Starökonom legt sich mit Krypto-Fans an

Einen vernichtenden Befund zu Bitcoin & Co. legt Nouriel Roubini im US-Senat vor. Die Retourkutsche folgt prompt. Mehr…

8 comments

  1. fxs

    Allein schon die Existenz von Bitcoin und Co. zeigt, dass den klassischen staatskontrollierten Währungen mit Misstrauen begegnet wird. Wenn zu viele Leute aufspringen, droht denen wohl das Schicksal von egold, einer Quasiwährung die in Goldunzen notiert wurde. Mit den hier dargelegten Argumenten wurde das Verbot von egold begründet.

  2. astuga

    Schau an, einer der Mitspieler im Project Syndicate von Soros…
    Außerdem hat er die Wirtschaftspolitik unter Clinton mitgeprägt, wahrscheinlich konnte er auch deshalb die Krise so gut vorhersagen.
    Die damalige Lockerung der Rahmenbedingungen für Kreditvergaben gilt ja als eine der wesentlichsten Faktoren für die spätere Krise, die durch Spekulationen mit faulen Immobilien-Krediten in den USA ausgelöst wurde.
    https://www.project-syndicate.org/columnist/nouriel-roubini

    Soweit es die sog. Tokens betrifft (oft fälschlich mit Cryptos gleichgesetzt) ist seine Kritik aber imho weitgehend gerechtfertigt.
    Das war es aber auch schon.

  3. Johannes

    Wer glaubt in Krypto investieren zu müssen soll es tun. Nur eines soll derjenige niemals erwarten, das ihm irgendwer helfen soll wenn seine “Währung“ den Bach runter geht.
    Niemals darf die Gesellschaft für dieses Risiko haften müssen. Wir haben eh schon den Euro und der wird uns noch einiges zum Auflösen geben.
    Wobei auch dort gelten sollte jedes Land haftet für seine Schulden.

  4. astuga

    Im Ggs. zum € oder bei Banken in Schieflage erwartet das auch kein Besitzer von Cryptos.
    Wenn der Goldpreis sinkt oder Fonds abstinken bekommt man ja auch nichts (außer vielleicht Hohn und Spott 😉 ).

  5. Mourawetz

    Die Bitcoin unterliegende Technologie, die Blockchain ist ein Stromfresser, weil sie immer mehr Rechnerkapazitäten braucht, und das dauert auch immer länger. Und was macht man mit einem PC, der immer langsamer wird? Man tauscht ihn aus. Auf lange Sicht ist nicht einmal die Technologie was wert.
    Und was ist eigentlich der Free Cashflow von “Krypto”? Und in sowas investieren die Leut’ bzw. haben schon. Was dabei herauskommt, haben wir gesehen: Optioment, ein riesiger Betrugsskandal.

  6. astuga

    Pornoseiten sind auch Stromfresser, ebenso der ganz normale Datenverkehr der Banken und Finanzinstitute.

    Und gerade weil es immer teurer kommt und aufwändiger ist neue Bitcoin zu schürfen (also unrentabler) ließe sich argumentieren, dass damit dem inflationären “Gelddrucken” vorgebeugt wird.
    Bei anderen Cryptos sieht das natürlich anders aus (bei Tokens erst recht), es werden wohl mittelfristig auch nur wenige überleben.

  7. Mourawetz

    Einfach im Google “blockchain stromverbrauch” eingeben und man kann sich informieren.
    Ich habe vorausgesetzt, dass allgemein bekannt ist, dass Bitcoin bzw. besser gesagt die Technologie, die dahinter steht, einen hohen Stromverbrauch hat und zwar zunehmend, mit jeder Bitcoin-Transaktionen wird der Appetit größer. Wie das mit der so hochgehaltenen Nachhaltigkeit zusammen passt, ist mir ein Rätsel. Gerade in unseren Zeiten, in denen der Strom immer magerer aus der Steckdose fließt, man sich ernste Sorgen vorm totalen Blackout macht, weil kalorische Kraftwerke abgedreht werden, so auch Mellach, das letzte Kraftwerk vom Verbund zur Verstromung von Steinkohle wie Verbundchef Anzenbruber bei der Gewinn-Messe heute erst wieder gesagt hat, wie kann man dann für die Blockchain-Technologie sein? Eines großen Rätsel unserer Zeit.
    Und: Nachhaltig sind nur die Erneuerbaren, nur sind die nicht rentabel. So hat heute Anzengruber gesagt, „Wasserkraft sei derzeit die einzige wirtschaftlich wettbewerbsfähige Stromerzeugung in Österreich.“ Und Atomstrom ist ja nicht so unser Ding. Also, quo vadis, liebe GrünINNen, ihr seids gefragt, wo sind die Lösungen für eure Einschränkungen? Die Blockchain steht ante portas! Es wird Zeit, GrünINNen, dass ihr euch was einfallen lässt, und zwar DRINGEND! Wer viel verbietet, muss auch viele Ideen liefern! Verbieten kann man schnell was, aber wo sind die Lösungen. Windradeln funktionieren nicht bei Windstille. Und die Sonne scheint nicht bei Nacht. Das sei nur gesagt, falls euch das nicht klar sein sollte, nur Sicherheit. Von untauglichen „Lösungen“ haben wir schon die Nase voll.

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