Tatenlosigkeit füttert das Monster

Von | 10. April 2013

“So schlimm wie im März hat das syrische Regime noch nie gewütet. Doch der Westen will der Opposition noch immer keine Waffen liefern – und verschanzt sich hinter zunehmend fadenscheinigen Argumenten….” (Welt)

11 Gedanken zu „Tatenlosigkeit füttert das Monster

  1. Roms

    Fadenscheinig ist nur, mit welchen Argumenten eine (natürlich auch mit dem Geld österreichischer Steuerzahler) Bewaffnung von Islamisten gefordert wird, von denen dann wieder auf österreichische UN-Blauhelme geschossen wird oder andere als Geiseln genommen werden.

  2. Eiserner

    Wer hat schon Interesse an noch einem von radikalen Moslems geführten Staat im Nahen Osten? Die westlichen tun gut daran, hier nicht einzugreifen. Oder glaubt jemand daran, dass der sogenannte Arabische Frühling den beteiligten Völkern mehr Freiheit gebracht hat?

  3. Thomas Holzer

    Waffenlieferungen des Westens würden den “Bürger”krieg nur noch mehr anheizen und die Opferzahlen noch wesentlich erhöhen

  4. Prinz Eugen von Savoyen

    Das ist das Heimspiel Asad gegen Muslimbrüder. Wenn letztere gewinnen wird die Welt sicher besser.

  5. Rennziege

    Dieses Gekreische nach aktiver Parteinahme im Bürgerkrieg eines nach wie vor souveränen Landes ist die stumpfsinnige Wiederholung jener westlichen Verkalkung, die einen durch keinerlei Realität untermauerten “arabischen Frühling” romantisierte. Und darin sogar eine Demokratisierung erträumte. Die Muslimbrüder und Al Quaida lachten sich krumm.
    Denn aus dem vermeintlichen Frühling wurde ein radikalislamischer Winter, dessen neue Despoten noch grausamer und blutiger wüten als die alten, die mit westlich-gutmenschlicher Hilfe geschasst wurden.

    Was hat der zweite Irak-Krieg des üblen Einfaltspinsels George “Dabbl-Juh” Bush gebracht? Hunderttausende Tote, einen endlosen Bürgerkrieg und unberechenbare geopolitische Verhältnisse. (Saddam war ein Bandit, aber ein berechenbarer, in einem säularen Staat.) Algerien, Tunesien, Ägypten, Libyen — alles Pulverfässer mit brennender Lunte und fundamentalen Dschihadisten am Ruder. (Messias Obama, Friedensnobelpreisträger und Rekordhalter im Abschießen von Cruise Missiles und Drohnen sowie Waffenlieferungen an islamistische Eiferer, bereut seinen Einsatz zum Sturz Gaddafis inzwischen tränenreich.)

    Sarkastischer und wahrer kann man diesen Irrwitz nicht beschreiben als
    @Prinz Eugen von Savoyen:
    “Wenn letztere [die Muslimbrüder] gewinnen, wird die Welt sicher besser.”

  6. herbert manninger

    @Rennziege
    Jeder Satz ein Treffer.
    Das hätten unsere linken, guuuuuuuten Mainstreamer gerne:
    ihre Soldaten runterschicken, dann herzzerreißend unvermeidliche Zivilopfer bejammern und die Soldaten, die in Sekundenbruchteilen entscheiden müssen um zu überleben, daheim dann ins Gefängnis mobben.

  7. Prinz Eugen von Savoyen

    @Rennziege

    Dabei hat der “Westen” seine stärkste Waffe gar nicht aufgefahren. Vielleicht sollte man erst einmal anklingen lassen, dass man nicht ausschließen kann, sie einzusetzen. Ich denke da an nichts Geringeres als den Appell, den man an die Konfliktparteien richten könnte.

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