Tolkiens und die Weltwährung

Von | 7. Oktober 2021

Die Menschheitsgeschichte lässt sich aus vielen Blickwinkeln betrachten. Eine davon ist, sie als Kampf um Macht und Herrschaft zu sehen; als Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung; als Kampf des Guten gegen das Böse.

So sah es Karl Marx (1818-1883), und ähnlich urteilte auch Ludwig von Mises (1881-1973). Mises schrieb:

“Die Geschichte des Westens, vom Zeitalter der griechischen Polis an bis zum heutigen Widerstand gegen den Sozialismus, ist im Wesentlichen die Geschichte des Kampfes um Freiheit gegen die Übergriffe der Amtsinhaber.”[1]

Aber anders als Marx erkannte Mises hellsichtig, dass die menschliche Geschichte nicht etwa vorgegebenen Entwicklungsgesetzen folgt, sondern dass sie letztlich von den Ideen abhängt, die das menschliche Handeln antreiben. weiter hier

2 Gedanken zu „Tolkiens und die Weltwährung

  1. CE___

    Sehr guter Artikel. Sehe ich genauso.

    „…Doch werden die Menschen das mitmachen?…“

    Alleinig DAS wird die entscheidende Frage.

    Und jeder kann nur die Antwort bei sich selber während des Blickes in den Spiegel suchen.

    Leider aber sind viel zu viele Menschen schon zu sehr durch das Fiatgeldsystem mit Teilreserve korrumpiert.

    Ältere Semester können sich vielleicht an die Serie KIR ROYALE aus den 1980ern erinnen in welcher die Münchner Schickimicki-Szene aus selber Zeit karikiert wurde.

    Die erste Folge, die Szene im Hotel-Schwimmbad in welcher der unvergessliche Mario Adorf in der Rolle des Klebstofffabrikanten Generaldirektor Haffenloher den Journo Baby Schimmerlos wüst bedroht.

    Nämlich mit der für viele äussert angenehmen Drohung des, pardon, Zugeschißenwerdens mit „Korruptions“Geld bis dieser mürbe wird und damit des Generaldirektor’s KNECHT.

    O‘ Gott, und haben wir heute viele Knechte der Fiatgeld-Globalisten, egal ob in Davos oder an der Wall Street daheim, um nur zwei Orte als pars pro toto anzuführen, das zeigt mir die Welt seit März 2020.

    Politik, Bürokratie, Medien, Ärzte, „Wissenschaft“, Richter, Polizei, Bundesheer, Unternehmer, viele Normalbürger, usw. usf.

  2. Wolfgang Rauch

    Mir ist der Name „Sauron“ irgendwie bekannt vorgekommen. Ich vermute, Tolkien hat sich von der Geschichte Mesopotamiens inspirieren lassen. König Sargon I von Akkad dürfte der erste Imperialist der Geschichte gewesen sein. Er hat die bis dahin unabhängigen Stadtstaaten unter seine Knute gezwungen:

    „Unter Sargon von Akkad endete die Frühdynastische Epoche. Sargon I. schuf das erste vorderasiatische Reich, vereinte die vielen Stadtstaaten. Ganz Mesopotamien, Teile Syriens, Irans und Kleinasiens gehörten zu seinem Machtbereich. Die Stadt Akkad wurde zu seinem Regierungssitz.“ (Siehe https://bethnahrin.de/assyrer/kulturen-mesopotamiens-sumerer-akkader-babylonier-assyrer/ )

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