nach der Schaffung von “Bewegungsberatern” – kein Witz . Es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Vertreter oder dessen femininem Gegenstück auf diese Forderung reagiert. (Siehe Schulpolitik). Und schon haben wir wieder eine Reihe öffentlich Bediensteter (Beamter) mehr. Dass sich jemand um einen solchen Dodeljob bewirbt wenn er sonst keine Arbeit findet ist auch verständlich?
    Od`r?

  3. Christian Peter

    ‘alles was in der Schüssel – Ära für Aufschwung sorgte’

    gäbe es in Österreich eine unabhängige Justiz, müsste man für die Politikverbrecher dieser Regierung ein eigenes Gefängnis errichten.

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Christian Peter
    Wie kommen sie zu der Annahme und konkret für wen?
    Wenn sie die Privatisierung der VÖST meinen oder dass die Kammern nicht so wichtig waren, dass das Pensionssystem reformiert wurde (und jetzt wieder rückreformiert, imcl der Abschaffung der Studiengebühren etc..) und dass beim Eurofighter Ankauf auch 5 Mio Euro an Rapid geflossen sind, von denen der ehemalige Finanzminister Edlinger als Präsident sooo spät erfuhr, dass das bis heute nicht geklärt ist?
    Dass Österreich im internationalen Ranking einen Spitzenplatz einnahm der jetzt radikal verspielt wird und so weiter… Wenn sie das alles als “kriminell” einstufen, dann wenden sie ihr Rechtsverständnis einmal auf die Inseratenaffäre des Herr Faymann und des Herrn Ostermager an etc..
    (Zur 101. Einvernahme von Herrn Grasser – ohne konkretes Ergebnis – können sie dann auch noch ein Glaserl heben?).
    Nicht dass ich alles gutheisse was damals geschah, aber diese Pauschalverdächtigungen gehen mir auf die Nerven! 🙁

  5. Thomas Holzer

    Aber der Herr Edlinger hat doch noch nie von etwas gewußt!
    Das ist doch gelebte politische und persönliche Verantwortung!

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