Steuer-Attacke auf den Mittelstand

Eine höhere Steuer auf Kapitalerträge kristallisiert sich als möglicher Steuerreform-Kompromiss zwischen ÖVP und SPÖ heraus: Statt 25 Prozent sollen 30 Prozent eingehoben werden. Das wird den unternehmerischen Mittelstand belasten, hier.

5 comments

  1. Fragolin

    Der Unternehmer ist das erklärte Feindbild der zutiefst marxistischen extremen Linken, genannt SPÖ. Ihn auszupressen, zu drangsalieren und im besten Falle seiner Existenz zu berauben ist das höchste Ziel und verursacht freudige Erregung in den Revoluzzerköpfen der Führer der Arbeiterklasse, die in ihrem ganzen Leben nie mit wirklicher Arbeit konfrontiert wurden sondern eine schleimige Karriereleiter aus Protektion und Kriecherei hinaufgeglitscht sind – von der Schule über die Parteiakademie direkt in die Tintenburgen der Leistungsversager und intriganten Kriecher. Von dort aus können sie im Che-Guevara-T-Shirt aus chinesischer Kinderarbeit die Zerschlagung des kapitalistischen Ausbeutersystems planen, finanziert von den Zwangsabgaben ihrer Klientel, die nur deswegen so wenig in der Tasche hat, weil nicht der böse Unternehmer so wenig zahlt sondern der proletarische Klassenkämpfer in der Parteiburg ihm die Hälfte des verdienten wieder abpresst. Auf die Idee, gar keinen weiter auszupressen sondern sich bei der Ausgabe der Beute etwas selbst zu disziplinieren werden Menschen, die ihr Leben lang von üppigen Bezügen aus Zwangsabgaben samt wohlerworbenem Recht zur permanenten Steigerung auf Lebenszeit gemästet werden, niemals kommen.

  2. mike

    laut Rechnungshof:
    “Die Zahl der Pensionierungen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ist insgesamt rückläufig. Allerdings: Laut einem Bericht des Rechnungshofs gingen 2013 fast 93 Prozent der Eisenbahner krankheitsbedingt in Pension. Im Schnitt lag das Pensionsalter bei knapp 53”.
    Also, solang den Sozn aus den steuergeldfinanzierten Sautöpfen alles zur Verfügung gestellt wird, ist diesen wurscht, was dem Leistungserbringer Mittelstand blüht.
    Daher geht auch das Pensionsalter bei der ÖBB zurück – offenbar Richtung 50.
    Unglaublich, mit welchen Idioten bei AK und ÖGB (die Berater des Taxlers) man es zu tun hat.

  3. Thomas Holzer

    Wozu die Aufregung!
    Sind doch alle diese Politikerdarsteller demokratisch legitimiert 🙂

  4. Hans

    Der Artikel im Kurier ist zwar grundsätzlich richtig, aber ziemlich perfide sozialistisch. Wenn eine durchschnittlicher Sozi das liest, denkt er sich “bist deppert, der verdient 65.000 im Jahr und nochmals 60.000 Gewinn. Noch mehr ausnehmen!”. Die objektive Realität ist: 65.000 Brutto Geschäftsführer-Entgelt eines Unternehmers entspricht dem Äquivalent eine Angestelltengehaltes von monatlich € 2.185,- netto. Da der Angestellte aber dafür nur ~10,5 Monate (5 Wochen Urlaub, 2 Wochen Krankenstand) arbeiten muss, sind es de facto nur 1.912,- netto. Und das dafür, dass man das unternehmerische Risiko trägt, und keiner die Stunden zählt, die man tatsächtlich für das Unternehmen erbringt. Man fragt sich schon immer öfter, ob es das noch wert ist.

  5. H.Trickler

    Den Armen kann man nix nehmen weil sie nix haben.

    Den Reichen kann man nicht mehr nehmen, weil sie sonst rasch auswandern (c.f. Depardieu in Frankreich, Bergmann in Schweden).

    Bleibt somit nur der Mittelstand.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .