Star-Ökonom Sinn: Die Briten sollen bleiben!

Ökonom Hans-Werner Sinn fordert von der EU, den Brexit mit einem Angebot an Grossbritannien in letzter Sekunde zu verhindern. Mehr…

4 comments

  1. Gerald

    Da kann ich Ihnen absolut nicht zustimmen! Man stelle sich vor, ein Mitglied, das einzige einer Organisation bereits mit ermäßigten Mitgliedsbeiträgen zum Eintritt bewegt, beschließt als Reaktion auf die ständigen statutenwidrigen Handlungen der Organsisationsleitung, wie auch der anderen Mitglieder aus der Organisation auszutreten. Die Organisationsleitung bietet dem scheidenwollenden Mitglied an, gegen eine weitere substantielle Vergünstigung in der Organisationzu verbleiben. Die logische Reaktion der übrigen Mitglieder wäre nun auf alle Zeit, jedes Missfallen mit einem ähnlichen Erpressungsversuch zum eigenen Vorteil zu beseitigen. Die Organisation wäre dann eine nur noch durch Erpressung und eigene Vorteilnahme gezeichnete Verbrecherbande.
    Genau davor steht die EU heute! Die EU hat es, wie im Artikel geschildert, verabsäumt, vor mindestens 20 bis 25 Jahren, den politischen Weg zu bereiten. Nur wie sollte das geschehen? Mit all den Entsogten aus den Mitgliedsländern die im eigenen Land unfähig waren und halt einfach nach Brüssel weggelobt wurden könnte man nicht annehmen eine funktionierende Organisation schaffen zu können.
    Die EU ist tot, nur sie weiß es noch nicht. Einzig ein Radikalsanierer könnte diesen Laden noch retten, aber das würde auch bedeuten, dass dieser freie Hand in allen Belangen haben müsste, nur dem Ziel der erfolgreichen Sanierung haben müsste, wie in einem Gespräch gescheiterten Unternehmen.

  2. TomM0880

    Niederhauen und neu aufbauen.

    Ein Wirtschaftsbündnis ohne politische Einflußnahme muss her, mehr braucht es nicht.

  3. Sokrates 9

    Merkel predigt immer die EU sei ein politisches Projekt!Wollt das wer?Wir haben über eine Wirtschaftsunion abgestimmt -der Schilling soll bleiben- nicht aber darüber eine politische Union zu haben die eine Invasion von mittelalterlichen Kulturen ermöglicht und unser Sozialsystem ruiniert und die Enteignung der Sparer zu Gunsten der Mittelmeerländer bewirkt!

  4. aneagle

    Die Idee den Brexit gegen einen neuen Britenrabatt einzutauschen, war von Anfang an eine denkbare Alternative. Sie gewinnt täglich an Charme für alle Beteiligten. Es wäre nur folgerichtig, schließlich ist die EU längst ein Ort der gebrochenen Verträge, der unterlassenen Zusagen, des alltäglich kläglichen Scheiterns und des Druckes der Großen auf die Kleinen. Wie die Religion des Friedens ist Europa das Projekt des Friedens. England wird mit dem Verbleib in Europa seine historische Chance gegen ein Linsengericht getauscht haben und mit dem Festland untergehen.

    Zum Überleben braucht es Mut, England zeigt nicht ein Quentchen mehr davon, als die eigensinnig starren Mitteleuropäer, die sich für die strategisch politische Elite halten. Nur im opportunistisch korrupten Erpressungsdruck sind die Briten immer noch voraus.

    Der EU kann es egal sein, ob sie ihren wirtschaftlichen Abstieg trotz oder wegen England begründen wollen, oder auch mit dem Klimawandel, jedoch niemals durch eigenes Versagen. Auf jeden Fall ist er gesichert.

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