Star-Ökonom Sinn: “Euro auf der Kippe”

Von | 5. Februar 2017

“Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro auf mittlere bis lange Sicht überlebt, schätzt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn mit „fifty-fifty“ ein. Dies sagte er an einer Podiumsdiskussion an der Finanzmesse „Finanz ’17“ in Zürich. Sinn übte dabei heftige Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB mache schon lange keine Geldpolitik mehr, sie betreibe eine Rettungspolitik für überschuldete Staaten, Banken und Unternehmen. Die Zentralbank versuche, Strukturen aufrechtzuerhalten, die nicht mehr aufrechtzuerhalten seien, sagte der ehemalige Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.” (hier)

14 Gedanken zu „Star-Ökonom Sinn: “Euro auf der Kippe”

  1. Christian Peter

    Der EU – Binnenmarkt ist auf der Kippe – dieser ist die Hauptursache der wirtschaftlichen Verwerfungen in Europa.

  2. raindancer

    was mir bis jetzt nicht klar ist, warum hilft der Euro den nordischen Ländern und schadet den südlichen Ländern.
    Das wird immer behauptet, womit ist das begründet ..was ist im Süden (Spanien,Portugal, Griechenland, Italien) anders als im Norden?

  3. Kluftinger

    @ raindancer
    waren sie noch nie im Urlaub in den südlichen europäischen Staaten? Die Siesta ist dort halt schon wegen des Klimas notwendig. 🙂

  4. raindancer

    @Kluftinger
    das ist Blödsinn oder wollen sie dass ihre Arbeitszeiten bis 22h am Abend sind?

  5. raindancer

    was ist denn mit den Grazern los 10 Mandate für KPÖ, 5 Mandate grün….irre
    SPÖ: 5 Mandate: (-2);
    ÖVP: 19 Mandate (+2);
    FPÖ: 8 Mandate (+1);
    Grüne: 5 Mandate (-1);
    KPÖ: 10 (bleibt gleich);
    Pirat: 0 Mandate (-1);
    Neos: 1 Mandat;

  6. Gerald Steinbach

    raindancer

    Beispiel Griechenland
    Die bringen kein Produkt zusammen um einen gewissen Preis das sich auch verkaufen lässt, ausgenommen sind Oliven und Schafkäse

  7. raindancer

    @Gerald Steinbach
    na ich weiss nicht…allein wenn ich an die Kulturschätze in Italien denke ..da können wir uns verstecken ..ich seh da immer Millionen Touristen, was ist mit Mode, Architektur,Autos?

  8. Gerald Steinbach

    raindancer

    Italien müssen sie in zwei Hälften teilen, Nord und Süd, wobei der Norden nicht das Problem ist

  9. Karl

    raindancer: In der grünen Landeshauptstadt gibt es zu viele Studenen, die dem Neomarxismus hinterherträumen.

  10. raindancer

    also ich weiss zb von Venedig, dass die Menschen dort hohe Abgaben zahlen für Kulturgütererhaltung….
    Ergebnis : Venedig verfällt, weil Berlusconi eingeführt hat, dass diese Abgaben dem Staat zugeführt werden müssen, diese aber nicht zwingend vor Ort zur Restaurierung verwendet werden, sondern in der Staatskasse landen, was dann dort damit passiert …niemand weiss es ..nessun lo sa

  11. mariuslupus

    @raindancer
    Ganz einfach, das was am Ende des Tages produziert wurde.
    Italien, stimmt produktiv sind die Touristen, lassen das Geld dort. Aber, was macht der italienische Staat ? Waren Sie in der letzten Zeit z.B. in den Bobboli Gärten ? Ungepflegt, halb verdörrt, verlottert.

  12. mariuslupus

    @Gerald Steinbach
    Das Risorgimento war die eigentliche Katastrophe.
    Triest hätte eine schöne Stadt bleiben können. Abazia, Pola und Fiume auch.

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