Teure Rettung auf Pump

Dass Washington am Höhepunkt der Finanzkrise den Autokonzern GM nicht untergehen ließ, sondern verstaatlichte und damit sein Überleben ermöglichte, kommt die US-Regierung teuer: mindestens 20 Milliarden Dollar Verlust sind aus dieser Operation bisher entstanden, weil Washington die GM-Aktien nicht teuer genug verkaufen kann. Finanziert wird das ganze natürlich auf Pump – künftige Generationen amerikanischer Steuerzahler werden also dafür aufkommen müssen, dass die Regierung Obama dem Markt ins Handwerk pfuschte.

17 comments

  1. Samtpfote

    20 Mrd. Dollar Verlust für die Steuerzahler? A Lercherlschaaas gegen die Hypo Alpe Adria und Kärnten, samt ÖVAG. Damit überschreiten wir 30 Mrd. Euro locker.

  2. wollecarlos

    na, dieses kleine Sümmchen bekommt man schnell wieder rein, wenn man jeden verkauften GM- Wagen mit einer Steuer von -sagen wir mal- 10 $$ belegt.

    Is’ doch ein Klacks, ein solches Gesetz zu verabschieden!

    Und dann auch DAS noch:

  3. Thomas Holzer

    Und vor ein paar Tagen oder Wochen habe ich irgendwo gelesen, daß diese Verstaatlichung von GM ein riesengroßes Geschäft (im positiven Sinne) für den US-Steuerzahler gewesen sein soll ?!?

  4. rubens

    @Thomas Holzer
    Irgendwo habe ich auch gelesen, dass die Griechenland-Kredite und Eurorettungs-Pakete auch ein großes Geschäft für uns werden. Seit kurzem sind sie schmähstad, aber nun diskutiert man ja das große Ereignis Vereinigte Staaten von Europa mit Schuldenvergemeinschaftung, Fiskal- und Bankenunion als großen Gewinn. Da bleibt keine Zeit über läppische schlechte Geschäfte zu sprechen.

  5. Rennziege

    Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass GM sich immerhin auf dem Weg der Besserung befindet, während die deutsche Tochter Opel trotz staatlicher Geschenke und Unfug à la Abwrackprämie immer noch am vorletzten Keilriemen nagt.
    Auch ich bin kein Fan Obamas, aber dieses Investment könnte sich mit etwas Geduld zumindest tragen, wenn nicht lohnen. Ganz anders als seine milliardenschweren Geldspritzen für modische Öko-Betrüger (und Wahlspender), deren Firmen, zu keinem anderen Zweck gegründet als Staatsknete abzugreifen, reihenweise — um nicht zu sagen: wie geplant — in die Insolvenz schlittern.

  6. wollecarlos

    @Rennziege
    Hat Opel wirklich “staatliche Geschenke” bekommen? Da wäre ich für Quellennennung dankbar.

    Abwrakprämien haben nicht die Autohersteller erhalten, sondern die Konsumenten, die ein neues Auto kauften.

    Kenner der Branche führen die Opel-Probleme hauptsächlich auf die falsche Politik der Mutter GM zurück: Modelle und Konstruktionen, Verkaufsgebietsbeschränkung und 6 Vorstandsvorsitzende in 5 Jahren…

  7. Rennziege

    @wollecarlos
    Es gab Geld sowie mehrere Landes- und Bundesbürgschaften für neue Kredite. Lesen Sie bitte:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/regierungsbuergschaft-opel-rettung-entfacht-grundsatzstreit-ueber-staatshilfen-a-627882.html

    Und falls Sie glauben, ich hätte mit “und Unfug à la Abwrackprämie” Bargeld für Autokäufer gemeint, lesen Sie meinen obigen Satz einfach nochmals. Dieser Unfug war aber selbstverständlich eine steuerfinanzierte Verkaufsförderung, die primär den Absatz ausländischer Kleinwagen hob. Und den der Verschrottungsfirmen, gell?

  8. wollecarlos

    @Rennziege
    Och nö…, liebe Rennziege, was Sie da machen, ist Etikettenschwindel!

    Sie schreiben, daß es “Geld sowie mehrere Landes- und Bundesbürgschaften für neue Kredite.” gab, als “Beleg” führen Sie einen Link an, der genau das Gegenteil aussagt.

    Also: Nochmal zurück auf “Los”, wie beim Monopoly-Spiel. Belegen Sie Ihre Behauptung zweifelsfrei.

    Ob “Abwrackprämien” sinnvoll waren (ich bezweifele das) sei dahingestellt.
    Auf jeden Fall war es nicht -wie Sie versuchen zu unterschieben- ein “Geschenk” für Opel, sondern letztendlich für die gesamte (!!) Autoindustrie, einschließlich Mercedes und Porsche.

    Denn man erhielt die “Prämie” von 2.500 € nur dann, wenn man sich ein neues Auto kaufte.

    Dass natürlich auch ausländische Hersteller davon profitierten, ist systemimmanent.

    Gell?

  9. Rennziege

    @wollecarlos

    Offenbar haben wir ein verschiedenes Verständnis der Sprache der Dichter und Denker. 🙂 Lassen Sie’s halt einfach gut sein, gell!
    Ich mag’s nicht sonderlich, wenn man mich anblökt, nur damit der fleißige Posting-Finger nicht einschläft, auch wenn veritable Argumente nur durch ihre Abseitsposition auffallen.

  10. wollecarlos

    @Rennziege
    und ich habs nicht so gerne, wenn man Dummheiten und Falschmeldungen verbreitet.

    Wie gesagt: Sie waren schon mal besser, aber Aufstieg ist schwer, Abstieg geht (fast) von alleine.

    qed.

  11. Rennziege

    @wollecarlos
    Sehr geistreich, aber leider hapert’s an Ihrem Sprachverständnis. Sie entwickeln sich zielstrebig zu einem Mercutio II. (Oder sind Sie überhaupt Mercutio I, Ihr alter ego, lästig, störrisch und autistisch?)
    Haben Sie bitte die Güte, mich mit Ihrer Legasthenie zu verschonen! Bitte, bitte! Wer hat Zeit, sich mit funktionalen Analphabeten abzumühen? Ich nicht. Also lassen Sie mich mit Ihrer redundanten Wikistupidia-Nachplapperei gefälligst in Ruhe.

    Nehmen S’ Ihr Wollknäuel und stricken S’ a wengerl! Das beruhigt ungemein, sagt meine Oma, die sogar weiß, dass heutige geschlechtslose Männer das gern tun. Also nix wie ran, Onkel Wolle! Und tschüss für immer, um in Ihrem preußischen Idiom zu beiben.

  12. wollecarlos

    @Rennziege
    Na schön, bleiben Sie bitte beim Thema und rödeln nicht dumm rum!

    SIE haben geschrieben #7:

    “Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass GM sich immerhin auf dem Weg der Besserung befindet, während die deutsche Tochter Opel trotz staatlicher Geschenke und Unfug à la Abwrackprämie immer noch am vorletzten Keilriemen nagt.”

    Noch immer kneifen Sie, wenn es um die Spezifizierung der von Ihnen aufgeführten “staatlichen Geschenke” geht.

    Kann es sein, daß Sie irrten und sich nun zutiefst schämen, eine falsche Behauptung aufgestellt zu haben?

    Daß die “Abwrakprämie” kein staatliches Geschenk an Opel, sondern an die Gesamtheit der Autobranche war, habe ich Ihnen -nett wie es meine Art ist- ja schon ausführlichst dargelegt.

    Auch hier haben Sie sich ja verrannt und wollen es nur nicht zugeben!

    Bleiben Sie bei der Sache, die hier nur in zwei ganz klaren -auch für Sie sicherlich übersichtlichen- Punkten besteht.

    Das sollte doch einer Ziege nicht schwer fallen. Sie wissen vielleicht nicht, daß ich eine ganze Herde davon besitze, also Fachmann für diese Paarhufer bin.

    Also machen Sie Ihren Schwestern keine Schande und erklären Sie sich!

  13. Rennziege

    @wollecarlos

    Endgültiges Adé, Sie Wappler, der sich von der Küchenschabe zum Klugscheißer entwickelt hat. Und tschüss/i>, der am häßlichsten klingende Abschiedsgruß des deutschen Sprachraums! Ich pfeif’ auf Sie bis ans Ende aller Tage. You can kiss me where the sun won’t shine.
    Und ihrem “abwracken” fehlt chronisch ein “c”, Sie lächerlicher Sprachvergewaltiger und Rabulist.

  14. wollecarlos

    @Rennziege
    LIEBE Rennziege,

    ich habe Ihr Geschreibsel/Gestammel meinen Ziegen vorgelesen.
    Eine davon heißt übrigens nach ihrem Patenonkel “Mercutia”.
    Die haben -obwohl ja schlaue Lebewesen- überhaupt nix davon verstanden. So wie ich auch!

    Nun weiß ich, daß (weibliche) Ziegen manchmal sehr ungnädig sind, wenn sie unter Milchstau leiden. Und nicht immer ist Jemand zur Hand, der diesen beseitigt.

    Bei Ihnen bin ich nun gern eingesprungen und lasse Ihre Verbal-Fäkalien gerne auf meinen Acker fallen.

    Machen Sie weiter so, es ist gute Grundlage für guten Boden.

    Das enthebt Sie allerdings nicht der (moralischen, kennen Sie das?) Verpflichtung, Ihre Irrtümer zuzugeben und die versammelte Blog-Gemeinde um Entschuldigung für Ihre Lügen zu bitten.

    Also ran, Sie Zotteltier, wenn man’s erstmal hinter sich gebracht hat, klappt es auch wieder mit der Milch!

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