Tirol: Olympische Spiele, nein danke!

Von | 16. November 2017

(ANDREAS UNTERBERGER) Es ist im Trubel der Nationalratswahl fast untergegangen: Die Tiroler haben mit deutlicher Mehrheit Nein zur Austragung neuerlicher Olympischer Winterspiele gesagt. Die gesamte Politik ist entsetzt. Die Tiroler haben sich damit die Chance entgehen lassen, zum dritten Mal drei Wochen im Zentrum der internationalen Medien zu stehen.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Menschen zu saturiert geworden sind, um sich neuerlich den Stress eines Großereignisses anzutun. Was bei den ersten Innsbrucker Spielen 1964 noch ein Gesamttiroler Anliegen gewesen ist, wird heute mehrheitlich nur noch als Last empfunden. (weiter hier)

6 Gedanken zu „Tirol: Olympische Spiele, nein danke!

  1. KTMtreiber

    Tja vermutlich sind diesem Tiroler “Nein” (auch ich votierte gegen diese “Spiele”) auch Umstände wie Erfahrungen aus zwei Olypiaden, daraus resultierenden wesentlich höheren Lebenskosten (im Vergleich zu östlichen Bundesländern) und Tatsachen wie zB. das ich für den Wert einer Eigentumswohnung, zt. auch Eigenheim im Grünen (in einem Bundesland wie der Steiermark, oder dem Burgenland), in der Tiroler Landeshauptstadt, lediglich einen Tiefgaragenabstellplatz für mein in Tirol schon zum höheren Preis erworbenenes Auto bekomme…

  2. Reini

    Olympische Spiele – die Steuergeldvernichtungsanlage! Mich wunderts das sich für dieses Spektakel,… äh Debakel noch wer freiwillig bewirbt?!

  3. Rado

    Wer wissen möchte, was er mit einer Olympiabewerbung Innsbrucks versäumt, dem empfehle ich das Fallstudium der beiden Olympiabewerbungen Salzburgs.

  4. Thomas F.

    Sportwettkämpfe sollten generell keinen einzigen Cent Steuergeld zuerkannt bekommen und auch die baulichen Einrichtungen dafür. Auch das Sicherheitsaufgebot sollte aus den Einnahmen bestritten werden. Es handelt sich dabei um reine Unterhaltungsveranstaltungen und so etwas ist Privatsache.

  5. Mona Rieboldt

    “Die Tiroler haben sich damit die Chance entgehen lassen, zum dritten Mal drei Wochen im Zentrum der internationalen Medien zu stehen.”
    Was für eine Chance soll das denn sein, in internationalen Medien zu stehen? Tirol braucht sicher keine Publicity heute. Und damals, als sie noch arme Bauern waren, gab es den Olympia-Zirkus gar nicht.

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