The Donald, Mussolinis talentloser Enkel

“……Trumps „Stil“ reduziert sich auf vulgäres Um-Sich-Schlagen und niveauloses Herumpöbeln. Seine atemberaubende Ahnungslosigkeit maskiert er mit den plattesten Formeln, die man seit dem 2008er-Wahlkampf von Obama gehört hat („Let’s make America great again“, „Win, win, win“ und so weiter). Jeder, der ihm widerspricht oder anderer Meinung ist, ist ein Idiot, ein loser, ein Schwachkopf. Daraus mag man ableiten, wie sich sein Führungsstil darstellen würde….” (hier)

29 comments

  1. Herr Superg'scheit

    Üblicherweise wird Trump beleidigt, als Trottel dargestellt (auch dieses Foto hier passt wieder perfekt) und seine Wähler müssen das natürlich auch sein. Auch hier gilt: Andere beleidigen dürfen immer nur die “Guten”.

    Ich empfehle, sich Trump im Original anzuhören (YouTube ist voll mit seinen Fernsehauftritten). Kein Wunder, dass die politisch-korrekte Klasse wild um sich schlägt. Die Wahrheit tut eben weh…

  2. Fragolin

    Sowas wie Trump ist das, was dabei herauskommt, wenn sich die Wähler von Tschänderei und Korräktness überfüttert abwenden. Die Antwort auf die Diskussionen um “Micro-Aggressions” ist ein Rüpel der auf die Tischplatte schei*t. Traurig, aber scheinbar gibt es keinen anderen Ausweg aus der Lächerlichkeit des bestehenden Systems.

  3. Fragolin

    @Herr Superg’scheit
    Dass Inhalte vor der Wahl irgend eine Bedeutung haben könnten ist ein Konzept, dass europäische Journalisten aufgrund ihrer Erfahrung mit den eigenen Politikern absolut nicht verstehen…

  4. sokrates9

    Trump, unabhängig, möchte eine andere Politik und das bestehende US – Establishment bekämpfen!
    Hat er dazu eine andere Möglichkeit als polternd, der intellektuellen Kapazität der Wähler entsprechend, aufzutreten??Mit PC . konformen Verhalten oder auftreten in Soutane ist dies sicher nicht erreichbar

  5. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Man kann und soll eine andere Politik mit Niveau verfechten, nicht mit primitiven, vulgären slogans

  6. aneagle

    In einem System der populistischen Demokratie muss Herr Trump sich fragen: Was ist ihm wichtiger? Herrn Steinhöfel als Fan for ever zu gewinnen oder amerikanischer Präsident zu werden?
    Sichtlich hat sich Herr Trump entschieden.
    Und Herr Steinhöfel ( ist das nicht der erfolgreiche Rechtsvertreter von unserem lieben kleinen Akif, dem das politische tourette auch nicht ganz fremd ist?) kann sich beruhigen. Für seine persönliche Wahl stehen ihm in Deutschland von Merkel bis Wagenknecht eine illustre Auswahl von kultivierten zivilisierten Politdarstellern zur Auswahl, die in ihren Auswirkungen auf die Bürger und dem angesprochenen Talentmangel ganz locker mit the Donald mithalten können. Wie beruhigend!

  7. Fragolin

    @aneagle
    Da gibt es andere Möglichkeiten in Deutschland; ich denke nur an den Skandal bei der Wahl 2014 in Halle, wo aus 100 “Linke”-Stimmen plötzlich 200 wurden und aus 40 für die AfD irgendwie Null. EIN Wahlbeobachter meldete das damals und irgendwie wurden dann die Linke-Stimmen korrigiert, aber die von der AfD blieben verschwunden.
    Geisterte damals aber nur durch die Regionalmedien; sowas ist in Germanistan keinen Aufreger wert.

  8. astuga

    Naja, was wird in Europa nicht immer herumlamentiert.
    Über das politische System der USA hat eigentlich bereits sehr früh ein Tocqueville alles gesagt.

    Ein Obama wird bei uns hochgejubelt und schafft es dann doch bloß zum Rohrkrepierer (Schwarz zu sein ist wohl seine einzige Qualifikation).
    Ein bei uns angefeindeter Reagan (“dummer Schauspieler”) hat weniger Schaden angerichtet (eher im Ggt.) als ein Carter oder Clinton (ökonomisch wie außenpolitisch).

  9. Falke

    Trump schert sich um keinerlei “political correctness”, nennt die Dinge beim Namen (auch wenn dieser Name ordinär sein sollte) und spricht dabei immer wieder die Ängste, Nöte und Ärgernisse der Menschen an. Ich bin überzeugt, dass so ein Kandidat sich auch bei uns großer Zustimmung erfreuen würde. Möglich wäre so etwas alledings nicht, denn aufgrund der verschiedenen “Verhetzungs-Paragraphen” würde er sehr bald vor dem Richter stehen und daher gar nicht bis zur Wahl gelangen.

  10. astuga

    Mehr Sorgen machen mir allemal die inkompetenten und unterbelichteten europäischen Politiker.
    Wären sie nämlich gute Politiker, müsste man sich keine Sorgen um Europa machen, und wir könnten uns auch endlich mal etwas von den USA freispielen.

  11. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    “Man kann und soll eine andere Politik mit Niveau verfechten, nicht mit primitiven, vulgären Slogans.”

    Ich bin es gewohnt zwischen der äußeren Form und dem inneren Kern zu unterscheiden. Mag sein, dass seine Ausdrucksweise zum Teil primitiv sein mag, im Kern der Sache hat er jedoch vielfach recht.

    Bei Vertretern vom Establishment verhält es sich geradezu umgekehrt: es mag sein, dass sie sich häufig – wenn auch mit abnehmender Tendenz – gewählt ausdrücken, jedoch ist der aufwendig verpackte Inhalt nicht selten äußerst primitiver und vulgärer Natur.

    Wenn man sich die Debattenkultur an den sogenannten „Eliteunis“ in den USA ansieht (Stichworte: „Rape culture“, „Trigger warnings“, „Microagressions“, „Gender“, etc.), wird schnell klar, dass die gedanklichen Konstrukte, die sich hinter neutral klingenden englischen Begriffshülsen verstecken, von einer Widerwärtigkeit, Obszönität und Zynismus gekennzeichnet sind, wie man sie im Westen seit langem nicht mehr gesehen hat.

    Falsche Höflichkeit ist da meines Erachtens fehl am Platz.

    Ein anderes Beispiel ist wiederum die Arbeiterkammer. Bei der ist beides primitiv: die Denke und die Ausdrucksweise.

  12. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Die AK sollte man immer außen vor lassen, wie alle anderen Kammern 😉

  13. astuga

    Wahlkämpfe in den USA sind immer auch eine große Show.
    Auf die Vorwahlen trifft das noch mehr zu.

    In den USA ist oft vieles laut und schrill.
    Eine Predigt in der Kirche, die Werbung, oder das letzte Interview vor einem Boxkampf.
    Aber jeder weiß auch, dass man dabei nicht alles Gesagte auf die Goldwaage legen sollte.

  14. Selbstdenker

    @astuga:
    Auch ich kann mich noch gut an die Anfeindungen der Europäer gegen Ronald Reagan erinnern. Kaum ein US-Präsident hat Europa so viel genützt wie (der vielfach geschmähte) Ronald Reagan und kein US-Präsident hat Europa so sehr geschadet wie (der hochgejubelte) Barack Obama.

    Viel Feind’, viel Ehr’!

  15. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    Selbst im Milieu der anderen strengen und streng riechenden Kammern nimmt die sogenannte “Arbeiter”-Kammer eine herausragende Stellung ein. Sie hat gute Chancen das Rennen um den absoluten intellektuellen und kommunikativen Nullpunkt mit großem Abstand zu gewinnen.
    (Sorry liebe Genossen, aber Ehrlichkeit muss sein!)

  16. Mona Rieboldt

    Astuga
    Der Hype, der in Deutschland um Obama gemacht wurde, war schon krankhaft. Und mit Trump verhält es sich ebenso, nur in negativer Weise. Und wie über Reagan hergezogen wurde in deutschen Zeitungen, bevor er Präsident wurde, geradezu abartig. Reagan hat dann die deutsche Wiedervereinigung gegen Frankreich und England durchgesetzt.

    Und Trump will nicht in Europa gewählt werden, sondern in den USA. Und wie er seinen Wahlkampf gestaltet, ist seine Sache und der seiner Wahlkämpfer. Noch ist er nicht gewählt, die Vorwahlen bleiben aber spannend.

    Angenommen er wird US-Präsident, dann wird er ganz anders reden und auftreten als jetzt. Mein Wunsch wäre vor allem, dass es nicht diese abgehalfterte Clinton wird, die schon eine Niete als Außenministerin war.

  17. Christian Peter

    @astuga

    ‘In US – Wahlkämpfen ist vieles Show’

    So ist es. In den USA herrscht in Wahlkämpfen mitunter ein rauerer Ton als in unseren Breitengraden – das hat gar nichts zu bedeuten.
    Selbstverständlich ist ein unabhängiger Kandidat wie Donald Trump, der sich in der Privatwirtschaft ein Vermögen erarbeitete, ungleich besser qualifiziert für das Amt des US – Präsidenten als jeder Berufspolitiker (wie etwa die Schreckschraube Clinton), deren Leistung einzig und alleine darin besteht, sich ein Leben lang vom Steuerzahler durchfüttern zu lassen.

  18. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Freundlichkeiten germanischer Art sind aber auch nicht erstrebenswert, wo ein Präsident sein eigenes Volk in hell und dunkel dividiert, hochrangige Politiker demonstrierende Staatsbürger als Pack oder Dreck beschimpfen oder ihnen, wie in Sachsen, gleich das Menschsein absprechen (in des Gaucklers helldeutschen Kreisen gehören Nazi-Sprüche scheinbar zum guten Ton) oder auch nur nahelegen, aus ihrem eigenen Land zu verschwinden. Auf dieses ganze intellektüll daherschwadronierende Gesocks kann man gern verzichten, wenn man nur einen einzigen Politiker hat, der seinen Auftrag ernst nimmt.
    Und von Merkels Geschwafel mag ich gar nicht mehr reden. “Das ist nicht mein Europa.” Nein, ist es auch nicht, weil, auch wenn sie das in ihrer Abgehobenheit nicht mehr kapiert, ihr der Kontinent genauso wenig gehört wie das Volk und der Staat, dem zu dienen sie geschworen hat. “Ich mache für alle Menschen Politik.” Tja, nur hat sie nicht das Mandat dafür, denn gewählt und bezahlt wurde sie bisher nur von einem Volk.
    Diesen ganzen Gfrasterhaufen kann man getrost gegen einen Trump eintauschen. Der machts auch nicht besser, verspricht aber mehr Unterhaltungswert.
    Und für uns in Europa ist es eh egal, wer in Washington regiert; denn bereits bei seiner ersten Wahl habe ich den euphorisch taumelnden Jubeleuropäern versucht zu verklickern, dass jeder amerikanische Präsident immer und ausschließlich Politik für Amerika und seine Strippenzieher macht. Immer. Ausnahmslos. Nach 8 Jahren haben’s wohl auch die letzten begriffen, man hätte es aber schon 8 Wochen vor seiner Wahl gewusst.
    Und auf Trump trumpeln unsere Medienknilche auch nur herum, weil er sich so schön dafür anbietet. Sie lechzen, er liefert. Und dann reizt er seine Gegner auch noch mit Russland, herrje, der Hotelier hat mit den Russen nix am Hut aber er braucht nur “Putin” zu sagen, schon werfen alle ihre Steine, als hätten sie “Jehova” gehört – bessere PR kann er gar nicht bekommen. Und PR ist alles in der US-Wahlshow. Das beherrscht er bravourös.

  19. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Ich kann mich nicht entsinnen, die Sprache deutscher Politikerdarsteller in den von Ihnen geschilderten Zusammenhängen positiv erwähnt zu haben 😉 auch nicht in anderen Zusammenhängen

  20. Reini

    … wäre man in Österreich (Europa) normaldenkend, wären 70% der Politiker nicht an diesem Posten! … das Volk vor den Wahlen zu Belügen, es zu Entmachten, mit Steuern schröpfen, damit sie ihre Machtgeilheit und Narrenfreiheit unter dem Jubel des dummen Volkes ausleben können, auf einer finanziellen Scheinwelt aufgebaut, welches wieder der Steuerzahler mit neuen Abgaben ausbaden muss, da die Einnahmen wieder einmal nicht reichen!!! …
    … wir sollten in Europa vor der eigenen Haustüre kehren, vielleicht sind unser Politiker “Supergscheit” in einen Wahn gefallen und vergessen eigentlich auf das wesentliche!? …

  21. Mona Rieboldt

    astuga
    “Schreckschraube Clinton” *lach* Die haben viel Geld gescheffelt, auch aus dubiosen Kanälen. Allein aus Steuergeldern wären sie nicht so reich geworden. Diese abgehalfterte Clinton war schon eine Niete als Außenministerin. Als Präsidentin wäre sie ein Horror.

  22. Christian Peter

    @Mona Rieboldt

    korrekt. Nicht Donald Trump sollte uns Sorgen bereiten, sondern Schreckgestalten wie Hillary Clinton.

  23. astuga

    Stimmt, die Frau ist ein Desaster.
    Wobei ich mich allerdings auf ihren Gatten, Blow Job-Clinton bezogen habe. 😉

    Auch bekannt als: Oralsex ist kein Sex – Wag the Dog – Ich lass Osama laufen – lockere Kreditbestimmungen.

  24. Carl Schurz

    Damals wurde Ronald Reagan ebenfalld von deutscheb Qualitätsmedien hart angegriffen.
    Kurz gefasst. Deutsche Qualitätsmedien sind “deutscher” (im schlechten Sinn) als diese es selbst wahr haben wollen. Sie hassen oder verachten den Kapitalismus und damit auch die Freiheit. Aus dieser Ecke kann kaum etwas Erhellendes die Welt erfreuen.

  25. Selbstdenker

    @Carl Schurz:
    Genau meine Rede. Wenn ich in den USA wahlberechtigt wäre, würde ich genau jenen Präsidentschaftskandidaten wählen, bei dem sich die deutschen Meinungsartikelschreiber am meisten auskotzen.

  26. Rennziege

    29. Februar 2016 – 21:26 Selbstdenker
    Ich stimme Ihnen zu. Was in Europa (federführend wie stets: die preußischen Spätmarxisten) über amerikanische Politik geschwafelt wird, ist seit mindestens zwei Jahrzehnten von diffusem Hass und absoluter Unkenntnis getragen. Und diese Pappnasen erfrechen sich, einen souveränen Staat, der zehnmal demokratischer ist als die gesamte EU, mit dummbräsigen Sottisen zu besudeln.

  27. mariuslupus

    Die Medien die Obama zum Messias hochgejubelt haben, brauchen nicht eine erschütternde Bilanz dieser Präsidententenschaft zu ziehen, die gleichen Medien können über Trump politisch korrekt herfallen.

  28. Thomas F.

    Ich wünschte, ich würde mal sachliche, wohl durchdachte, inhaltliche Kritikpunkte bezüglich Trump lesen von jemand, der es versteht, die Dinge zu hinterfragen. Dann würde es mir leichter fallen, die vermeintliche Gefährlichkeit dieses Mannes einzuschätzen. Aber von einem Joachim Nikolaus Steinhöfel brauchen wir das wohl eher nicht zu erwarten, denn sein Geschreibe reduziert sich auf Um-Sich-Schlagen ohne irgendwo inhaltlich anzusetzen.

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