Tagesschau-Kommentar: Gebühren für Großmanns-Allüren

Auf tagesschau.de wurde von oben herab, aus deutscher Kultur-Attitüde, Juden und Russen zu verstehen gegeben, wie sie sich besser zu benehmen hätten. Und diese Attitüde war verbunden mit einem Fast-Analphabetismus seitens der Schreiberin – eine bekannte Kombination. Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten es gibt, zu protestieren. Aber eins ist sicher: Es wäre falsch, dazu zu schweigen./ mehr

4 comments

  1. Falke

    Bezüglich Steinmeiers “Würde” sei daran erinnert, dass er nur einige Monate vor seiner “würdevollen” Rede in Israel, deren schlimmsten Feinden, also dem Iran, dessen offizielles Ziel die Vernichtung Israels ist, zum Jahrestag der islamischen “Revolution” gratuliert hat, noch dazu im Namen des gesamten deutschen Volkes. Soviel zur “Verantwortung” Deutschlands und dazu, dass es “keinen Schlussstrich geben darf”.

  2. Mona Rieboldt

    Falke
    Und ich sehe Steinmeier “würdevoll” am Grab des Judenmörders Arafat stehen. Ob Steinmeier oder Maas, ob Merkel und ihre Klatschhasen, sie sind alle zum Fremdschämen.

  3. Johannes

    Man kann und soll die öffentlich-rechtlichen Sender kritisieren, ja man muss sie sogar kritisieren, so wie sie sich aufplustern und moralisieren und dabei jede Objektivität verlieren.
    Aber eines finde ich nicht ganz in Ordnung, wenn Herr Noll versucht über eine Methode, die meist die Linken ihren Kritikern angedeihen lassen, Frau Müller auf einer persönlichen Ebene lächerlich zu machen.

    Das Herumreiten auf stilistische Streitfragen haben Sie doch nicht nötig Herr Noll, Wenn Ihnen ihm Gegenzug ähnliches vorgeworfen wird finden Sie sich schon in einer Pattsituation.

    Harte Kritik an der Sache, mit guten Argumenten, das interessiert die Menschen.
    Konstruierte Angriffe mit persönlichen Untergriffen mag ich gar nicht, egal von welcher Seite sie kommen.

  4. Marianne Gollacz

    “Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagen ihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten” – Es ist der Neid der Deutschen und die daraus resultierende Wut, die ich hinter solchen abwertenden Äußerungen vermute. Deutschland wäre gerne, so wie Israel es ist, ein ernst genommener Partner in der Nahost- und der Weltpolitik.
    Trotz der zahlreichen berührenden Reden war der Gedenktag, aus meiner Sicht, auch eine politische Veranstaltung. Israel hat die Gedenkveranstaltung auch dazu genutzt, um Politik im eigenen Sinne, und somit im Sinne aller lebenden Juden, zu machen. Seit seiner Staatsgründung muss Israel seine Existenz verteidigen. Nur mit einer schlagkräftigen Armee, mit einem politisch und militärisch starken Verbündeten und mit politischer Diplomatie kann Israel verhindern, dass sich Auschwitz wiederholt.
    Dass etliche Staatsgäste nach der Gedenkveranstaltung Mahmud Abbas einen Besuch abgestattet haben, weist darauf hin, dass auch für sie die Veranstaltung einen politischen Charakter hatte.

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