Taucht jetzt eine gestohlene Milliarde wieder auf?

Von | 7. November 2017

“In den am Sonntag veröffentlichten Paradise Papers finden sich auch Hinweise auf den BAWAG-Skandal: Der einstige Spekulant Wolfgang Flöttl soll mehrere Firmen auf der Karibikinsel Aruba besessen haben, die von der Justiz nicht unter die Lupe genommen worden sind. Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner rechnet im Addendum-Interview mit den Beteiligten ab und fragt sich, warum die Spur des Geldes nicht verfolgt wurde.” (weiter hier)

12 Gedanken zu „Taucht jetzt eine gestohlene Milliarde wieder auf?

  1. sokrates9

    Ein klassisches Sittenbild der österreichischen Justiz! Bemerkenswert ist wenn irgendwo Frauen mitspielen scheint der Verstand sofort außer Kraft gesetzt zu werden! Was mit 1 RD Gewerkschaftsgelder passiert ist, scheint hier niemand zu interessieren! Hörte mal in Justizkreisen den Satz: Ist eh das Geld der Proleten, das nun weg ist!

  2. Christian Peter

    Was darf man sich von einer Justiz erwarten, die als Erfüllungsgehilfe der Parteien agiert ? Dass die das Bawag – Verfahren leitende Richterin später als Ministerin in die Politik wechselte, sagt vieles über die verheerenden politischen Zustände in unserem Land.

  3. sokrates9

    Flöttlthema ist schon wieder vom Tisch!Was ist schon 1 Milliarde ? Es ist doch wesentlich wichtiger zu hinterfragen wer wem angegrabscht hat! ?

  4. Falke

    Elsner war bestimmt kein Unschuldslamm, doch ist es mehr als erstaunlich und auch verdächtig, dass Flöttl, eigentlich der Hauptschuldige an der verschwundenen (oder verzockten) Milliarde, völlig unversehrt aus der Sache herausgekommen ist.

  5. sokrates9

    Es muss schon ein österreichisches Gericht sein, welches die Ausrede von Flöttl der Computer sei abgestürzt und damit sind sämtliche Daten weg, glaubt! Sind die RicherInnen so naiv oder kommen da Befehle von oben??

  6. Rennziege

    7. November 2017 – 16:12 — sokrates9
    Es gibt reichlich IT-Profis sogar der Mittelklasse, die alle Daten von “abgestürzten” Computern und sogar von vorsätzlich gelöschten Festplatten rekonstruieren können. Diese Profis gab es nicht erst beim BAWAG-Panoptikum, sondern weit eher.
    Warum hat Richterin Bandion-Ortner, die Liebhaberin geschmackloser Brillen (eine meiner ersten optischen Erfahrungen im Internet), nicht kundige Funkenzupfer engagiert, um die angeblich verlorenen Daten Flöttls zu exhumieren? Hätt’ nur eine Handvoll Tausender gekostet — bezogen auf die gewaltigen Prozesskosten eine Lercherlflatulenz.
    Was ist aus dieser Dame denn mittlerweile geworden? Weiß das jemand? Wollte oder sollte sie nicht zwischendurch Justizministerin werden?

  7. sokrates9

    Rennziege@ Natürlich ist es für mich als Nichtrichterin klar, dass Daten rekonstruiert werden können! Nachdem es da ja um Transfers ging könnte man ja auch die Gegenbuchungen studieren und das so rekonstruieren! Ein bisschen Beugehaft und Flöttl wären sicher seine Geschäftspartner eingefallen! Bandion Ortner war zur Belohnung dann tatsächlich Justizministerin, woran ich mich erinnere dass sie erreichen wollte dass Minister mit Blaulicht auf der Busspur fahren dürfen! Sie wurde dann relativ schnell abgesägt und Leiterin Kulturzentrum gesponsert von Saudiarabien! Hier blieb mir die Aussage: es wird nicht jeden Freitag geköpft in Erinnerung. Mittlerweile geschieden, was sie jetzt macht keine Ahnung, sinnlos für solche Elitefrauen Zeit zu verschwenden und zu recherchieren! 🙂

  8. Christian Peter

    Vorbildlich ist Italien, dort sind Staatsanwälte weisungsfrei und die Justiz verwaltet sich selbst, d.h. Politiker haben keinen Einfluss auf die Bezahlung und Beförderung von Richtern oder Staatsanwälten, nur so kann die Unabhängigkeit der dritten Gewalt gewährleistet werden. Darauf wird man in Ländern wie Österreich und Deutschland, welche seit Jahrzehnten von kriminellen Parteien regiert werden, jedoch vergeblich warten.

  9. KTMtreiber

    “Taucht jetzt eine gestohlene Milliarde wieder auf?” – können Elefanten (ohne Hilfsmittel) fliegen ?

  10. aneagle

    ….hier muss unbedingt der transparenzbesessene Pilz zur Milliardensuche her! Zeit hätte er jetzt ja und für das viele Geld gibt es sicher jede Menge schnuckelige AssistentInnen . 🙂

    PS: Dass der Mann Österreich vom gendergetriebenen WapplerInnentum (© Armin Thurnher) der Grünen befreit hat, entschädigt für Vieles,
    dass er sich aber mittlerweile selbst aus dem Rennen nehmen mußte, ist fast schon als tatmindernd einzustufen, falls er es begangen hat, woran er sich nicht erinnert. Mit einem Wort, ein Transparentling.

  11. Christian Peter

    @aneagle

    Peter Pilz kommt wieder. Bei einer Neuauflage von Schwarz – Blau wartet jede Menge Arbeit auf Staatsanwaltschaften und Politiker der Opposition.

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