“Streaming ist das neue Fliegen”

“….Was digital ist, muss noch lange nicht grün sein. Die Umweltkosten der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) werden zumeist unterschätzt. Ein wichtiger Treiber für einen rasch steigenden Stromverbrauch ist das Streaming von Videos….” (NZZ, hier)

7 comments

  1. Hausfrau

    Wer die Grundrechnungsarten beherrscht, wird feststellen, dass das Aufladen auch von Smartphones mit starkem Aku trotz Wärmeverluste sehr wenig – ca. € 1,50 pro Jahr – kostet. Natürlich sind dies bei 100 Millionen Geräten auch schöne Beträge. Die vielen Mobilfunksender und die in manchen Ländern vorhandenen großen Rechner, welche für die Infrastruktur des digitalen Netzes verantwortlich sind, verbrauchen in Summe wesentlich mehr elektrischen Strom als alle Handys zusammen.
    Viel elektr. Energie wird in Summer auch von den Festnetz- und Kabelroutern verbraucht, welche unnützerweise meist 24 Stunden eingeschaltet sind.

  2. Triumph Cruiser

    Ich denke es kommt auf den Inhalt der “streamings” an. Wenn ich mir fast ausschließlich Reden der (gottgleichen) Angela, der Claudia, oder der Antonia Hofreiter, respektive von Kathrin G.E. (der Großen), sowie halal Pornos (schwarze, goldstückhafte Männer mit weißen Frauen) ansehe / streame, – dann müsste das eigentlich okay und politisch (korrekt) erwünscht sein …

  3. astuga

    Darum sollten die Kinderkreuzzügler von Greta Thunberg auch lieber aufs Internet verzichten anstatt auf den Schulunterricht.

    Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist in etwa so groß wie dass grüne Politiker auf Flugreisen verzichten.
    Bekanntlich legen zumindest die deutschen Grünen mit Abstand (!) die meisten Flugkilometer zurück (gleich gefolgt von Politikern von Die Linke).
    https://www.epochtimes.de/meinung/kommentar/um-klima-zu-retten-claudia-roth-fliegt-41-000-km-um-die-welt-inklusive-fidschi-a2854917.html

  4. Falke

    @astuga
    Ganz richtig: man sollte den Freitagsschwänzern vorschlagen, als wesentlichen (eigenen!) Beitrag zum Klimaschutz auf Internet, und vor allem auf die Smartphones zu verzichten. Ich gehe jede Wette ein: alle sitzen freitags wieder brav in der Schule.

  5. de Voltaire

    @Hausfrau: “Wer zehn Minuten über die Cloud ein Video anschaut, verbraucht gleich viel Strom, wie wenn er während fünf Stunden nonstop E-Mails mit angehängten Dateien verschickt. Oder wenn jemand während fünf Minuten einen elektronischen 2000-Watt-Ofen mit voller Kraft im Heizbetrieb hält.”
    Wer den Artikel liest sieht: Der Enegieverbrauch steckt nur zu einem geringen Teil im eigenen Haushalt. Das Handy wird nicht so warm.

  6. Hausfrau

    @de Voltaire
    2000 Watt/h-Leistung = 167 Watt/für 5 Minuten.
    Mit 167 Watt kann kein Handyakku geladen und dann für 5 Stunden in Betrieb bleiben. Es wird in 5 h viel weniger Energie verbraucht.
    Übrigens: die modernen Akkus mit fsast 5000 mA/h sind auch größere Stromverbraucher im Vergleich zum iPhone 8 mit unter 2000 mA/h. Die Stromstärke ist nun auch etwas höher, somit gibt es keine wesentlichen Verbesserungen pro Ladung.
    Übrigens: auch swenn alle Handys ausgeschaltet wären, entstehen Stromkosten bei den Mobilfunksendern und der dahinter vorhandenen Infrastruktur.

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