Teuere Chefs gehen nicht auf Kosten der anderen Angestellten

“…..Hohe Spitzenlöhne gehen typischerweise nicht zulasten der Tieflöhne. Eine Auswertung der Schweizer Lohndaten zeigt, dass Branchen und Betriebe mit hohen Spitzenlöhnen auch ihre «tiefsten» Angestellten überdurchschnittlich bezahlen….” (Interessante Analyse der NZZ)

6 comments

  1. Christian Peter

    “Wenn Manager überzogene Gehälter und Boni bewilligt bekommen, geht dies in erster Linie zu Lasten der Eigentümer”

    völlig richtig, jedoch haben die Aktionäre keinen Einfluss auf die Höhe dieser Entschädigungen, dies obliegt dem Aufsichtsrat der Unternehmen.

  2. Thomas Holzer

    Niemand wird gezwungen, Aktien von Unternehmen zu kaufen, in denen nach “landläufiger” Ansicht “überzogene” Gehälter und/oder Boni gezahlt werden.

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  4. gms

    Thomas Holzer,

    “Niemand wird gezwungen, Aktien von Unternehmen zu kaufen, in denen nach “landläufiger” Ansicht “überzogene” Gehälter und/oder Boni gezahlt werden.”

    Erstens dies, und zweitens scheint die Gehaltsgerechtisten weitaus weniger zu jucken, wonach ein einzelner Aktionär über die weitaus relevantere Firmenpolitik (Stw. Produkt, Preis, Standort, Absatzmärkte, Beschäftigung generell) ebenfalls nicht direkt abstimmen kann.

    Die knallroten (und im aktuellen Anlaßfall der braune) Spinner, die idR nichtmal den Unterschied zwischen Stamm- und Vorzugsaktie verstanden haben, nachdem sie selbst zumeist keine Aktien besitzen, stürzen sich einmal mehr auf Probleme, die sie selbst nicht haben und schießen dabei erwartbar 90 Grad am Ziel vorbei.

    Nicht nur, daß die gesamten Gehälter der Topmanager, aufgeteilt auf alle Mitarbeiter, selbst nur einstellige Eurobeträge im Jahr ausmachen würden (wenn überhaupt), brauchen Aktionäre für die analoge Ermittlung ihrer entgangenen Zuflüsse schon verdammt viele angezeigte Stellen hinterm Komma. Umso lächerlicher wird das Ganze, wenn man sich um Teile dieser Irrelevanzen prügeln will.

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