Teutonen, Tesla, Taliban

Von | 8. September 2021

Nicht nur in Afghanistan wird deutsche Moral erfolgreich beackert. Weit dickere Kartoffeln wachsen gerade im brandenburgischen Sand, wo Tesla eine Fabrik baut, die wir mit 1 Milliarde € subventionieren./ mehr

2 Gedanken zu „Teutonen, Tesla, Taliban

  1. CE___

    Sehr guter treffender Artikel.

    Bei diesen NGO-Unwesen geht es, die berühmte sicher gebende 1%-Ausnahme von der 99%-Regel einmal abgesehen, erstens um massives Abgreifen von Inflationsgelder (Fiatgelder), dann lange nichts, dann zweitens nur um Selbstbestätigung mittels irgendeiner eingebildeten angeblich nötigen Sinnlos-Hack’n, und drittens um nichts anderes mehr.

    Der ganze Wahnsinn und Irrsinn in einem Jahre 2021 ist das Produkt einer durch jahrzehntelange immer mehr ansteigenden Inflationspolitik (Fiatgeldsystem mit Teilreserve), seit den 1970ern im “Overdrive”, komplett versauten und korrumpierten Gesellschaft, wie es die österr. Schule der Nationalökomonie sehr klar und schlüssig beschreibt.

    Das ist der Sinn und Zweck von allem Hauen und Stechen und Durcheinander was wir heute sehen:

    Raffe von den täglich und monatlich in ungeheuren und immer mehr ansteigenden Mengen an weltweit hinausgehauten Inflationsgeldern an dich was du gerade noch ergattern und tragen kannst.

    Inkompetente Idioten, Scheinheilige, Pharisäer, Skrupellose, you name it, von der “Elite” einer Gesellschaft bis hinunter zum “NGO-Helfer” irgendwo in einem der vielen weltweiten Schmutzlöchern, ALLE (!!!) mit einer unheimlichen Gier nach Geld und einer Spürhund-Nase wo und mit welcher Masche man diese neu via Notenbanken in das System eingeschleusten Gelder am leichtesten und kritiklosesten abgreifen kann, spielen ihre vielzähligen schmutzigen Spielchen zum Abgreifen der monatlich in die Wirtschaft hineingepumpten, sprich “gedruckten”, riesigen Geldmassen, derzeit in den USA (nur offiziell!) 120 Mrd USD jedes Monat, in der Euro-Zone EUR 80 Mrd jedes Monat, und dann kommen noch die Briten, Japaner, Australier, Rotchinesen, usw, usf mit ihrer eigenen Inflation.

    Die Militaristen greifen 20 Jahre Inflationsgelder für einen Krieg in Afghanisten und Irak ab, die NGO-Helferlein greifen immer und überall quasi als nachfolgender Troß und Marketender der Militaristen die Inflationsgelder ab, der “Kampf gegen irgendeinen Virus”-Klüngel (Pharmakonzerne und ihre Söldner in Politik, Bürokratie, Ärzteschaft) greift Inflationsgelder mit sinnlosen und obskuren und in Dauerschleife laufenden PCR-Tests, Masken und Impfungen ab, der “Kampf gegen den Klimawandel”-Klüngel greift Inflationsgelder ab für das angebliche Einstellen der Welttemperatur auf plus oder minus 1.5°C, der “EUdSSR”-Klüngel greift weiter Inflationsgelder ab damit der eigene Bürokraten-Job in Brüssel gesichert bleibt, und der Globalisten-Bänkster-Wallstreet-Klüngel hat überall seine Finger drinnen weil man an der Zinsmarge in einem Fiatgeldsystem mit Teilreserve den sozusagen unendlichen Jackpot ohne viel Arbeit ergattert hat.

    Nur das ist auch der Keim des Untergangs:

    ein betrügerisches Inflationsgeldsystem muss mit Geduld und Bedacht und Vorsicht gehegt werden und hängt immer an einem seidenen Faden damit es jahrzehntelang laufen kann.

    Wenn aber immer mehr so wie derzeit gierige Idioten auf den “inflationswagen” aufspringen und ihr “Pfund Fleisch” fordern wird dies unmöglich.

    Bis hin zu dem dass die Idioten das System kollabieren lassen mittels Lockdowns-Hysterien, oder in dem man seinen geostrategischen Feind (VR China) hochpäppelt, der diese feine System für seinen eigenen Klüngel übernehmen will.

  2. Franz Meier

    Sehr interessanter Artikel und sehr gute Querverweise zu anderen Artikeln. Im Grunde ist das Desaster in Afghanistan ein “Wake up Call” für das gesamte Engagement des Westens in den Entwicklungsländern der Dritten Welt. Da draussen sind 100 Länder in Afrika, im arabisch-muslimischen Raum, in Südamerika – die haben es einfach nicht geschafft Zivilgesellschaften aufzubauen wie wir sie kennen. In Afrika geben sich seit der Entkolonialisierung vor 60 Jahren viele Diktatoren die Klinke in die Hand, sie haben mit Null Erfolg mit verschiedensten Gesellschaftsformen experimentiert, haben Gegner foltern und ermorden lassen. In Ägypten kam Nasser 1952 durch einen Putsch gegen die alte Elite unter König Faruk an die Macht – mit dem heiligen Versprechen alles besser zu machen. Er enteignete Unternehmer und Firmen und spielte eine Zeit lang Sozialismus – die Sowjetunion lieferte Waffen. Nasser zündelte überall in der arabischen Welt, so wie es heute der Iran macht. Die Israelis gaben ihm 1956 und 1967 der Tarif durch. Seine Armee-Kumpels erwiesen sich als schlechte Sozialisten und bereicherten sich – wie es überall in diesen Ländern üblich ist. Die wollen halt auch gut leben, bei Harrods einkaufen gehen mit der Familie, eine Wohnung in London, Paris, Genf oder Wien kaufen und ein Konto im Ausland für Notfälle. Als Nasser starb übernahm Sadat und stellte nach dem Krieg von 1973 wieder auf den Westen um. Da er den Ausgleich mit Israel suchte, ermordeten ihn islamische Fanatiker. Unter Mubarak plätscherte Ägypten 30 Jahre vor sich hin – die Bevölkerung wuchs und wuchs ständig, die sozialen Verhältnisse blieben dieselben. Dann fiel Mubarak und gleich waren die Muslimbrüder da – also jetzt ganz neu die islamistische Befreiungstheorie und Variante gegen den bösen Westen, der Islam als Heilmittel. Nur durch einen Staatsstreich konnte Al-Sisi wieder Ruhe herstellen. Nun plätschert es halt weiter. Das Einsperren von politischen Gegnern und die Folter etc. lassen wir mal weg – das machen sie alle ohne Unterschied, das gehört zum Standardrepertoire. Das muss uns nicht mehr beeindrucken – das beeindruckt nur junge, linke Journalisten.

    Ägypten ist ein Musterbeispiel wie diese Länder weiterspazieren und sich eigentlich für die kleinen Leute nichts ändert. Ägypten steht stellvertretend für 100 andere Länder wo es genau so läuft und es wird sich nichts ändern. Egal was die UNO unternimmt oder was die NGOs mit unseren Steuergeldern dort anstellen und ausprobieren. Ja, es wird einige Brunnen mehr geben und die eine oder andere Strasse (die nach einigen Jahren schon wieder auseinander fällt), vielleicht wird noch die eine oder andere Schule gebaut oder es werden noch einige Spitäler mehr gebaut. Menschenrechte, Zivilgesellschaften, soziale Systeme, eine funktionierende Infrastruktur, ein Rechtswesen wie wir es kennen, wird es dort in hundert Jahren nicht geben. Afghanistan ist nur ein weiteres Beispiel für das Scheitern des Westens, für die Verlogenheit der Entwicklungshilfe, der UNO und der NGOs.

    Wir sollten uns zurückziehen, wir sollten unser Engagement reduzieren. Wir sollten keine Geldtransfers an diese Länder mehr vornehmen. Diese Länder müssen ihren eigenen Weg gehen, sich selber aus dem Schlamassel befreien. Das wird viele Jahre dauern, es wird viele Revolutionen brauchen, viele Aufstände, viel Blut, aber es wird der bessere Weg sein, der solidere Weg. Mischen wir uns nicht ständig ein. Diese Länder müssen ihre eigenen Gesellschaftsformen entwickeln, um zu überleben. Ziehen wir die linken Journalisten und Fotografen ab aus diesen Ländern. Wir wissen wie es dort zugeht, wie es dort aussieht. Ihre Berichte ändern nichts an der Situation. Sie wollen uns nur noch mehr Geld aus der Tasche ziehen für eine sinnlose, uferlose, planlose, unkontrollierte Entwicklungshilfe und für hunderttausende NGO-Mitarbeiter im Westen die genau so wenig erreichen. Ich schaue gerne den Weltspiegel im deutschen Fernsehen, immer interessant. Aber ändern wird sich nichts. Seien wir doch endlich ehrlich! Vielleicht bin ich jetzt etwas zynisch, desillusioniert, aber so wird das nichts, so geht das nicht. Machen wir uns doch nichts vor. Ein Kasperletheater für linke Narren.

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