Totalschaden für den Steuerzahler

“…..Jetzt, da die Hypo Alpe Adria ihre Osteuropatochter praktisch verschenken muss, zeigt sich: Uns wurde der Maximalschaden eingebrockt, die Insolvenz wäre billiger gewesen….” (Josef Urschitz, gut wie immer, hier)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Wenigstens erwähnt Herr Urschitz, daß alle(sic!) im Kärntner Landtag vertretenen Parteien für dieses Desaster verantwortlich sind. Leider vergaß er zu erwähnen, daß u.U. die österr. Einlagensicherung von Advent (respektive den Kunden der “Balkanhypo”) in Anspruch genommen werden könnte.

  2. aneagle

    ein gutes hat die hypo-abwicklung doch:
    alle, die jemals wegen der angeblichen wirtschaftskompetenz die övp oder deren nachlasspartei neos gewählt haben , wurden von dieser tollheit nachhaltig kuriert.
    warum allerdings figuren ,die wirtschaftlich der gesellschaft mehr schaden als nützen, z. b. herr nowotny, mit fürstlichen Pensionen bedankt werden müssen, wird mir bis auf weiteres ein unerforschliches rätsel bleiben.

  3. Herbert Manninger

    Als ökonomischer Laie nehme ich immer das Schadensmaximum an, wenn unsere Politiker arrogant&selbstherrlich die Marktmechanismen ideologisch motiviert ausblenden.
    Meine Trefferquote ist leider erstaunlich hoch.
    PS: Typen, die nicht mal ein Jahresbudget aufs % genau steuern können, maßen sich an, kraft ihrer Verordnungen die globale Temperatur der nächsten 100 Jahre auf 2 Grad zu begrenzen…

  4. Manfred Moschner

    Eigentlich ist es sehr einfach, die Zusammenhänge hinter der von unseren Entscheidungsträgern gewählten Lösung zu verstehen. Weiß man, wie die Hypo bisher zur Umverteilung verwendet wurde, ist ganz klar, daß es keinen Konkurs geben durfte.
    Siehe zusammenfassende Details in:
    http://www.eu-infothek.com/article/goldesel-hypo-zusammenfassung
    Details zu den einzelnen Gruppen können in den vorigen Artikeln nachgelesen werden.
    Es darf mit Sicherheit davon ausgegangen werden, daß das in der Anstalt geparkte Lösung ebenfalls einer entsprechenden Verteilung “zugeführt” wird.

  5. Manfred Moschner

    Bitte den Tippfehler im letzten Satz zu entschuldigen: Statt “Lösung” müßte es “Vermögen” heißen.
    Im Link verweise ich insbesondere auf den zweiten Absatz des letzten Abschnitts “Zusammenfassung”. Es ist relativ einfach, sich einen Überblick über die “Erst-Profiteure” zu verschaffen, also die Nutzniesser am Beginn der Umverteilungs-Transaktionen. Man kann davon ausgehen, dass diese nur teilweise ihre “Beute” behalten konnten, und einen Teil davon weiter verteilen mußten.
    Niemand sägt am Ast, auf dem er sitzt. Zu viele Entscheidungsträger sind involviert, die kein Interesse an einer rechtsstaatlichen Abwicklung der Hypo-Causa haben können. Und bei so viel “Kriegskassa”/”Beute” sind auch genug “Experten” zur Hand, die jeden gewünschten Unsinn wohlfeil in System-Medien verbreiten.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .