Studie: TV-Gebühren sind anachronistisch

“……Über eines denkt die österreichische Politik hingegen gar nicht nach: Dass man Zwangsabgaben auch streichen könnte. So etwas tut nur die deutsche Regierung.
Dort hat nämlich das Finanzministerium ein Gutachten erstellen lassen, das einen ebenso wichtigen wie guten Vorschlag enthält, den Österreichs Regierung jedoch noch als völlig undenkbar behandelt. Das Gutachten schlägt nämlich die gänzliche Abschaffung der Zwangsgebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor. Diese Zwangsgebühren werden in Deutschland in Form einer sogenannten Haushaltsabgabe eingehoben; in Österreich als Steuer auf den bloßen Besitz eines Radio- und Fernsehgeräts….” (hier)

4 comments

  1. Fragolin

    TV-Gebühren sind eine Zwangsabgabe zum Erhalt der Pfründe treuer Parteisoldaten. Die fällt nicht, so lange rot und schwarz in irgend einer Form an irgend einer Regierung beteiligt sind.

  2. Thomas Holzer

    “Es geht um die Analogie zu Zeitungen und Zeitschriften. Bei diesen zahlt man auch nur für jene, die man abonniert hat (oder am Kiosk kauft).”
    Mit Verlaub: falsch!
    Es gibt die unsägliche Presseförderung, und zusätzlich die Förderung per Inserat durch sämtliche staatliche Institutionen; alles natürlich mit Steuergeld.

    @Fragolin
    Sie glauben doch wohl nicht, daß in irgendeiner anderen Regierungskonstellation diese Zwangsgebühren abgeschafft werden würden?!

  3. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Nein. Ein einfaches Umfärbeln auf den Versorgungsposten reicht aus; auch andere Parteien brauchen Pfründe für ihre braven Soldaten. Wenn ein Fürst seinen Hof an einen anderen verleirt, besetzt dieser die Posten mit seinen Freunden.
    Alles wie gehabt…

  4. Thomas Holzer

    Das, was mich immer wieder ergötzt, ist das jahrzehntelange Lamentieren über die unhaltbaren Zustände; und trotz dieser Einsicht werden die gleichen Parteien immer wieder ganz demokratisch legitimiert, um danach wiederum zu lamentieren, daß sich die Zustände nicht ändern, respektive verbessern, sondern vielmehr durch die “handelnden” Politikerdarsteller verschlechtern.

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