Studie bemängelt „unkritische“ Berichterstattung in Flüchtlingskrise

“Zu Beginn der Flüchtlingskrise haben deutsche Zeitungen laut einer neuen Studie nicht kritisch genug berichtet. Die „Mainstream-Medien“ hätten damals geschlossen hinter Merkels Flüchtlingspolitik gestanden, wird kritisiert….” (hier)

11 comments

  1. gscheithaufen

    Wie kann eine Studie etwas bemängeln, etwas erkennen, etwas vorschlagen? Ich war bis jetzt der Meinung, dass das nur Menschen können. Oder ist das bereits eine Art künstlicher Intelligenz? Oder vielleicht ein “Meinungsversteckspiel“, mit dem sich die Initiatoren/Auftraggeber/Autoren/Ex-Perten vorsichtshalber aus der Schusslinie nehmen – insbesondere dann, wenn ohnehin Offensichtliches durch eine “Studie“ legitimiert werden muss?

  2. namor

    Man sollte sich von Studien fern halten, wenn man nicht vor hat die Studie (an-)zu-lesen oder im Thema ist. Vor allem bei diesem Thema, was soll mir eine Studie, noch dazu einer Stiftung, erklären? Sloterdijk hat im Cicero doch alles gesagt.

    Ich hab eine andere Studie der Stiftung angelesen, sehr interessant. Es ging darum, wie große Zeitungen Kongresse und Tagungen organisieren oder sich beteiligen. Sie stehen mit dem guten Namen gerade und positive Berichterstattung über das Thema ist garnatiert. Eine Reihe von Lobbygruppen bucht regelmäßig die großen Zeitungen für diesen Zweck.

    Medien sind reine Propaganda. Man sollte sich fern halten. Auch von dieser Seite. Der Mensch giert leider nach Unterhaltung. Die Menschen in Sibierin tranken den Urin anderer Menschen um noch etwas Fliegenpilz-Rausch zu erhaschen. Vielleicht nehem ich mich zu wichtig und sollte froh sein.

    Medien sind Huren, sie machen dick und glücklich.

  3. Gerald Steinbach

    Es bedurfte zu dieser Erkenntnis allerdings keine Studie, etwas Hausverstand reichte auch um eine divergenz zu der Berichterstattung festzustellen

  4. Falke

    Wer das, wofür es jetzt offenbar einer großangelegten und teueren Studie bedurfte, vor 1-2 Jahren, ganz allein aufgrund seines einfachen Hausverstandes gesagt hat, wurde sofort als Unmensch, Rechtspopulist, Fremdenfeind und was weiß ich noch alles gebrandmarkt und verurteilt. Und wehe, er/sie hat die Medien auch noch als “Lügenpresse” bezeichnet (wobei dieses Wort ja die größten “Schönfärber”, nämlich die staatlichen Fernseh- und Radiosender, gar nicht mit einschließt).

  5. aneagle

    wichtige Zeitungen haben versagt? ach, sie werden es “wiedergutmachen” Mit besonders kritischer Berichterstattung, selbstredend über Israel. Vorneweg: Arte und der WDR mit ihrer “unvoreingenommenen” Art eine Dokumentation in Auftrag zu geben, sie zu bezahlen und erst auf Druck der Bevölkerung auszustrahlen. Da lacht das unvoreingenommene Journalistenherz.

  6. Johannes

    Medien können die Inqusitoren der modernen Zeit sein, unzählige “Scheiterhaufen“ zeugen von ihrem Wirken.
    Wer kennt sie nicht die Bilder von verzweifelten Menschen die sich nicht anders zu helfen wußten als mit dem Ruf der ihnen einst die Freiheit brachte “Wir sind das Volk“ auf sich aufmerksam zu machen und wie sie in Bausch und Bogen von der Politik als Inzüchtler und Pack von den Medien als rechtsradikale Nazis abgeurteilt wurden.

    Es wird immer schwieriger diese Linie der Inqusition zu halten, nicht weil die Bevölkerung revoltieren würde, nein, weil die Probleme der unbegrenzten Zulassung von Migration von Monat zu Monat deutlicher hervortreten.

    Vorbei die Zeit des “wir schaffen das“, das einzige was es zu schaffen gilt ist für Merkel und Co noch einmal gewählt zu werden.
    Nach diesen Wahlen wird man sehen ob die unverschämten Beleidigungen gegenüber den kritischen Deutschen weitergehen oder ob es zum Paradigmenwechsel kommt.

    Europa kann seinen Wohlstand nur vermehren wenn es nach außen geht in jene Regionen wo Märkte und Auswanderungswillige zu Millionen warten. Wenn es gelingt Impulse dort vor Ort zu setzen kann es zu einer win – win Situation kommen.
    Das geht nicht mit Kuschelkurs, so wie mit Erdogan ist mit den afrikanischen Staatsführern Klartext zu reden.
    Das größte Druckmittel ist die bedingungslose Rückweisung der Auswanderer. Gleichzeitig das Angebot eines Technologietransfers mit beidseitigem Benefit.
    Wer darauf einsteigt muß sich europäischer Kontrolle bei Menschenrechten fügen und Korruption glaubwürdig abstellen. Europa muß die Hand ausstrecken aber am Anfang mit der unbedingten Bedingung Leadership -Funktion in dieser Frage zu beanspruchen. .

  7. sokrates9

    Johannes@Europa und leadership? WER..?? Ausser die Situation ist alternativlos, da kannman nichts machen.. habe ich noch nie etwas gehoert!

  8. stiller Mitleser

    Generell: emeriti, Haller ist ebenso wie der Grazer Soziologe, der Interessantes zur Sache schrieb, bereits emeritiert, tun sich bei solchen G’schichten leichter…vorher ist alles Karriere und rat race

  9. gscheithaufen

    Merke: es bedarf IMMER einer Studie, da ja der dem Leben völlig entfremdete Hausverstand (was für ein reaktionärer Begriff! Da kommt Haus vor, das ist ja unglaublich. Klingt fast schon so herabwürdigend wie Hausfrau!) gar nicht mehr als existent betrachtet wird. Es gibt einen Medienverstand, einen Wirtshausverstand, einen Büroverstand, einen Schulverstand, einen Kindergartenverstand – aber Hausverstand? Von ungebildeten, nicht-akademischen, vielleicht arbeitslosen oder sonstwie gerade nicht in der Öffentlichkeit befindlichen Menschen formulierte Gedanken -iiiih, das könnte ja wehtun. Da isses doch viel besser, Binsenweisheiten durch Studien zu ersetzen – da können wenigstens sonst in der freien Wildbahn nicht überlebensfähige “Akademiker” ein kleines Honorar verdienen – und sich der eigenen eigens dafür erstellten, verfälschten und interpretierten Statistiken bedienen.

  10. mariuslupus

    Im Artikel wird durchgehend die Vergangenheitsform benutzt. Was hat sich seither geändert ? Nichts !Die gleichen Medien bejubeln weiter die Taten der grossen Schlepperin. Keine relevante Kritik, keine Abkehr, keine Verurteilung der fortgesetzten Rechtsbrüche.

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