Toxische Männlichkeit

“…Man muss ziemlich entrückt sein von der Realität, wenn man, wie ich, den offensichtlich naheliegenden Zusammenhang von traditionell maskulinen Charakterzügen und Gewalt nicht sofort erkennt. Ich verband Männlichkeit bislang mit selbstsicheren, durchsetzungsfähigen Männern, die mit sich und der Welt im Reinen sind, ihr mit Respekt entgegentreten. Fürsorgliche und rechtschaffene Gentlemen eben.

Da lag ich wohl falsch. Männlichkeit ist giftig. Findige Akademiker aus dem Dunstkreis des Genderismus haben dafür einen Begriff erschaffen: Toxic Masculinity. Der US-Psychologieprofessor Terry Kupers beschreibt sie als «die Konstellation von sozial-destruktiven männlichen Wesens­zügen, die Dominanz und Abwertung gegenüber Frauen, Homophobie und mutwillige Gewalt begünstigen». (weiter hier)

26 comments

  1. Dieuetmondroit

    Zugegeben, ich habe den verlinkten Artikel nicht gelesen, aber dafür hätte es keinen neuen Begriff gebraucht. “Männlichkeitswahn” würde es auch sehr gut treffen.

    Ihre Definition von Männlichkeit gefällt mir übrigens sehr gut.

  2. waldsee

    toxic masculinity ist die Umschreibung für Kastration im psych. Sinn. Sie ist schon weit fortgeschritten ,besonders gut erkennbar im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise und dem Feminismus.
    Die Zahl der geschmückten und bemalten Kurzhaardamen mit einer Bierdose in der Hand nimmt zb im Stadtbereich zu.Den dazugehörigen Männchen gefällt das scheinbar. Das Weibchen sucht das Männchen aus,nicht umgekehrt.Das sind nur subjektive Eindrücke,die man im Stadtbereich und im öffentlichen Raum machen kann. Engl.Polizeistatistik: Die Zahl der tätlichen Übergriffe von Frauen auf Männer hat deutlich zugenommen.
    Kurz gesagt:Es handelt sich um subtile Kastration,die über kurz oder lang auch negative Auswirkungen haben kann.Für Männchen und Weibchen.

  3. stiller Mitleser

    @ dieu et mon droit
    die Definition, die Fürsorglichkeit einschließt, finde ich auch schön

    Zuerst wurden wir angehalten toxische Weiblichkeit zu reflektieren (Narzißmus, Passivität, Hilflosigkeit, manipulative Indirektheit, die Kindern die Ablöse erschwert etc..) jetzt sind halt die Männer dran, ok.
    Die Reflexion absoluter Geschlechterpolarität hat immer was Befreiendes und Individuierendes, das sollte über dem Gender-Unfug nicht vergessen werden.

  4. Fragolin

    Um es mit Michael Klonovsky zu sagen: “Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.”

  5. mariuslupus

    @Fragolin
    Entschuldigung, unsere nächsten Verwandten, die Bonobos mit denen wir 98% der Gene teilen, lösen ihre Probleme durch sich gegenseitig besteigen. Aber immer die Männchen die Weibchen. Ohne Ausnahme ! Und leben glücklich ohne Erfindungen.

  6. waldsee

    Das Bonobos Beispiel ist in seiner Tragweite erschreckend .Bitte nicht.

  7. stiller Mitleser

    @ waldsee
    warum? nach dem Streiten haben die Leute doch immer den besten Sex

  8. Selbstdenker

    @stiller Mitleser:
    “Die Reflexion absoluter Geschlechterpolarität hat immer was Befreiendes und Individuierendes, das sollte über dem Gender-Unfug nicht vergessen werden.”

    Der Scheitelpunkt wurde aber schon vor längerer Zeit überschritten.

    Widerwärtig finde ich den marxistischen Grundgedanken, mit dem die Menschen – häufig sehr willkürlich – in Gruppen eingeteilt und untereinander ausgespielt werden.

    Um ernsthaft zu glauben, dass “die Frauen” davon profitieren, wenn man “die Männer” runtermacht, muss man entweder dumm oder akademisch “gebildet” sein.

    Es ist ähnlich wie bei der Laffer-Kurve: bis zu einem bestimmten Punkt steigt der Output, wenn man an einer Variable dreht. Sobald man das Optimum überschritten hat, sinkt der Output rasant ab.

    Noch mehr Gender und Feminismus ist der direkte Weg in die Burka.

  9. raindancer

    @mariusplus
    aber wir wollen doch nicht wieder zu Affen werden oder doch?
    so ein Artikel würde in 2017 gar nicht mehr gebracht werden, da es zeigt dass sehr wohl viele Konflikte in Afrika mit dem männlich dominierten Islam zu tun haben
    https://www.welt.de/politik/ausland/article123894754/Muslim-von-Christen-Mob-getoetet-und-gegessen.html

    und @stiller Mitleser
    Passivität und Narzismus haben als Resultat wohl kaum solch männliche Atrozität
    http://www.hamburger-fortbildungstage.de/2009/Kongo.html

  10. raindancer

    ich komm mir vor, als ob ich in einem Irrenhaus lebe
    Die Justiz und Teile der Bevölkerung hilft und unterstüzt den radikalen Islam, Frauenverächter, Terroristen, und zerstört die eigene Bevölkerung.
    Wenn man “bunt” in der Presse kommentiert, wird man zensuriert.
    Ich kommentiere prinzipiell nur noch mit “bunt”.
    Die bunte Islamistengesellschaft!
    Einfach nur noch irre.
    http://diepresse.com/home/ausland/welt/5229689/Drama-in-Asylunterkunft-Kindermoerder-trug-Fussfessel

  11. stiller Mitleser

    @ raindancer
    die feministische Kritik an Narzißmus und Passivität ging von westlichen Verhältnissen aus!

    Afrikanische Frauen sind oft sehr tüchtig und dominant, auch in Ländern, wo Männer mehrere Frauen haben und die Frauen mit ihren jeweiligen Kindern in einem eigenen Häuschen leben und haushalten, und der Vater selten da ist, bleiben Söhne sehr mamadependent.

    Aber insgesamt, denk ich, gehören wir beide der gleichen Feminismuswelle an (nämlich der “vernünftigen”) (-_-)

  12. stiller Mitleser

    @ Selbstdenker
    “Der Scheitelpunkt wurde aber schon vor längerer Zeit überschritten. ”

    Ja und nochmals: ja!

  13. raindancer

    @stiller Mitleser
    dominant beim Kochen und Arbeiten meinen sie wohl.
    Sorry dieses Märchen glaubt niemand “–>dominante Frauen in Afrika”, wenn Kinder zwangsverheiratet an den Onkel werden, Frauen misshandelt, vergewaltigt und versklavt, allein schon dass sich die Frauen dass bieten lassen eine Zweitgekaufte Frau zu sein ist ja schon kein Zeichen der Dominanz …
    Die Söhne bleiben nur deswegen Mamadependent ..weil die Hütte ein Kopf übern Dach bietet, nicht weil die Mama dominant ist, der Mann übernimmt die Führung, sei es auch nur die Lehmhütte.

  14. stiller Mitleser

    @ raindancer
    Afrika ist wirklich verdammt groß und unterschiedlich, städtische und ländliche Elendskulturen unterscheiden sich vermutlich voneinander, ich gehe (was natürlich schlecht ist) von persönlichen Erfahrungen aus: Schwarze Männer aus Ghana, die mehrere Monate täglich in meinem Kurs waren, so daß sie etwas Mama-Übertragung auf mich entwickelten (nachdem sie mein Wohlwollen gemerkt hatten, konsultierten sie mich wegen jeder lebenspraktischen Kleinigkeit, aber sicherheitshalber telefonierten sie auch zusätzlich noch nach Ghana “was Mama dazu sagt”)

  15. raindancer

    @stiler Mitleser
    zufälligerweise hab ich auch eine Kollegin die einen Mann aus Ghana geheiratet hat, die ersten Jahre haben sie noch Urlaub in Ghana gemacht, da musste jedoch meine Kollegin regelmässig das Weinachtsgeld voraus zahlen lassen um ihn wieder aus Ghana rauszubekommen, so machen die das dort, wenn sie sehen europäisches Geld ist in Sicht. Mittlerweile kommt die halbe Familie nach Europa.
    Es ist mir also ziemlich egal ob der seine Mama anruft ob sein Stuhlgang ok ist oder nicht, letzten Endes ist es wohl keine Diskussion wert, welche Rechte Frauen auf dem Kontinent haben, wenn man weiss wie es läuft.
    Hier nur ein kleiner Auszug
    Acht von zehn arbeitenden Frauen erhalten weder einen Lohn oder ein offizielles Gehalt.
    Frauen in Afrika gehört nur ein Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche, obwohl 80 Prozent aller Nahrungsmittel von ihnen produziert werden. (VENRO)
    Obwohl Frauen 48 Prozent der kleinen und mittleren Betriebe leiten und 70 Prozent aller Arbeitskräfte in der Landwirtschaft stellen, erhalten sie weniger als 10 Prozent der Kredite für kleinbäuerliche Betriebe.(ONE)
    Frauen werden häufig Opfer physischer, sexualisierter, psychologischer oder wirtschaftlicher Gewalt. (UN DESA)
    Noch immer ist in vielen Ländern Afrika die Praxis der Genitalverstümmelung Bestandteil der Kultur. (UN DESA)

    hier noch ein paar nette Details
    http://www.wikigender.org/countries/sub-saharan-africa/gender-equality-in-ghana/

  16. Rizzo C.

    Die Karikatur von den “giftigen Mannsbildern” entspricht ironischerweise am ehesten den mythisch verklärten Muselmanenscharen, die gerne Frauen mit gekonnten Messerschnitten verschönern oder an die Stosstange gefesselt umherkutschieren.

    Besonders auffallend ist die weitgehende Identität der VerkünderInnen beider Dämlichkeiten. Sowohl Geheul über “toxische Männlichkeit” als auch Ranschmeissen an Allahu-Akbar-Flüchtilanten entströmen dem steuergeldgebutterten Sumpf vorwiegend lesbischer Femi- & Genderistinnen. Mittlerweile hunderte pseudowissenschaftliche Genderistinnen mit Akademikerversorgung brüten ständig an solchem haarsträubenden
    Dummfug.

  17. Hanna

    Da muss ich jetzt aber auch hinzufügen, dass es nicht “männlich” ist, andere zu unterdrücken, zu quälen, zu verletzen und umzubringen, das ist “gewaltsam” oder auch “grausam”, “brutal” usw., und es ist auch nicht “männlich”, “erobern” zu wollen, für einen “Gott” oder sonstwas, das ist “aggressiv” oder auch “gigantomanisch” (und man ersetze die Worte nach Belieben, aber es hat einmal ausnahmsweise nix mit Gender zu tun). Ich, beispielsweise, Frau, 53, Ö, habe zuweilen sicher brutalere Gedanken als mein tschetschenischer Nachbar.

  18. mariuslupus

    @raindancer
    Nicht direkt zu Affen, aber wir werden von einer “Elite” der Bildungslosen beherrscht, die es vor hat, uns in die Steinzeit zurückversetzen. Vielleicht nicht ganz in die Steinzeit, aber auf den Entwicklungsstand der muslimischen Ideologie. Bedeutet für die europäische Zivilisation, zurück ins Mittelalter.
    Zum link, BBC ist genau so gut im manipulieren wie NBC, ARD, ORF, CNN, ZDF.

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